htw saar setzt sich für mehr Frauen im MINT-Bereich ein

Im Juli 2020 ist die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw saar) dem Nationalen Pakt zur Förderung von jungen Frauen in MINT-Berufen beigetreten. Der Pakt wurde 2008 auf Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung geschlossen. Unter dem Motto „Komm, mach MINT“ arbeiten Entscheidungsträgerinnen und -träger aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden und Medien und Politik zusammen, um Mädchen und junge Frauen für Naturwissenschaft und Technik zu gewinnen.

„Frauen sind in MINT-Disziplinen, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik nach wie vor unterrepräsentiert. Wir möchten aktiv beitragen, dies zu ändern und Schülerinnen und Studentinnen zeigen, dass sie in MINT-Studiengängen und später in den entsprechenden Berufen hochattraktive Aufgaben finden und in der Wirtschaft auch dringend gesucht werden“, sagt Prof. Dr.-Ing. Dieter Leonhard, Präsident der htw saar.

Der Nationale Pakt zur Förderung von Frauen in MINT-Berufen sieht verschiedene Maßnahmen und Konzepte vor, um u.a. erfolgreiche Ingenieurinnen und Naturwissenschaftlerinnen sichtbar zu machen. Schülerinnen sollen – angeregt durch weibliche Rollenvorbilder – ihre individuellen Talente im MINT-Bereich entdecken und entfalten können. Ihnen sollen dabei die Chancen in diesen Berufsfeldern aufgezeigt werden, um sie für Karrieren in naturwissenschaftlich-technisch ausgerichteten Unternehmen und Forschungseinrichtungen zu gewinnen.

Dipl.-Ing. Irmgard Köhler-Uhl, spezialisiert auf Werkstoffwissenschaften, hat als Gleichstellungsbeauftragte der htw saar die Teilnahme an dem Pakt initiiert: „Der Anteil an MINT-Studienanfängerinnen liegt deutschlandweit seit Jahren bei rund 30 Prozent. Das ist immer noch zu wenig, daher möchten wir junge Frauen intensiver bei ihrer Studien- und Berufswahl unterstützen und ihre Potenziale fördern“.

Bereits mit dem Professorinnenprogramm III habe die Hochschule einen wichtigen Schritt in Richtung Gleichstellung unternommen, so Köhler-Uhl. Als eine der Maßnahmen, um mehr Frauen auch nach der Promotion im Wissenschaftssystem zu halten und ihre Präsenz auf allen Qualifikationsstufen zu steigern, haben Bund und Länder 2008 das Professorinnenprogramm ins Leben gerufen. Das Programm wirkt auf zwei Ebenen: Es erhöht die Anzahl der Professorinnen und stärkt zudem durch spezifische Maßnahmen die Gleichstellungsstrukturen an deutschen Hochschulen. Mithilfe des Programms konnte die htw saar im vergangenen Jahr zwei Professorinnen in der Architektur und der Elektrotechnik fördern.
Das Professorinnenprogramm sowie der Nationale Pakt zur Förderung von jungen Frauen in MINT-Berufen sollen in Zukunft zusammenwirken und wichtige Weichen für die Gleichstellung stellen. „Komm mach MINT mit seinem Maßnahmenpaket ist dabei eine riesen Hilfe und ein wichtiges Netzwerk für uns“, sagt Köhler-Uhl.

Weitere Infos zu „Komm, mach MINT“ unter: https://www.komm-mach-mint.de/
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