Zulassungsvoraussetzungen

Rechnungs-, Prüfungs- und Finanzwesen - Master

 

(1) Qualifikationsvoraussetzungen für die Zulassung zum Master-Studiengang (Ausnahmeregelungen siehe Abs. 2):
a) Ein mit der Gesamtnote von 2,9 oder besser bewerteter erster berufsqualifizierender Studienabschluss (z.B. Bachelor, Diplom) in einem wirtschaftswissenschaftlich orientierten Studiengang, der an einer nationalen oder internationalen Hochschule erworben wurde, oder ein gleichwertiger Abschluss, in einem Umfang von 180 Credits (Kreditpunkte nach dem European Credit Transfer System – ECTS). Über die Gleichwertigkeit anderer Studiengänge sowie über weitere Ausnahmen entscheidet die Zulassungskommission im Einzelfall .
b) Der Nachweis der folgenden Grundkenntnisse:
• Grundlagen im Bereich des (internen und/oder externen) Rechnungswesens sowie der Steuerlehre im Umfang von 20 ECTS-Punkten
c) Der Nachweis über Kenntnisse in Mathematik und Statistik im Umfang von 9 ECTS-Punkten.
d) Der Nachweis über ausreichende Englischkenntnisse, siehe "Anlage zur Ordnung zur Feststellung der sprachlichen Eignung".
(Informationen zum internen Sprachtest)


(2) Weiterhin können Bewerber/-innen zugelassen werden, die einen Abschluss gemäß Abs. 1. lit. a), c) und d) nachweisen, wenn höchstens 10 ECTS-Punkte in Grundlagen des internen bzw. externen Rechnungswesens sowie der Steuerlehre nach Abs. 1. lit. b) fehlen. Die Zulassungskommission legt einzelne Lehrveranstaltungen fest, die für die Nachqualifikation an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes oder an einer Partnerhochschule innerhalb des ersten Jahres nach der Immatrikulation belegt werden müssen.


(3) Die Entscheidung, ob die in den vorstehenden Absätzen genannten Qualifikations-voraussetzungen vorliegen, obliegt der Zulassungskommission. Im Fall des Abs. 2 werden der Bewerberin bzw. dem Bewerber mit der Zulassung die zusätzlich zu erbringenden Leistungen sowie die Frist für ihren Nachweis schriftlich mitgeteilt.


(4) Leistungen nach Abs. 2 sind keine im Rahmen des Masterstudiums erbrachten Leistungen; sie werden weder mit ECTS-Punkten für den Studienabschluss belegt, noch finden sie in die Prüfungsgesamtnote Eingang. Eine Zulassung zum Studium erfolgt in diesem Fall vorläufig und unter Vorbehalt.


(5) Dem Antrag auf Zulassung sind die üblichen Unterlagen (Anmeldungsformular, Zeugnisse) sowie ein schriftlicher tabellarischer Lebenslauf (max. 2 Seiten) beizufügen. Ferner ist der Titel der Bachelorabschlussarbeit anzugeben, sofern dieser nicht explizit auf dem Zeugnis ausgewiesen ist. Für Bewerber/innen, die einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss außerhalb der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes erworben haben, sind der Bewerbung die Beschreibungen der Fachmodule Rechnungswesen und Steuerlehre des ersten Studiums beizufügen.


(6) Kann zum Antragstermin das Zeugnis gemäß Abs. 1 a) noch nicht vorgelegt werden, ist ein beglaubigter Nachweis über die bisher erbrachten Prüfungsleistungen sowie ein beglaubigter Nachweis über die vorläufige Gesamtnote bzw. Durchschnittsnote vorzulegen.