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Soft Skills mal anders: „Die Brücke“ als Ideengeber

Katja Jung, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit


Die Moderne Galerie als Hörsaal der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) : 40 Studierende der Mechatronik/Sensortechnik der HTW ließen sich in Begleitung der Lehrbeauftragten Dipl.-Wirtsch.-Ing. Sabine Nowaczyk kürzlich durch „Die Brücke in der Südsee“ führen.


Glühendes Rot, flammendes Orange, kräftiges Blau - allesamt beherrschende Farben der Werke von Max Pechstein, Ernst Ludwig Kirchner, Emil Nolde und den anderen, die den Künstlerkreis »Die Brücke« bildeten. Hinter ihrer künstlerischen Arbeit stand kein Auftraggeber, so dass sie in Farb- und Motivwahl völlig frei waren.

Diese Freiräume offenbarten sich in einer regelrechten Kreativitätsexplosion und hier liegt auch die Verbindung von Kunst, Freiraum und dem Ideenworkshop, der die Mechatroniker in diese Ausstellung führte: „Der von den Expressionisten erfahrene und gelebte Freiraum ist der Arbeit im Projektmanagement sehr ähnlich,“ so Nowaczyk zur Konzeptionierung des Workshops. Mit einem Projekt betrete das Projektteam wie „Die Brücke“ in der Südsee Neuland. Kaum etwas sei geregelt, vieles kann und müsse neu erfunden werden.


So machten die Studierenden während und nach der 45-minütigen Führung durch die Ausstellung das, was sich die Expressionisten erträumt haben: sie nahmen Abstand von der Normalität durch die Auseinandersetzung mit den Werken der Künstler und durch die andere Umgebung - schließlich unterscheidet sich ein Hörsaal von einer Ausstellung elementar. Dadurch gewannen die Studierenden Freiraum.

Die Kunst diente wie die Kreativitätstechniken, die im zweiten Teil des Ideenfindungsworkshops in den Räumen der modernen Galerie angewandt wurden (bspw. Mind Mapping, Brain-Storming, Visualisierung) als Werkzeug, mit dessen Hilfe man Freiräume schaffen kann, um auf ingenieurtechnisch kreative Ideen zu kommen, die in einem Land, in dem Ideen der einzige Rohstoff sind, für die Weiterentwicklung unverzichtbar sind.

Ideen in kritischen Situationen entwickeln zu können ist nicht Glück oder Zufall, sondern kann methodisch unterstützt werden. „Künstler stellen die Wirklichkeit anders dar und geben durch ihre Werke Denkanstöße und Inspiration,“ erklärte Nowaczyk die Kopplung von Ausstellung und Ideenfindungsworkshop des HTW-Studiengangs Mechatronik/Sensortechnik.
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