Guelsum Ciftci



"Ehrgeiz und Disziplin, damit kann man alles erreichen."

Was hat Sie dazu bewogen dieses Studium zu realisieren?
Um ehrlich zu sein, hat mich in erster Linie die Aussicht auf die Verdienstmöglichkeiten zum Studium bewegt. Mit dem Erwerb einer soliden finanziellen Basis wollte ich die Möglichkeit schaffen, mich später im sozialen Bereich selbstständig zu machen. Zunächst begann ich mit Wirtschaftsingenieurwesen, um hier meine kaufmännischen Vorkenntnisse einbringen zu können, wechselte dann aber zu Maschinenbau und konnte mich damit sehr gut identifizieren. Der soziale Bereich ist nur noch hobbymäßig in meinen Alltag integriert.

Welche praktischen Erfahrungen hatten Sie bereits vor oder während des Studiums gesammelt?
In meiner Freizeit hatte ich immer Nebenjobs, bevorzugt solche, in denen ich alte und benachteiligte Menschen im und ums Haus unterstützen durfte. So kam es auch dazu, dass ich einem ehemaligen Maschinenbauingenieur helfen durfte und dabei viel gelernt habe.

Durch welche Netzwerke oder Hochschulprogramme wurden Sie unterstützt?
In der Fachschaft Maschinenbau war ich ein Jahr lang offizielles Mitglied und bin bis heute inoffizielles Mitglied.

Wo und in welcher Position arbeiten Sie? An welchen Projekten arbeiten Sie zurzeit?
Ich bin zuständig für Neuakkreditierungen von Prüfmitteln und seit einem Jahr die Laborleitung für den Mechanikbereich.

Wie sieht Ihr typischer Arbeitsalltag aus?
Für mich beginnt jeder Arbeitstag mit einer Tasse Kaffee und dann widme ich mich meiner Arbeit: Kalibrierrichtlinien umsetzen, benötigte Hilfsmittel und Bezugsnormale organisieren, Messunsicherheiten berechnen, Handbücher schreiben, Kalibrierprotokolle kontrollieren usw. ...

Welche besonderen Vorkenntnisse, Fähigkeiten und Interessen braucht man für Ihren Beruf?
Ehrgeiz und Disziplin, damit kann man alles erreichen. Und falls eine Aufgabe problematisch ist, sollte man dranbleiben, an sich glauben und auf keinen Fall aufgeben.

Was fasziniert Sie an Ihrer Tätigkeit am meisten?
Mir gefällt die Vielfältigkeit meiner Aufgaben, die mich immer vor neue Herausforderungen stellt und eigenständige Lösungen erfordert.

Welche Erfahrung haben Sie bisher mit dem Arbeiten in einem MINT-Beruf gemacht?
Nach meiner Einschätzung ist dies individuell für jede Person unterschiedlich. Wenn man selbst teamfähig ist, sich für nichts zu schade ist, keine Hochnäsigkeit an den Tag legt und den Kollegen und Kolleginnen mit Respekt und Aufrichtigkeit begegnet, hat man die Chance auf eine gute Work-Life-Balance.

Welchen Rat haben Sie für Schülerinnen im Hinblick auf ein MINT-Studium?
Ich würde den Tipp geben, sich nie unterkriegen zu lassen und fest an sich zu glauben, auch wenn es zu Selbstzweifeln kommt. Rückschläge kann es immer geben, und sie sind dazu da, bewältigt zu werden.

Haben Sie in Ihrem Leben persönliche Herausforderungen zu meistern?
Natürlich! Wer hat die nicht? Aber die Aussicht auf das Erreichen der persönlichen Ziele hat mich immer wieder motiviert weiterzumachen.

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