FAQ Studenten

Berufsbegleitender Bachelorstudiengang Betriebswirtschaft

1.) Wie bewerbe ich mich und bis wann?
2.) Kann ich mich auch online bewerben?
3.) Wie erfolgt die Anmeldung von betrieblicher Seite bzw. Immatrikulation des Studierenden?
4.) Welche Ausbildungen zählen zu den fachrelevanten Berufsausbildungen?
5.) Wer bezahlt die Gebühren?
6.) Wie hoch ist der Semesterbeitrag?
7.) Kann auch monatlich gezahlt werden?
8.) Habe ich Anspruch auf Bafög?
9.) Was ist ein „Unternehmensprojekt“?
10.) Im Laufe des Studiums sind drei Projekte durchzuführen. Können diese sich alle mit dem gleichen Themenkomplex beschäftigen?
11.) Wer betreut meine Projekte und die Bachelor-Thesis?
12.) Wer bestimmt das Thema des Projektes?
13.) Kann man Schwerpunkte wählen?
14.) Muss ich eine spezielle Genehmigung bzw. eine Art Vertrag zur „Zusammenarbeit Unternehmen, HTW und Studierender“ einreichen?
15.) Ich habe noch keine feste Anstellung. Gibt es kooperierende Unternehmen?
16.) Was passiert wenn ich während des Studiums meine Anstellung verliere?
17.) Besteht Anwesenheitspflicht?
18.) Wie groß sind die Gruppen?
19.) Wann finden die Vorlesungen statt?
20.) Wie lange dauert eine Semesterwochenstunde?
21.) Wann werden die Klausuren geschrieben?
22.) Besteht die Möglichkeit betriebswirtschaftliche Leistungen, Module / ECTS anerkannt zu bekommen?
23.) Wie viele Stunden steht der Mitarbeiter dem Unternehmen wöchentlich zur Verfügung?
24.) Wie ist hier i.d.R. die Vergütung geregelt?
25.) Inwiefern muss die Arbeit auf die Inhalte des Studiums angepasst sein?
26.) Kann ich auch ohne Abitur studieren?

1.) Bewerbungsschluss ist der 31.August und der Studierende kann sich jeweils nur zum Wintersemester bewerben. Die Bewerbung erfolgt online.   ^

2.) Ja. Sie müssen sich zunächst registrieren und danach den Anweisungen im Portal folgen. Die notwendigen Unterlagen können Sie bequem online hochladen. Das Einreichen von beglaubigten Kopien oder Originalen ist frühestens bei der Immatrikulation erforderlich.  ^

3.) Nach Bewerbung und Zuteilung eines Studienplatzes folgt die Immatrikulation (Einschreibung) durch den Studierenden und nicht durch das Unternehmen, denn es besteht keine Beziehung zwischen Unternehmen und HTW. Das Antragsformular (Immatrikulationsantrag) wird zusammen mit dem Zulassungsbescheid versendet. Außerdem müssen die Gebühren, ebenso wie der Semesterbeitrag bezahlt werden. (Höhe der Beträge & Kontodetails zur Überweisung stehen im Zulassungsbescheid.) ^

4.) Als fachrelevant gelten alle Berufsausbildungen, welche sich mit dem Themenkomplex BWL beschäftigen. Generell werden aber auch Ausbildungen aus einem anderen Themenkomplex anerkannt, sofern sich dennoch ein großer Anteil der inhaltlichen Ausbildung mit betriebswirtschaftlichen Themen beschäftigt hat. Wenn Sie wie im letzten Fall keine Ausbildung aus dem Themenkomplex BWL vorweisen können, heben Sie die betriebswirtschaftlichen Ausbildungsinhalte in der Bewerbung besonders hervor. Ebenso sollten Zusatzausbildungen, Schulungen, Fortbildungen etc. die sich mit dem Themenkomplex BWL beschäftigt haben der Bewerbung beigelegt werden, da diese ebenfalls angerechnet werden können. ^

5.) Die Gebühren werden in der Regel vom Studierenden bezahlt, jedoch können individuelle Regelungen vereinbart werden. So können die Gebühren beispielsweise vom Unternehmen oder anteilhaft von Beiden (Unternehmen & Studierender) übernommen werden.  ^

6.) Die Semestergebühren betragen 600€ zzgl. Semesterbeitrag (Sozialbeitrag und Semesterticket). Für das Wintersemester 2013/2014 lag der Semesterbeitrag bei 177,50€. (Fachliteratur ist in diesen Kosten nicht enthalten.) Das Semesterticket berechtigt Studierende, kostenfrei die Verkehrsmittel des saarVV (Saarländischer Verkehrsverbund) zu nutzen. Sie müssen die HTW-Card, welche sie bei der Einschreibung an der HTW erhalten, als Fahrausweis in den Verkehrsmitteln der saarVV bei sich tragen und vorzeigen. Die HTW-Card tritt an Stelle sonstiger Fahrausweise, die der saarVV anbietet. Mit dem Semesterticket können sie alle Bussen und Nahverkehrszüge (RB, RE und Saarbahn) im Saarland, kostenfrei nutzen. Das Semesterticket gilt ebenso für Fahrten mit der Saarbahn bis Saarguemines. ^

7.) Ja die Gebühren können auch monatlich bezahlt werden. Wenn Studierende einen monatlichen Zahlungsrhythmus bevorzugen ist dies möglich. Für weitere Fragen diesbezüglich wenden Sie sich bitte an das Sekretariat des IWW: bzw. hier. ^

8.) Leider ist der berufsbegleitende Bachelorstudiengang, nach dem BAföG nicht förderungsfähig. Laut der derzeitigen Rechtslage handelt es sich hier um eine Teilzeitausbildung, die nach § 2 Abs. 5 Satz 1 in Verbindung mit BAföG VwV 2.5.2 nicht gefördert werden kann.  ^

9.) Im Rahmen eines Unternehmensprojektes arbeitet der Studierende in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen an einem Projekt welches sich auf die Tätigkeiten des Studierenden im Unternehmen bzw. die Tätigkeiten des Unternehmens bezieht. Die Ergebnisse werden in einer Enddokumentation festgehalten und im Rahmen einer Präsentation vorgestellt. Thema eines Projektes könnte z.B. die Neugestaltung des Ablaufprozesses sein. Aber auch die Gestaltung eines Konzeptes für das Beschwerdemanagement, die (Neu)Gestaltung des Webauftritts oder die Überarbeitung und Durchführung einer Kundenbefragung können Beispiele für eine Projektarbeit sein. Weitere Beispiele finden Sie hier. ^

10.) Ja. Die drei Projekte können sich alle mit dem gleichen Themenkomplex beschäftigen. Dabei muss beachtet werden, dass das Thema auch ausreichend Inhalt für drei Projekte hergibt. Aber es besteht auch die Möglichkeit dass sich alle drei Projekte mit unterschiedlichen Themen beschäftigen oder beispielsweise nur zwei mit dem gleichen und eines mit einem anderen Thema. ^

11.) Die HTW empfiehlt im Rahmen der Unternehmensprojekte mit dem Unternehmen des Studierenden zusammen zu arbeiten. Sollte dies nicht möglich oder erwünscht sein kann sich der Studierende auch ein anderes Unternehmen suchen oder das Projekt intern an der HTW durchführen. Im Ausnahmefall besteht auch die Möglichkeit der Vergabe einer praktischen Seminararbeit durch die Professoren des Studiengangs. In diesem Fall würde der Studierende ein Projekt an einem fiktiven Unternehmenscase durchführen. ^

12.) Das Thema darf sich der Studierende prinzipiell selbst aussuchen bzw. das Unternehmen welches das Projekt unterstützt. Es muss lediglich ein betriebswirtschaftlicher Bezug bestehen und sollte mit dem/der betreuenden Professor(in) abgesprochen werden. ^

13.) Ziel ist es Generalisten auszubilden. Dabei werden aus allen 5 Vertiefungsrichtungen (Marketing, Logistik, HR Management, Jahresabschluss und Steuern sowie Projektmanagement) Pflichtveranstaltungen angeboten. Eine weitere Spezialisierung erfolgt durch die Unternehmensprojekten, der Bachelorarbeit und nicht zuletzt durch ihre mindestens 7 jährige Berufserfahrung während Ausbildung und Studium. ^

14.) Es gibt keinen „Dreiecksvertrag“ zwischen Unternehmen, HTW und Studierender. Der Studierende hat lediglich einen „Vertrag“ mit der HTW und den Arbeitsvertrag mit dem Unternehmen. Zwischen HTW und Unternehmen gibt es keine vertragliche Zusammenarbeit. ^

15.) Im besten Fall haben Sie einen Arbeitsplatz, falls nicht kommen alle Firmen in Frage welche ein fachrelevantes Arbeitsverhältnis anbieten und einem berufsbegleitenden Studium zustimmen. Der Studierende muss sich bei den jeweiligen Firmen bewerben und zur Aufnahme des Studiums einen ungekündigten Arbeitsvertrag vorweisen. Da zwischen der HTW und dem Unternehmen keine vertragliche Bindung besteht, liegt die Suche nach einem Unternehmen bzw. Arbeitsplatz beim Studierenden. Bei Fragen bezüglich kooperierenden Unternehmen wenden Sie sich bitte an das Praxisreferat. ^

16.) Das Studium muss dann nicht abgebrochen, sondern kann weitergeführt werden. Es besteht dann die Möglichkeit, dass sich der Studierende ein anderes Unternehmen sucht mit dessen Kooperation das Studium weitergeführt werden kann. Ein ungekündigtes Anstellungsverhältnis ist lediglich eine Zulassungsvoraussetzung zum Zeitpunkt der Aufnahme des Studiums. Wenn man zu einem späteren Zeitpunkt (während des Studiums) eine Kündigung erhält darf das Studium weitergeführt werden. ^

17.) Generell besteht keine verpflichtende Anwesenheit, allerdings sind alle Vorlesungsinhalte klausurrelevant. Ebenso verteilen sich die Vorlesungen sowieso auf nur zwei Wochentage verteilen und die Studierende haben einen vom Unternehmen aufs Studium angepassten Arbeitsvertrag, so ist es wenig sinnvoll nur gelegentlich anwesend zu sein. Sollte es dem Studierenden einmal nicht möglich sein in der Vorlesung anwesend zu sein, z.B. aus beruflichen Gründen, ist dies kein Grund zur Exmatrikulation. In diesem Fall kann sich der Studierende die Vorlesungsunterlagen von anderen Studierenden des Kurses besorgen. ^

18.) Eine Kohorte umfasst generell 40 Studierende wobei diese für kleinere Gruppenarbeiten wie bspw. Projekt- oder Seminararbeiten in kleinere Gruppen aufgeteilt werden. ^

19.) Die Vorlesungstage sind in Randlage (Montag + Freitag und gegebenenfalls Blockveranstaltungen am Wochenende) geplant. Ein Vorlesungstag kann sich dabei über den Zeitraum von 08.15Uhr morgens bis 21.00Uhr abends erstrecken und maximal 14 Semesterwochenstunden beinhalten. Zwischen 13.15Uhr und 14.15Uhr finden keine Vorlesungen statt, da hier eine 60 minütige Mittagspause angesetzt ist. ^

20.) Eine Semesterwochenstunde dauert 45min und in der Regel dauert eine Vorlesung 2 Semesterwochenstunden also 90 Minuten. Nach diesen 90 Minuten findet eine 15 minütige Pause statt bevor es mit der nächsten Vorlesung weitergeht. ^

21.) Die Klausuren werden im jeweiligen Prüfungszeitraum zum Ende des Semesters geschrieben. Der Prüfungszeitraum beginnt in der Regel zum Ende der Vorlesungen und hat in der Regel eine Dauer von 3Wochen. Im Anschluss an den offiziellen Prüfungszeitraum finden die Nachholklausuren für diejenigen statt, die im vorangegangenen Semester eine Prüfungsleistung nicht erbracht haben. Darunter fallen die Studierende welche entweder nicht zu einer Prüfung angetreten sind oder diese nicht bestanden haben (alle Prüfungsleistungen die mit einer Note schlechter 4,0 bewertet wurden). Die Prüfungen sollen an den gewohnten Vorlesungstagen sowie samstags stattfinden. ^

22.) Der Prüfungsausschuss kann außerhochschulisch erworbene Leistungen bis maximal 50% der ECTS anerkennen, wenn sie in Inhalt, Niveau und Umfang vergleichbar sind. Leistungen einer Hochschule können angerechnet werden. Die Bewertung mit ECTS erleichtert den Vergleich. Individuelle Anerkennung ist immer Sache des jeweiligen Prüfungsausschusses. Anerkennung aus einer Zulassungsvoraussetzung, z.B. Ausbildung, Techniker als Hochschulzugangsvoraussetzung usw. sind i.d.R. schwer begründbar. ^

23.) Die wöchentliche Arbeitszeit kann zwischen dem Studierenden und dem Unternehmen frei vereinbart werden. Hierzu gibt es keine Vorschriften von Seiten der HTW, es wird lediglich ein höchstens 50-prozentiges Teilzeit-Arbeitsverhältnis empfohlen. Der Studierende und das Unternehmen sollten dabei beachten dass eine Anstellung zu 100% beziehungsweise in Vollzeit wenig Sinn macht. Der Studierende ist einer Doppelbelastung von Studium und Beruf ausgesetzt und kann ohne entsprechende Ruhepausen weder im Studium, noch im Beruf seine volle Leistung bringen. Die Erfahrungen der htw saar bestätigen dies. ^

24.) Die Vergütung ist zwischen Unternehmen und Studierende frei regelbar. Generell liegen alle arbeitsvertraglichen Regelungen im Ermessen des Unternehmens und der Studierenden. Allerdings sollte darauf geachtet werden dass die Arbeit des Studierenden fair vergütet wird, da es sich hierbei um fertig ausgebildete Arbeitnehmer und keine Werkstudenten/Werkstudentinnen handelt. ^

25.) Die HTW empfiehlt im Rahmen der Unternehmensprojekte mit dem Unternehmen des Studierenden zusammen zu arbeiten. Sollte dies nicht möglich oder erwünscht sein kann sich der Studierende auch ein anderes Unternehmen suchen oder das Projekt intern an der HTW durchführen. Im Ausnahmefall besteht auch die Möglichkeit der Vergabe einer praktischen Seminararbeit durch die Professoren des Studiengangs. In diesem Fall würde der Studierende ein Projekt an einem fiktiven Unternehmenscase durchführen. ^

26.) Ja, im Saarland kann jeder ohne (Fach-)abitur studieren, wenn er/sie 3 Jahre Berufserfahrung hat: siehe >. Bewerber müssen sich vor dem 1. April bewerben und werden erst zum Probestudium zugelassen. ^