GREATER GREEN
Projektkurzbeschreibung

Mit dem Projekt GREATER GREEN wird ein grenzüberschreitendes Meta-Cluster gebildet, das bestehende Netzwerke/Cluster aus allen Bereichen der Umwelttechnologien und aus allen Teilregionen der Großregion miteinander verbindet. Hierdurch werden langfristig Akteure aus Wirtschaft – insbesondere KMU – sowie aus Wissenschaft und Verwaltung aus dem Bereich Umwelttechnologie grenzüberschreitend miteinander vernetzt.

Indem die Unternehmen dieser Branche sich besser vernetzen und in einen von GREATER GREEN gesteuerten Dialog treten, ergeben sich langfristig interessante Möglichkeiten von der Bearbeitung von Querschnittsthemen, über gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte bis hin zu gemeinsamen Marktauftritten. Daraus entstehen Innovations- und Wachstumsimpulse, die letztlich auch positiv zum Arbeitsmarkt und zur Arbeitskräftemobilität in der Grenzregion beitragen. Gemäß der INTERREG Förderrichtlinien wird die Unterstützung von KMU bei der geografischen Verbreitung ihres Produktangebots ausgebaut und so die Erschließung neuer Märkte mit folglich weiterem Wirtschaftswachstum erreicht. Die Sensibilisierung für grenzüberschreitende Zusammenarbeit und die damit verbundenen Entwicklungsmöglichkeiten für KMU erfolgen im Rahmen des Meta-Clusters.

Das Meta-Cluster für Umwelttechnik GREATER GREEN und die entsprechende Zielgruppe des Projekts setzen sich dabei aus bereits existenten regionalen Netzwerken und Clustern aus Rheinland- Pfalz, dem Saarland, Lothringen, Luxemburg und der Wallonie zusammen. Durch das Meta-Cluster GREATER GREEN wird sowohl die Attraktivität der Umwelttechnikbranche ausgebaut als auch die grenzüberschreitende Kooperation von Unternehmen entlang der Wertschöpfungsketten gestärkt. GREATER GREEN ist die zentrale Plattform für den Bereich der Umwelttechnologien in der Großregion im Hinblick auf Kommunikation, Beratung, Informationsaustausch und Weiterbildung. GREATER GREEN erarbeitet eine fundierte Bestandsanalyse der Umwelttechnikbranche in der Großregion, der Strukturen, Komplementaritäten und Konkurrenzen. So werden Lücken in den Wertschöpfungsketten erkannt und ggf. von den Nachbarmärkten ergänzt und komplettiert. GREATER GREEN fördert die Zusammenarbeit der Umwelttechnikbranche in der Großregion. Auch die weitgefächerten Kompetenzen der Unternehmen und das Knowhow aus allen Teilregionen der Großregion werden unter dem Label gebündelt. Die gemeinsame Außenvermarktung der Branche ermöglicht eine weitaus größere Reichweite und durch das neu zu entwickelnde Label GREATER GREEN entsteht eine Art Dachmarke, die weit über lokale und regionale Marktsegmente hinaus Wirkung entfaltet.

So wird durch GREATER GREEN der Wissens- und Knowhow-Transfer auf dem Gebiet der Umwelttechnik in andere Regionen Europas und der Welt gefördert. Durch GREATER GREEN soll das regionale Alleinstellungsmerkmal der Großregion als GreenTech Region in Europa und auf dem Weltmarkt herausgearbeitet und hervorgehoben werden. Erst durch die Vernetzung der Kompetenzen im Meta-Cluster GREATER GREEN wird die Bedeutung der Umwelttechnikbranche für die Wirtschaftskraft der Großregion und darüber hinaus deutlich. Gleichzeitig liefert die Umwelttechnikbranche wesentliche Impulse für die Innovationskraft der Wirtschaft der Großregion insgesamt. In der Vernetzung liegt die Kraft, die heterogene Struktur der Wirtschaft in der Großregion – bezogen auf die wenigen Hauptzentren mit ihren Forschungsinstitutionen und den weit verzweigten kleinräumlichen Strukturen der KMU – zusammenzuführen und durch Kompetenzbündelung für die europäischen und außereuropäischen Märkte fit zu machen. Die Umwelttechnikbranche ist eine forschungs- und wissensintensive Branche. Gerade die Einbeziehung zweier Hochschulen für angewandte Wissenschaften, der Hochschule Trier und der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, bietet für den Transfer von Wissen, Knowhow und Forschungsergebnissen in die Wirtschaft der Umwelttechnikbranche gute Voraussetzungen.