Infos

Überschrift   Text  
Rechtsgrundlagen und Rahmenbedingungen

Der Grundstein für Promotionen von Fachhochschulabsolvent(inn)en wurde bereits im Juni 1990 mit der Vorlage der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) an das Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft gelegt.

Mit der Umstellung auf das Bachelor-Master-System erfolgte zu Beginn des neuen Jahrtausends auch die formale Gleichstellung von Masterabschlüssen an Fachhochschulen oder Universitäten. Die Zahl der in einem kooperativen Verfahren mit Fachhochschulen abgeschlossenen Promotionen ist von 2014 bis 2017 um 47% gestiegen (Quelle: www.hrk.de). Dies gilt insbesondere für den Bereich der Ingenieur- und Naturwissenschaften.

Diese Entwicklung sollte Absolventinnen und Absolventen mit einem sehr guten Abschluss ermutigen, über eine Promotion nachzudenken.

Das Promotionsrecht liegt (bis auf erste Modellversuche in Hessen, Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen) bei den Universitäten, die den Zugang zur Promotion in den individuellen Promotionsordnungen regeln. Angesichts der rund 650 unterschiedlichen Promotionsordnungen in Deutschland (Stand Juni 2011) mag es kaum überraschen, dass die Zulassungsvoraussetzungen und zusätzlichen Prüfungsauflagen für promotionswillige FH‘ler sehr unterschiedlich sind.

In der Praxis sind es zunehmend Kooperationsvereinbarungen zwischen Hochschulen und Universitäten, Promotionskollegs sowie die guten Kontakte der FH-Professor(inn)en zu ihren Kolleg(inn)en an den Universitäten, die einer Fachhochschulabsolventin/einem -absolventen den Zugang zur Promotion erleichtern. Das sollte jedoch keinen Interessenten davon abbringen, eigenständig nach einem Doktorvater oder einer Doktormutter zu suchen. Wenn Sie eine wissenschaftliche Fragestellung beschäftigt, die sich beispielsweise während Ihrer Masterarbeit herauskristallisierte, mag der Weg, einen Betreuer oder eine Betreuerin zu finden, mit Hürden und Umwegen verbunden sein. Die Chancen stehen jedoch besser denn je, mit Durchhaltevermögen und hoher Motivation an Ihr Ziel zu kommen.

„GraduSaar“ - Kooperationsplattform mit der UdS

Die Promotionsberatungsstelle der htw saar und das Graduiertenprogramm GradUS der Universität des Saarlandes (UdS) pflegen seit 2020 eine Kooperation, wodurch die an htw saar und UdS promovierenden Nachwuchswissenschaftler/innen jeweils grundsätzlich die Promovierendenangebote von beiden Hochschulen in Anspruch nehmen können. Dies gilt zunächst für die Workshops und Qualifizierungsangebote für Promovierende, die an der UdS oder der htw saar angeboten werden.

Promovierende, die kooperativ von den beiden Hochschulen betreut werden, können direkt zu den Veranstaltungen von GradUS bzw. der Promotionsberatungsstelle der htw saar zugelassen werden.

Nach Maßgabe freier Plätze können zudem auch andere Promovierende der htw saar und der UdS, die nicht in einem kooperativen Projekt der beiden Hochschulen promovieren, an den Veranstaltungen teilnehmen.

Promovierende der htw saar können sich auf der Webseite von GradUS über die jeweils aktuellen Angebote informieren. Diese werden zudem auch über den GradUS-Newsletter angekündigt. Falls Sie als Doktorand/in der htw saar an einer konkreten Veranstaltung der UdS teilnehmen möchten, wenden Sie sich zunächst bitte an Mike Herrmann (Kontaktdaten siehe rechts), der Ihren Teilnahmewunsch anschließend mit der UdS abspricht.

Einstellungen
rechtsgrundlagen-und-rahmenbedingungen-1

htw saar
Hochschule für
Technik und Wirtschaft
des Saarlandes

University of
Applied Sciences

Kontakt

Hochschule für Technik und Wirtschaft
des Saarlandes
Goebenstraße 40
66117 Saarbrücken

Telefon: (0681) 58 67 - 0
Telefax: (0681) 58 67 - 122
E-Mail: info@htwsaar.de

Aufsichtsbehörde:
Staatskanzlei des Saarlandes

Folge uns