Technische Ziele des Projekts

Im Projekt BEST-Systems erfolgte eine Weiterentwicklung der im Labor optimierten BEST-Reaktoren in einen größeren Maßstab. Dazu wurde eine Containeranlage entwickelt, die flexibel bei den Projektpartnern Karlsberg und SWT in deren Infrastruktur integriert werden konnte. So konnte der Einsatz des BEST-Prozesses unter verschiedenen industriellen Bedingungen untersucht werden. Biogas, das bei SWT und Karlsberg in unterschiedlichen Zusammensetzungen und mit unterschiedlichen Begleitstoffen anfiel, konnte am jeweiligen Standort in der BEST-Anlage direkt zu Bioerdgas veredelt werden.

Wirtschaftliche Ziele des Projekts

Ziel der wirtschaftlichen Arbeitspakete von BEST-Systems war die Simulation eines Microgrids bestehend aus den unternehmenseigenen Anlagen der Karlsberg Brauerei und der BEST-Anlage, welches mit dem Strom-, Gas- und Fernwärmenetz interagiert. Die Brauerei verfügt neben zahlreichen Verbraucher über zwei Blockheizkraftwerke sowie zwei Dampfkessel, um ihren Bedarf an thermischer und elektrischer Energie weitestgehend selbst generieren zu können. Mithilfe der Software MATLAB/Simulink sollte ein Modell entwickelt werden, mit welchem die entsprechenden Energie- und Stoffströme des Unternehmens abgebildet und optimiert werden konnten. Im Kern der Betrachtungen stand jedoch die wirtschaftlich rentable Einbindung der BEST-Anlage am Standort der Karlsberg Brauerei. Hierzu wurden verschiedene Szenarien, die sich hinsichtlich der verwendeten Strom- und CO2-Quellen zur Versorgung des BEST-Verfahrens unterscheiden, entwickelt und auf ihre Wirtschaftlichkeit hin untersucht werden.

Projektpartner

Das Projekt "BEST-Systems" wurde in Zusammenarbeit mit folgenden Partnern ermöglicht:

Kontakt

Hochschule für Technik und Wirtschaft
des Saarlandes
Goebenstraße 40
66117 Saarbrücken

Telefon: (0681) 58 67 - 0
Telefax: (0681) 58 67 - 122
E-Mail: info@htwsaar.de

Aufsichtsbehörde:
Staatskanzlei des Saarlandes

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