Inhalt5

Studienbereich Wirtschaftsingenieurwesen

 

Das Institut WIIN entwickelt in Form eines anwendungsorientierten Forschungs­projektes ein umfassendes integriertes Chancen-Risiken-Management-System ICRM für und gemeinsam mit kleineren und mittleren Unternehmen im Saarland, das branchenübergreifend eine solide Basis für eine Optimierung des Chancen-Risiken-Portfolios darstellt.

Das Institut wird von 4 Professoren des Fachbereichs Wirtschaftsingenieurwesen geleitet: Prof. Dr.-Ing. Dieter Arendes, Prof. Dr. rer. oec. Stefan Georg, Prof. Dr.-Ing. Michael Krämer und Prof. Dr. rer. oec. Udo Venitz. Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Patricia Paul ist verantwortlich für die Koordination, Ausführung und Betreuung von Projekten in den Unternehmen.
Durch die Kooperation von Professoren mit unterschiedlichen aber verzahnten Tätigkeits­schwerpunkten ergibt sich ein breit gefächertes Kompetenzprofil, das sich wie folgt zusammensetzt:

  • Prof. Dr. rer. oec. Venitz (Integrierte Managementsysteme, insbesondere Qualitäts­management, Logistikmanagement, Prozessmanagement)
  • Prof. Dr.-Ing. Krämer (Produktions- und Prozessmanagement, Projektmanagement)
  • Prof. Dr.-Ing. Arendes (Produktionstechnik, insbesondere Umformtechnik und FE Simulation, ganzheitliche Produktionssysteme)
  • Prof. Dr. rer. oec. Georg (Kostenrechnung, Controlling, Existenzgründung, Wissensmanagement)


Arbeitsgebiete

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind einer Vielzahl von Geschäftsrisiken in Bereichen wie Personal, Finanzierung, Produktion, Wettbewerb, ausgesetzt. Im Gegensatz zu größeren Unternehmen stehen die KMU aber oft vor dem Problem, den finanziellen Aufwand zur Eingrenzung oder Beseitigung solcher Risiken nicht erbringen zu können. Neben dem hohen finanziellen Aufwand, der nötig wäre, um die Hilfe externer Beratung in Anspruch nehmen zu können, würde eine erhöhte Personalbindung, die solch eine Maßnahme mit sich brächte, unter Umständen auch zu einer enormen Mehrbelastung des Unternehmens führen.

Die Vorgehensweise im Unternehmen erfolgt in vier Abschnitten:

  1. Situationsanalyse (Ist-Zustand): Aufnahme von Unternehmensdaten zur Risikobewertung in Form einer Checkliste.
  2. Zielorientierte Bewertung der Analyseergebnisse durch die Auswertung und den Vergleich mit Sollgrößen.
  3. Erarbeitung von Maßnahmen zur Zielerreichung und Begleitung bei der Umsetzung.
  4. Kontinuierliche Überwachung der Maßnahmen (Monitoring).



Dieses System kann dann nach Absprache langfristig vom WIIN betreut und weiterentwickelt werden. Auf Basis der in einem kontinuierlichen Prozess erkannten Risiken und Chancen können und sollen dann Maßnahmen z.B. in Form von Folgeprojekten durch das WIIN, Industriepartner oder Professoren der htw saar mit ihren Studierenden bearbeitet werden. Langfristiges Ziel soll es sein, ein Werkzeug zur automatisierten Auswertung von Unternehmensdaten zur Risikominimierung zu schaffen und eine Datengrundlage für Benchmarking in Form einer Datenbank zu etablieren. Die Vorteile für das Unternehmen liegen dabei in der detaillierten, neutralen Analyse und dem Aufzeigen von Risiken, der Ableitung von Maßnahmen zur Risikominimierung und der Begleitung bei der Umsetzung von konkreten Maßnahmen, wie z. B. der Implementierung eines Controllinginstrumentes.

Aktuelle Projekte

  • Prozessanalyse einer kompletten Auftragsabwicklung von Auftragserteilung über Mitarbeiterplanung bis hin zur Fertigung und Prüfung mit anschließender Bewertung und Optimierung der Einzelprozesse.
  • Entwicklung und Implementierung einer datenbankgestützten Erfassung und Auswertung von Produktionskennzahlen.
  • Aufbau eines Technology Watch für Fügeverfahren.

 

 

Einstellungen
inhalt5

htw saar
Hochschule für
Technik und Wirtschaft
des Saarlandes

University of
Applied Sciences

Kontakt

Hochschule für Technik und Wirtschaft
des Saarlandes
Goebenstraße 40
66117 Saarbrücken

Telefon: (0681) 58 67 - 0
Telefax: (0681) 58 67 - 122
E-Mail: info@htwsaar.de

Aufsichtsbehörde:
Staatskanzlei des Saarlandes

Folge uns