Pria Anton Rajkumar



"Es ist jedes Mal eine neue Challenge, eine Lösung für ein Problem zu finden."

Was hat Sie dazu bewogen, dieses Studium zu realisieren?
Ich habe mich schon immer für MINT-Fächer interessiert. Mein Fokus auf Informatik hat sich aber erst in der Oberstufe herauskristallisiert. Als Wahlpflichtfach habe ich erstmals Erfahrungen in dem Bereich gesammelt und mich sehr schnell für Informatik als späteres Studienfach entschieden. Ich glaube ein großer Teil meiner Offenheit für Informatik stammt aus meinem familiären Umfeld, wo ich genug Informatikerinnen als Vorbilder bzw. Bezugspersonen aufweisen kann. Meiner Meinung nach muss eine gewisse Selbstverständlichkeit herrschen. Noch oft habe ich den Fall, dass Leute überrascht wirken, wenn ich mein Studienfach preisgebe. Frauen in MINT-Bereichen werden offensichtlich als absolute Ausnahmen gesehen. Solange Schülerinnen MINT-Berufe nicht auf ihrem Radar haben, kann auch keine Begeisterung geschaffen werden. 

Haben Sie an Orientierungs- oder Informationsveranstaltungen im Vorfeld teilgenommen?
Der Tag der offenen Hochschule hat mich sehr in meiner Wahl bestärkt. Obwohl die Wahl schon feststand, schaffte der Tag der offenen Hochschule eine gewisse Sicherheit. Vor allem das Gespräch mit Studierenden empfand ich als sehr positiv.  

Was fasziniert Sie besonders an Ihrem Studienfach? Für welchen Bereich interessieren Sie sich besonderes und warum?
Mich fasziniert es, neue Algorithmen kennenzulernen und Lösungen für komplexe Probleme auszutüfteln. Es ist jedes Mal eine neue Challenge eine Lösung für ein Problem zu finden. Es gibt aber noch so viele Aspekte in der Informatik, die mich interessieren bzw. noch vollkommen neu für mich sind.  

Haben Sie ein Auslandsstudium absolviert? Welche Erfahrungen haben Sie dabei gemacht?
Ich absolviere momentan ein Auslandsstudium in Schweden. Für die kurze Zeit, die ich schon hier bin, habe ich schon viele Erfahrungen und neue Bekanntschaften gesammelt. Besonders aufgefallen ist mir die Lehrweise, die sehr viel auf Interaktion und Gruppenarbeit beruht.

Welchen Rat haben Sie für Schülerinnen im Hinblick auf ein MINT-Studium?
Ich würde ihnen raten, es auf jeden Fall zu probieren und sich nicht von Kommentaren oder seltsamen Blicken abschrecken zu lassen. Für mich war es auf jeden Fall die beste Entscheidung. Viele meiner Kommilitonen und Kommilitoninnen konnten auch ohne vorherige Erfahrung in Sachen Programmierung glänzen. Es gibt auch keinen Grund sich mit den „Superprogrammieren“ zu messen, da viele Aspekte zum Informatikstudium dazugehören. Wen logisches Denken und das Lösen von Problemen nicht abschrecken, ist bei der Informatik oder generell bei MINT richtig. Es ist außerdem keine Schande sich umzuentscheiden, falls einem das Studium nicht gefällt. Einen Versuch ist es also wert.

In Ihrer Freizeit beschäftigen Sie sich am liebsten mit...
Sport, Lesen, Freundeskreis treffen, Backen und ab und zu Videospiele mit meinen Kommilitoninnen.

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