Ausbildungsprofil

Der Bachelorstudiengang Architektur gliedert sich in eine zweisemestrige Grundlehre und ein viersemestriges Kernstudium mit dem Abschluss Bachelor of Arts.

Bis zum dritten Semester muss ein Praktikum nachgewiesen werden. Zwischen Grundlehre und Kernstudium findet ein Beratungsgespräch zur Orientierung der Studierenden im laufenden Studium statt.
Das Bachelorstudium bildet die Grundlage der Ausbildung für die praktische Berufsausübung in vielfätigen Tätigkeitsfeldern der Architektur. Der Abschluss Bachelor of Arts ist die Vorraussetzung für die Aufnahme eines Masterstudiums.

 

Prüfungsordnung

Rechtlich verbindliche Anlagen zur Allgemeinen Studien- und Prüfungsordnung für den Bachelor-Studiengang Architektur:

Praktikum

 

Bachelor of Arts in Architecture

Studienziel

Im Bachelorstudiengang werden technische und wissenschaftliche Grundlagen in verdichteter, modularer Form vermittelt. Parallel werden, gemäß dem Fachbereichsprofil der interdisziplinären Zusammenarbeit mit Design, Kunst und Technik, die kreativen Entfaltungsmöglichkeiten in Gestaltungs- und Entwurfsseminaren wie Übungen gefördert und methodisch unterstützt. Die grundlegenden Ausbildungsziele des bisherigen Diplomstudiengangs Architektur werden neu zusammengefasst in einen Studiengang „Bachelor of Arts in Architecture“. Dieser Abschluss ist berufsqualifizierend, jedoch nicht kammerfähig. Den Studierenden, die sich trotz spezieller fachlicher Fertigkeiten mit den umfassenden Anforderungen eines Diplom- oder Masterstudiengangs schwer tun, wird nunmehr anstelle eines Langzeitstudiums ein konzentrierter 6-semestriger Bachelor- Abschluss angeboten. Dank der gesamtheitlichen Ausrichtung des Lehrprofils besteht danach gleichwohl die Chance einer späteren Spezialisierung und Weiterqualifizierung, etwa durch ein Masterstudium auch an anderen Hochschulen.

 

Studienabschnitte im Studiengang Bachelor of Arts in Architecture

Grundlehre

Der Bachelorstudiengang beginnt mit einer 2-semestrigen Grundlehre. Die Grundlehre ist gestalterisch ausgerichtet und vermittelt zudem die technischen Grundlagen des Studiums. Es werden Übungen, Seminare und begleitende Vorlesungen angeboten. Die Grundlehre soll die haptischen Fertigkeiten der Studierenden fördern, deren Sinne schärfen und deren kreativen Fähigkeiten wecken. Die hier erworbenen Fähigkeiten können in anderen kreativ-orientierten Studiengängen und Berufen Anwendung finden.
Die wissenschaftlichen und fachspezifischen Veranstaltungen in diesen beiden ersten Semestern legen die Grundlagen des technischen und theoretischen Wissens für die Ausbildung zum Bachelor of Arts of Architecture.

 

Studienberatung nach der Grundlehre

Ziel der Grundlehre ist es, die Studienwahl zu überprüfen und auf das Kernstudium vorzubereiten. Daher endet die Grundlehre mit einer Studienberatung nach Abschluss des zweiten Semesters und dient dazu, den Studierenden zur frühzeitigen Positionierung der eigenen Leistungen zu verhelfen um einen späteren Studienabbruch zu vermeiden. Ergebnisse und Empfehlungen werden den Studierenden in Einzelgesprächen mitgeteilt.

 

Kernstudium

An die Grundlehre schließt das 4-semestrige Kernstudium an, das technisch-gestalterisch orientiert ist. Es werden die Grundlagen zur Berufsqualifizierung zur Arbeit im Berufsalltag des Architekten anhand praxisnaher Aufgabenstellungen insbesondere aus den Bereichen Entwurf und Baukonstruktion gelegt. In den vier Projektmodulen wird aufeinander aufbauend zunehmend die Komplexität der Aufgabenstellung gesteigert. Das didaktische Ziel ist, durch dieses Wachsen des Anspruches an Entwurf und Konstruktion und deren Komplexität die Studierenden als umfassend entwickelte Persönlichkeiten auszubilden.

 

Bachelorthesis

Das sechste Semester schließt das Bachelor-Studium mit der Thesisarbeit ab. Das Thesis-Modul umfasst 3 Kurzentwürfe im Wochenrythmus, die Bachelorthesis sowie Thesis-Vertiefungen in Theorie oder Konstruktion. Die Bachelorthesis besteht aus einer Projektarbeit eines geeigneten Architekturthemas und wird innerhalb des Thesis-Semesters verfasst. Der Prüfling muss in der Lage sein, innerhalb dieser vorgegebenen Frist ein Problem aus seinem Fach selbstständig und nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten. Der Lehrkörper formuliert gemäß gleich bleibender Anforderungen jährlich wechselnde Themenvorschläge für die Bachelorthesis.


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