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Medizinische Physik


Studienabschluss:  Master of Science (M. Sc.)
Regelstudienzeit:    3 Semester
Studienbeginn:        nur Sommersemester
Anmeldung:              bis 15. Januar

Harmonisierung:

Bewerber/innen mit einem 6 semestrigen Bachelor können sich für das Wintersemester (Bewerbung bis 15. Juli) für das in den Zulassungsvoraussetzungen erwähnte zusätzliche Semester bewerben.

                                  

Absolventen des Master-Studiengangs „Medizinische Physik“ sind in anspruchsvollen Positionen in Forschung, Entwicklung und der technischen Leitung von medizinischen Einrichtungen zu finden. Im industriellen Bereich betrifft dies die Bereitstellung einer optimalen technischen Lösung – unter Berücksichtigung der regulatorischen Anforderungen – für ein medizintechnisches System oder einen Prozess. Dies reicht von der naturwissenschaftlich-technischen Modellierung bis hin zur konstruktiven Umsetzung und Konformitätsbewertung.

 

Ein wesentliches Berufsbild ist die Tätigkeit als „Medizinphysikexperte“ bei der medizinischen Anwendung ionisierender Strahlung. Die Zahl von medizinischen Beschleunigern für die Strahlentherapie und die Zahl der Patienten nimmt stetig zu. Mit der Novellierung der Gesetze und Verordnungen zum Strahlenschutz, die in nächster Zeit in Kraft treten werden, wird außerdem eine Betreuung durch Medizinphysikexperten zukünftig nicht nur in der Strahlentherapie sondern auch im Bereich der diagnostischen Anwendung ionisierender Strahlung gefordert – wodurch sich ein zusätzlicher Bedarf an Absolventen in diesem Bereich ergibt.

Details zum Studium

Im ersten Semester werden zunächst die notwendigen Grundlagen der Modernen Physik vermittelt; danach werden diese Kenntnisse bezüglich Atom-, Kern- und Strahlungsphysik vertieft und mit den konkreten technischen Anwendungen verknüpft. Mathematisch-systemtheoretische Grundlagen bildgebender Verfahren werden vermittelt, ergänzt durch konkrete Methoden der Bildverarbeitung und Mustererkennung. Ein weiterer Schwerpunkt sind Kenntnisse der wesentlichen Prozesse der Produktentwicklung und Innovation im medizintechnischen Sektor und des Gesundheitsmarktes sowie der regulatorischen Anforderungen. In einem ersten Wahlpflichtmodul lassen z.B. sich fortgeschrittene berufsbezogene Englisch-Kenntnisse erwerben.

 

Im zweiten Semester wird die Ausbildung im Bereich der ionisierenden Strahlung fortgesetzt, hier mit praktischen Messungen und der individuellen Einarbeitung in Spezialthemen. Als weitere Bereiche der medizinischen Physik kommen Medizinische Optik, Lasermedizin und Ultraschall hinzu.

Im Bereich der Anwendung ionisierender Strahlung ist jetzt eine Spezialisierung möglich, es muss eines der beiden praxisorientierten Module „Physikalische und Medizinische Grundlagen der Strahlentherapie“ oder „Radiologische Diagnostik“ gewählt werden, die jeweils von den Chefärzten und dem leitenden Medizinphysiker der betreffenden Abteilungen der CaritasKlinik gehalten werden. Der so gewählte Schwerpunkt kann dann durch Wahlmodule vertieft werden; prinzipiell ist es auch möglich, beide Praxismodule zu belegen.

Auch hier kommen Wahlpflichtmodule hinzu, z.B. ein weiteres Englisch-Modul, Molekular- und Mikrobiologie aber auch Risikomanagement oder eine Projektarbeit im Bereich der Medizinprodukteentwicklung.

 

Im dritten Semester wird dann die Masterthesis in einer Forschungseinrichtung, einer Klinik oder einem Unternehmen erstellt.




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