Aktuelle Informationen - regional, überregional und international

Aktuelle Informationen zum Thema "Studium mit gesundheitlicher Beeinträchtigung"

3. August 2017

21. Sozialerhebung: Neue Daten zu Studierenden mit Beeinträchtigungen

Alle drei Jahre werden bundesweit Studierende zu ihrer wirtschaftlichen und sozialen Lage befragt. 2016 gaben elf Prozent der Studierenden an, dass sich ihr Studium im Zusammenhang mit langfristigen körperlichen, seelischen oder Sinnesbeeinträchtigungen erschwert. Gut die Hälfte von ihnen bezeichnet die Erschwernis als stark oder sehr stark. Studierende mit Beeinträchtigungen unterbrechen zudem deutlich häufiger und länger ihr Studium und wechseln öfter die Hochschule und den Studiengang als ihre Kommiliton/innen ohne Beeinträchtigungen. Die Ergebnisse der 21. Sozialerhebung zum Thema "Gesundheitliche Beeinträchtigung und Studienerschwernis" sind im Kapitel 3.5 des Hauptberichts und als Kapitel 9 der Zusammenfassung zu finden.

Barrierefreies Format:

Studierende mit nicht sichtbaren Beeinträchtigungen gesucht!

Im Rahmen ihrer Masterarbeit im Studiengang Rehabilitationswissenschaft an der Universität zu Köln führe Yvonne Labersweiler eine Befragung von Studierenden mit nicht sichtbaren gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch.
 
Darunter fallen zum Beispiel

  • Länger andauernde (chronische) Erkrankungen (Asthma, Diabetes, Rheuma, Multiple Sklerose, Hashimoto, Morbus Crohn, Neurodermitis, Hepatitis)
  • Psychische Beeinträchtigungen (Depressionen, Angsterkrankungen, Essstörungen)
  • Sinnesbeeinträchtigungen (Katarakt, Retinitis Pigmentosa, Hörbeeinträchtigungen)

Dieses Thema ist sehr wichtig, da nicht sichtbare gesundheitliche Beeinträchtigungen im Studium genauso erheblich sein können, wie sichtbare Beeinträchtigungen. Darüber hinaus ist aber die Inanspruchnahme von Unterstützungsleistungen unwahrscheinlicher, wenn die Beeinträchtigung nicht direkt sichtbar ist. Aus diesem Grund soll in der Untersuchung herausgefunden werden, ob sich die betroffenen Studierenden im Rahmen des Studiums anderen mitteilen oder ob sie ihre Beeinträchtigung für sich behalten. Darüber hinaus sollen Schwierigkeiten im Studium ermittelt und Bedarfe aufgedeckt werden.
 
Die Befragung dauert durchschnittlich 15 bis 20 Minuten und ist unter folgendem Link zu erreichen:
 
www.soscisurvey.de/OffenbarungStudium
 
Durch Ihre Teilnahme können Sie nicht nur dabei helfen, die Situation von Studierenden mit nicht sichtbaren gesundheitlichen Beeinträchtigungen im Studium zu verbessern, sondern ebenfalls einen Einblick in ein wenig erforschtes Feld erhalten.
 
Bei Fragen zur Teilnahme können Sie sich gerne an wenden. Die Erhebung läuft bis zum 31.08.2017

 

Autismus und Studium

Die Asperger AG des Bundesverbandes autismus e.V. hat die Broschüre "Autismus und Studium - Leitlinien und Handlungsempfehlungen" erarbeitet. Diese Broschüre richtet sich primär an Studierende, liefert aber auch für andere Hochschulangehörige wichtige Informationen. Sie kann im Literaturshop des Bundesverbandes bestellt werden. Zugleich sind beim Bundesverband drei Leitfäden zum Thema Studium und Autismus erhältlich, die im Rahmen des europäischen Projektes "autism&uni" entstanden sind. Diese Leitfäden richten sich an unterschiedliche Zielgruppen und klären über relevante Fragestellungen zum Umgang mit Autismus an der Hochschule auf. Die Leitfäden können heruntergeladen oder unter info@autismus.de kostenfrei bestellt werden.

 

8. Mai 2017

studieren weltweit - erlebe es!

Der DAAD organisiert im Rahmen seiner Kampagne "studieren weltweit - erlebe es!" derzeit einen Austausch zum Thema "Studentische Auslandmobilität erhöhen!". Dabei stehen Erstakademiker_innen, Studierende mit Beeinträchtigungen, Studierende mit Kind und Lehramtsstudierende im Fokus. Vom 3. April bis 19. Mai haben alle Interessierten die Möglichkeit, online ihre Geschichten zu teilen und über den Nutzen von Auslandsaufenthalten sowie die vorhandenen Hürden bei der Organisation oder Finanzierung zu diskutieren. 

Diskutieren Sie mit - Studentische Auslandsmobilität erhöhen

 

10. März 2017

CARTA 2020 - Chancengerechte Bildung

"Immer mehr Schulen und Hochschulen engagieren sich dafür, dass sich Talente frei entfalten können –  und dafür, dass Herkunft, Geschlecht oder ein körperliches Handicap niemanden mehr auf seinem Bildungsweg bremsen."

Das Magazin des Stifterverbands erscheint jährlich als Beilage zur Wochenzeitschrift DIE ZEIT. Die Auflage beträgt knapp 600.000 Exemplare.

Lesen Sie den Beitrag über die htw saar in der Ausgabe 2017 - Der richtige Weg für Jeden.

CARTA 2020 - Chancengerechte Bildung

 

10. Januar 2017

„beeinträchtigt studieren – best2“: Studierendenbefragung gestartet

Bereits zum zweiten Mal unterstützt die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw saar)  die Studierendenbefragung „beeinträchtigt studieren – best2“, ein Projekt vom Deutschem Studentenwerk und dem Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung.

Die Befragung soll u.a. Ergebnisse zu folgenden Fragestellungen liefern: Unter welchen Voraussetzungen gelingt ein Studium mit Beeinträchtigungen? Was behindert ein erfolgreiches Studium? Welche Beratungs- und Unterstützungsangebote für Studierende mit Beeinträchtigungen haben sich bewährt? Wie gut funktionieren Nachteilsausgleiche?

Im Frühjahr 2018 werden die Ergebnisse veröffentlicht.

best2 ist ein gemeinsames Projekt von Deutschem Studentenwerk (DSW), vertreten durch die Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung, und Deutschem Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) in Kooperation mit dem Institut für Höhere Studien (IHS) Wien. Die Studie wird durch das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMBF) gefördert.

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FAQ


Dipl.-Soz. Isabelle Giro

htw saar
Goebenstraße 40
66117 Saarbrücken
Beschwerde- und Ideen-Management, Beauftragte für Studierende mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen, Projektleitung Diversity-Audit
Raum 2220
t 0681 5867 324

Termine nach Vereinbarung sind an allen Standorten der htw saar jederzeit möglich. Bitte senden Sie entsprechende Anfragen an o.g. E-Mail-Adresse und nennen Sie bereits Tage und Zeiten, zu denen Sie einen Termin wahrnehmen können.

Telefonische Erreichbarkeit: Aufgrund häufiger Beratungsgespräche und der Wahrnehmung anderer dienstlicher Termine und Tätigkeiten, bin ich telefonisch oftmals nicht zu erreichen. Bitte wenden Sie sich dann erneut per E-Mail an mich.

CARTA 2020 - Chancengerechte Bildung

Lesen Sie den Beitrag über die htw saar in der Ausgabe 2017