Studienbereich Mechatronik/Sensortechnik

Was ist Mechatronik / Sensortechnik?

Der Begriff Mechatronik beschreibt das Zusammenwachsen der Fachgebiete Mechanik, Elektronik und Informatik, kennzeichnend für die Entwicklung heutiger technisch komplexer Produkte. Sensoren ermöglichen die Umwandlung verschiedenster physikalischer Messgrößen in elektrische Signale. Diese können dann in vielfältiger Weise weiterverarbeitet werden, wobei die Mikroelektronik "intelligente" Sensoren ermöglicht, in die bereits Signalverarbeitungsfunktionen integriert sind.

Ohne die Mechatronik/Sensortechnik gäbe es keine modernen Sicherheitssysteme in der Fahrzeugtechnik wie ABS und ESP, keinen CD-Player, keine funktionsfähigen Computer oder die visionäre Ankopplung von Mikroelektroden an Nervengewebe.

Sie schafft auf der Seite der Gerätetechnik die Verbindung zwischen Mechanik, Optik, Elektronik und Datentechnik. Sie ist somit Voraussetzung für die Herstellung hochpräziser Geräte und komplexer Sensoren.

Die Studienziele der Studiengänge Mechatronik/Sensortechnik

Nach §2 der ASPO sind die Studienziele an der HTW wie folgt definiert. "Das Studium an der HTW vermittelt eine umfassende anwendungsbezogene Bildung. Es bereitet die/den Studierenden auf die spätere verantwortungsvolle Tätigkeit vor. Die/der Studierende soll sich die erforderlichen wissenschaftlichen und praxisbezogenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden aneignen und zu deren selbstständiger Anwendung befähigt werden. (...)"

Dies beinhaltet neben der Ausbildung in dem jeweiligen Beruf auch eine breite interdisziplinäre akademische Bildung als Grundlage der Befähigung zur systemübergreifenden, methodischen und selbstständigen Arbeit sowie die Entwicklung einer Schlüsselkompetenz als Grundlagen für spätere Führungsaufgaben. Während der Bachelorabschluss noch in erster Linie der Berufsqualifikation dient, ermöglicht der Masterabschluss die Befähigung zur Promotion und zur wissenschaftlichen Forschungsarbeit.

Von einem Ingenieur wird erwartet, dass er die mathematisch-naturwissenschaftlichen Grundlagen beherrscht und die wichtigsten Methoden anwenden und ggf. erweitern kann. Dies bedingt vor allem eine breite Grundlagenausbildung. Aufgrund des besonderen Charakters der Mechatronik stehen der Systemgedanke und die synergetische Verknüpfung unterschiedlicher Teildisziplinen ebenfalls im Vordergrund. Der Ingenieur muss das erlernte Wissen selbstständig an geänderte Problemstellungen anpassen oder gar vollständig neue Verfahren und Methoden entwickeln können. Dies verlangt die Fähigkeit zur Analyse und Abstraktion physikalischer und informationsverarbeitender Prozesse. Neben den technischen Zielen darf die Entwicklung der Persönlichkeit und der Erwerb einer überfachlichen Qualifikation nicht vernachlässigt werden. Dies betrifft die als sog. "soft skills" bezeichneten Befähigungen wie Team- und Kommunikationsfähigkeit inkl. einer ausgeprägten sozialen Schlüsselkompetenz.


Ansprechpartnerin:

Carmen Krämer

htw saar
Goebenstraße 40
66117 Saarbrücken
Sekretariat Informatik und Mechatronik/Sensortechnik
Raum 2206
t +49 (0)681 58 67 - 461


Studiengansleiter:

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Schäfer

htw saar
Goebenstraße 40
66117 Saarbrücken
Raum 5311
t +49 (0)681 58 67 - 376


stell. Studiengangsleiterin:

Prof. Dr.-Ing. Barbara Hippauf

htw saar
Goebenstraße 40
66117 Saarbrücken
Leiterin des Labors Technische Physik der Fakultät Ingenieurwissenschaften
Raum 3303
t +49 (0) 681 58 67 - 419