Der Förderverein des Deutsch-Französischen Hochschulinstituts fördert seit über 30 Jahren studentische Projekte und Anliegen des Deutsch-Französischen Hochschulinstitutes (DFHI) der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw saar). Am 14. März 2022 zeichnete der Vorstand des Fördervereins im East Side Fab zwei Studentinnen mit dem Helmut Schmidt - Valerie Giscard d'Estaing – Preis aus, der mit jeweils 1000 Euro dotiert ist.

Prof. Dr. Steffen Hütter, stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins, zeigte sich beeindruckt von der Leistung der beiden Preisträgerinnen: „Zwei Ausnahmetalente wurden heute vom Förderverein des DFHI geehrt und für ihre herausragenden Studienleistungen ausgezeichnet. Sie tragen den Gedanken des DFHI und Europas in sich und haben an diesem Abend verdient diesen Preis erhalten“.

Lisa Reccius hat am DFHI den Studiengang Europäisches Baumanagement im Bachelor und Master erfolgreich absolviert. In ihrer Master-Abschlussarbeit „Entwicklung eines Schemas für die BIM-orientierte Kommunikation im Hochbau“ untersuchte sie die Kommunikation von Bau-Beteiligten während der Entstehung eines Bauwerkes. Um die Kommunikation zwischen der Vielzahl von Beteiligten zu verbessern, entwickelte sie neue digitale Planungsansätze und zeigte auf, wie diese neuen Methoden in den klassischen Kommunikationsprozess eingebunden werden können. So entwickelte sie auch Konzepte, wie voneinander unabhängige Planungsbüros in einem gemeinsamen Bauprojekt mit unterschiedlichen technischen Anforderungen optimal kommunizieren können. Für ihre herausragenden Studienleistungen erhielt sie bereits den Helmut Schmidt - Valerie Giscard d'Estaing – Preis für ihre Bachelor-Abschlussarbeit. Darüber hinaus absolvierte Reccius einen einjährigen Freiwilligendienst in Ecuador und engagiert sich ehrenamtlich im gemeinnützigen Verein Experiment e.V. 

Kim Leonie Determann konnte die Jury in der Kategorie Bachelor überzeugen. Sie studierte Deutsch-Französisches und internationales Management am DFHI. Mit ihrer Abschluss-Arbeit „The impact of working from home on employees‘ work motivation an perceived performance“ widmete sie sich einem Thema mit aktuellem Bezug, dem Homeoffice.

Dabei betrachtete sie die Themen Personalwirtschaft und Management von Organisationen und Teams in einem konkreten Anwendungsfeld und lieferte u.a. Empfehlungen für die betriebliche Praxis. Determann leistete darüber hinaus Freiwilligendienste in Frankreich und Neuseeland und engagiert sich ehrenamtlich in interkulturellen Reisegruppen für Stipendiaten und Stipendiatinnen. „Was mich schon bei der Bewerbung am DFHI/ISFATES überzeugt hatte, war die kulturelle Vielfalt, die Möglichkeit, das geteilte theoretische Wissen in die Praxis umzusetzen, die familiäre Atmosphäre des Instituts und die deutsch-französischen Werte, mit denen ich mich voll und ganz identifizieren kann“, erklärt sie in ihrem Motivationsschreiben für den Preis.


 

 

Hintergrund Förderverein

Der im Februar 1990 gegründete Förderverein des DFHI setzt sich gemeinsam mit der regionalen Wirtschaft dafür ein, die Ziele des Deutsch-Französischen Hochschulinstituts noch wirksamer zu erreichen und die Studierenden bei ihrer binationalen Ausbildung in insgesamt zwölf Studiengängen finanziell und ideell zu begleiten. Mit der Förderung von Studierenden über Stipendien, Exkursionen und Förderpreise, seiner Funktion als grenzüberschreitende Schnittstelle zwischen Hochschule und Wirtschaft und der Unterstützung des DFHI arbeitet der Verein aktiv an der Vertiefung der deutsch-französischen Beziehungen und damit an der Vertiefung des europäischen Gedankens mit.

Förderpreis

Seit 2019 trägt der Förderpreis des Fördervereins den Namen „Helmut Schmidt - Valerie Giscard d'Estaing – Preis“. Am 15. September 1978 hatten Bundeskanzler Helmut Schmidt und Staatspräsident Valerie Giscard d‘Estaing auf dem Deutsch-französischen Gipfel in Aachen das Deutsch-Französische Hochschulinstitut per Staatsvertrag gegründet. Sie haben die Idee eines geeinten Europa in ihrer aktiven politischen Zeit und weit darüber hinaus gelebt und vorangebracht. Das hohe Ansehen der beiden Staatsmänner und ihr Engagement für Europa bedeutet auch eine Verpflichtung an die Preisträger hinsichtlich der Qualität ihrer Arbeiten und ihrer Einstellung gegenüber der europäischen Idee.

 

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