Internationales Hochschulranking bescheinigt htw saar Forschung- und Gründungsstärke

Die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw saar) hat 2017 zum zweiten Mal am U-Multirank teilgenommen. In vier Kriterien erhält sie die Note „sehr gut“, in drei weiteren „gut“. Der Vizepräsident für Studium, Lehre und Internationalisierung, Prof. Dr. Andy Junker, zum Ergebnis: „Das Ranking bestätigt Forschungs- und Drittmittelstärke der htw saar. In Lehre, Internationalisierung und in Kategorien, die die regionale Wirkung der Hochschule messen, können wir ebenfalls gute Ergebnisse vorweisen.“

In der Kategorie Forschung kann die Hochschule mit ihrer großen Zahl an strategischen Partnerschaften in der Region punkten. Gemeinsam mit ihrem Institut für Technologietransfer (FITT) ist sie der natürliche Partner für Unternehmen und Institutionen der Region, wenn es um Forschung, Entwicklung und Wissenstransfer geht.

Besonders stolz ist man an der htw saar über den Spitzenplatz bei Spin-Offs und Gründungen. Eine Entwicklung, die auf das 2016 gegründeten Existenzgründerzentrum, das htw saar und ihr Transferinstitut FITT gemeinsam betreiben, zurückgeht. So stellten Gründerteams der htw saar seither alleine fünf erfolgreiche Anträge auf Förderung im EXIST-Bundesprogramm für Gründungen aus der Wissenschaft, Gesamtvolumen bislang 2,6 Mio. €.

Das Ranking offenbart an manchen Stellen Handlungsbedarf. Andy Junker: „Wir haben uns für die Teilnahme am U-Multirank entschieden, um Kennzahlen für die Weiterentwicklung der Hochschule zu erhalten und können jetzt besser steuern.“ Insgesamt betrachtet gelingt der Hochschule der Spagat zwischen regionaler Verankerung und internationaler Ausrichtung in Forschung, Lehre und Wissenstransfer.

 

Hintergrund: Multirank

U-Multirank, Hochschulranking, liefert zu fast 1.614 Hochschulen in 95 Ländern vielfältige Informationen in den fünf Dimensionen Forschung, Lehre, Internationalität, Wissenstransfer und regionales Engagement.

Mit einem multi-dimensionalen Ansatz vergleicht U-Multirank Hochschulen mit mehr als 30 Indikatoren, in dem sie in fünf Ranggruppen einsortiert werden – von „1“ (sehr gut) bis „5“ (schwach). U-Multirank berechnet keine Rangliste mit einzelnen Rangplätzen. Nutzer können sich interaktiv auf der Grundlage der persönlichen Präferenzen und Prioritäten hinsichtlich der Bewertungsmaßstäbe ein Bild der Stärken und Schwächen der Hochschulen machen. Die U-Multirank Daten basieren auf einer Vielzahl an Datenquellen: auf Informationen, die von den Hochschulen geliefert wurden, auf bibliografischen Datenbanken, internationalen Patentdatenbanken sowie einer Befragung von mehr als 100.000 Studierenden der teilnehmenden Hochschulen.