Nach dem Studium - Stellenbörse, Seminare uvm.

Nach einem erfolgreich absolvierten Studium beginnt die Suche nach einer Arbeitsstelle. Verschiedene Unternehmen suchen gezielt nach Bewerberinnen/Bewerbern mit einer Behinderung. Um auf den Berufseinstieg vorzubereiten, werden zudem spezielle Seminare angeboten. Hier finden Sie Unternehmen und die Stellenbörse für Menschen mit Behinderung sowie ein Angebot an Seminaren für Studierende, Hochschulabsolventinnen und -absolventen.

Stellenbörsen und Praktikas

Praktika bei der Deutschen Post/DHL

Die Deutsche Post und DHL haben in einem Gespräch mit dem Arbeitgeber-Service für schwerbehinderte Akademiker/innen (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit ihren Willen zum Ausdruck gebracht, künftig bei der Besetzung von Praktikantenstellen schwerbehinderte Bewerber/innen noch stärker zu berücksichtigen. Praktikumsstellen können hier recherchiert werden: https://de.dpdhl.jobs/studenten-und-absolventen.

Stellenbörse von MyHandicap 

Die Stiftung MyHandicap baut auf ihren Internetseiten eine Jobbörse für Menschen mit Behinderungen auf. Bisher nutzen vor allem Unternehmen aus dem süddeutschen Raum die Möglichkeit, Stellenangebote gezielt an Menschen mit Behinderungen zu richten. Ebenso können Menschen mit Behinderungen ihre Stellengesuche in die Jobbörse einstellen.

Siemens - Jobs ohne Barrieren

Siemens bietet Studierenden und Absolventinnen/Absolventen mit einer Behinderung außergewöhnliche Möglichkeiten für eine berufliche Entwicklung.

Siemens Flyer

 

Praktikum beim BMAS

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) bietet Studierenden die Möglichkeit, ein Praktikum in den Abteilungen und Referaten des Ministeriums zu absolvieren. Das Praktikumsangebot richtet sich ausdrücklich auch an Studierende mit einer Schwerbehinderung. Interessierte Studierende sollten zwei Drittel ihres Studiums bereits erfolgreich absolviert haben. Die Ausschreibung des Praktikums erfolgt regelmäßig zum 1. August und zum 1. Januar eines Jahres.

 

Auslandspraktika für junge Menschen mit Behinderung

Das Berliner Zentrum für selbstbestimmtes Leben (BZSL) bietet im Rahmen eines EU-Projekts Auslandspraktika für Menschen mit Behinderung an. Organisiert, vermittelt und bezahlt werden Praktika in Finnland, Schweden, Großbritannien oder Italien. Zur Zielgruppe dieses Programms gehören auch Studierende am Ende des Studiums, Studienabbrecher_innen und Absolvent_innen.

Berliner Zentrum für selbstbestimmtestes Leben

Event Berlin Unlimited

 

Praktika im Europäischen Parlament

Das Europäische Parlament bietet seit 2006 ein Praktikumsprogramm speziell für Menschen mit Behinderungen. Die Ausschreibungen erfgolgen halbjährlich und richten sich an Studierende wie Hochschulabsolventen und -absolventinnen. Die Praktika dauern in der Regel fünf Monate und werden vergütet. Für die Paktikanten werden angemessene Vorkehrungen am Arbeitsplatz getroffen, sie werden bei der Wohnungssuche unterstützt und können bei Bedarf Zulagen für behinderungsbedingte zusätzliche Kosten erhalten.

 

Seminare und Workshops

Berufseinstiegberatung speziell für blinde und sehbehinderte Studierende beim Wirtschaftsprüfungsunternehmen Ernest und Young

Termin: 11. September 2017
Ort: Eschborn bei Frankfurt am Main
Zielgruppe: blinde und sehbehinderte Studierende
Veranstalter: Wirtschaftsprüfungsunternehmen Ernest und Young

Auf Anregung des DVBS bietet Ernest und Young einen Einblick in die Arbeitszweige des Unternehmens und die entsprechenden Beschäftigungsmöglichkeiten für blinde und sehbehinderte Menschen. Ergänzend werden realitätsnah simulierte Einstellungsverfahren mit Bewerbung, Vorstellungsgespräch und Auswahlprozess mit vielen Tipps und praktischen Übungen durchgeführt. Jeder Teilnehmende bekommt ein ausführliches Feed-Back von Personalprofis des Unternehmens. Die Teilnehmenden werden durch einen blinden leitenden Mitarbeiter von E&Y begleitet. Die Teilnahme ist kostenlos. Nähere Informationen und Anmeldung über K. Winger, DVBS-Geschäftsführer winger@dvbs-online.de.

 

Workshop: Berufsorientierung für junge Stotternde

Termin: 10. bis 12. November 2017
Ort: Frankfurt a.Main
Zielgruppe: Junge stotternde Menschen im Alter zwischen 16 und 25 Jahren, die vor der der beruflichen Entscheidung stehen und jene, die bereits in der Ausbildung oder im Studium sind und unsicher mit dem bisher eingeschlagenen beruflichen Weg sind
Veranstalter: Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe e.V.

Während oder nach dem Studium stellt sich vielen jungen Menschen noch einmal die Frage nach der beruflichen Zukunft: Kann ich den gewünschten Job als Stotterer überhaut machen? Was erwartet mich da und traue ich mir das zu? Diese und ähnliche Fragen beantworten den Teilnehmenden Fachleute der Berufswegeplanung und erfahrene Mitglieder aus der Selbsthilfe. Der Workshop soll helfen, Klarheit über beruflichen Ziele zu erlangen und selbstbewusst ins Berufsleben zu starten  Anmeldeschluss ist der 11. Oktober 2017

 

Verschiedenes:

Unabhängige Teilhabeberatung: Neue Beschäftigungsmöglichkeiten

Mit dem Bundesteilhabegesetz ist die Einrichtung von ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstellen beschlossen worden. Diese nehmen zum 1. Januar 2018 ihre Arbeit auf und sollen Menschen mit (drohenden) Behinderungen und ihre Angehörigen im Vorfeld der Beantragung von Leistungen zur Teilhabe beratend zur Verfügung stehen. Dabei legt der Gesetzgeber besonderen Wert auf das Peer-Counseling-Prinzip "Betroffene beraten Betroffene". Der ArbeitgeberService für schwerbehinderte Akademiker/innen (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit Bonn erwartet in diesem Zusammenhang ab dem Jahr 2018 bundesweit neue Beschäftigungsmöglichkeiten für schwerbehinderte Menschen (zunächst befristet auf 3 Jahre; Vergütung bis zu E12 TVÖD). Neben Bewerber/innen aus den klassischen pädagogischen oder psychologischen Studiengängen kommen auch Arbeitnehmer/innen in Frage, die z. B. in ehrenamtlichen Tätigkeiten Beratungserfahrung gesammelt haben. Interessenten für eine solche Beratungstätigkeit wenden sich bitte unter dem Stichwort „Teilhabeberatung“ per Mail an die ZAV: ZAV.SBAkademiker@arbeitsagentur.de

 

Wissensreihe: Behinderungen und Arbeitsgestaltung

2015/2016 wurden im Auftrag von REHADAT / Institut der Deutschen Wirtschaft Broschüren zur Arbeitsgestaltung erstellt, die jeweils eine Form von Beeinträchtigung/Erkrankung in den Fokus stellen. Erschienen sind bis jetzt Broschüren zur Berufstätigkeit mit Multipler Sklerose, Epilepsie, Diabetes, Inkontinenz und Rollstuhlnutzung.


Dipl.-Soz. Isabelle Giro

htw saar
Goebenstraße 40
66117 Saarbrücken
Beschwerde- und Ideen-Management, Beauftragte für Studierende mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen, Projektleitung Diversity-Audit
Raum 2220
t 0681 5867 324

Termine nach Vereinbarung sind an allen Standorten der htw saar jederzeit möglich. Bitte senden Sie entsprechende Anfragen an o.g. E-Mail-Adresse und nennen Sie bereits Tage und Zeiten, zu denen Sie einen Termin wahrnehmen können.

Telefonische Erreichbarkeit: Aufgrund häufiger Beratungsgespräche und der Wahrnehmung anderer dienstlicher Termine und Tätigkeiten, bin ich telefonisch oftmals nicht zu erreichen. Bitte wenden Sie sich dann erneut per E-Mail an mich.

CARTA 2020 - Chancengerechte Bildung

Lesen Sie den Beitrag über die htw saar in der Ausgabe 2017

Studierende mit nicht sichtbaren gusundheitlichen Beeinträchtigungen gesucht! Weitere Informationen finden Sie hier.