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Studienexkursion Mexiko 2006 des Fachbereichs Elektrotechnik der HTW zum Instituto Tecnológico y de Estudios Superiores de Monterrey, Campus Estado de México (ITESM-CEM)

Prof. Dr. Dietmar Brück, Prof. Dr. Benedikt Faupel, Fachbereich Elektrotechnik

Vorbereitung der Reisegruppe

Mit Beginn des Wintersemesters 2005/2006 nahmen alle Reiseteilnehmer an einersprachlichen Qualifikationsrunde teil. Studierende, die das Pflichtprogramm Englisch bereits absolviert hatten, besuchten einen Einführungskurs in Spanisch. Dabei wurden in zwei Stunden wöchentlich die Grundlagen für Spanisch gelegt. Studierende, die noch im Pflichtprogramm Englisch eingebunden waren, hatten die Auflage, diese Ausbildung vorrangig abzuschließen. Ferner fanden einmal wöchentlich gemeinsame Treffen zur Vorbereitung statt, die zum Ziel hatten, dass alle Teilnehmer mit genügend Hintergrundwissen über Geschichte, Politik, Wirtschaft und Kultur nach Mexiko reisen werden. Jeder Studierende fertigte einen Steckbrief zur Person an, der in Englisch ausgestellt war, von der entsprechenden Dozentin, Frau Marina Hefti, kontrolliert wurde, und der in Englisch frei vorgetragen werden konnte. Darüber hinaus bereiteten die Masterstudenten eine gemeinsame Präsentation zum Forschungsprojekt vor und Prof. Brück und Prof. Faupel gestalteten Vorträge zur HTW und dem Studium an Fachhochschulen, sowie über Programme zu Summer Schools und Kooperationen.

Ferner wurden externe Vorträge angeboten. Herr Gustavo Sepulveda, Masterstudent an der HTW aus dem TEC, berichtete über Mexiko D.F. sowie über Dinge, die man dort tun kann und die man besser lässt. Er wies besonders darauf hin, dass einige Gegenden Mexikos nicht sehgr sicher sind und, dass man genügend Vorschicht walten lassen sollte.
Dr. Schneider von der Deutsch-Mexikanischen Gesellschaft im Saarland vertiefte das Wissen über die Wirtschaft mexikos und die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Mexiko. Doris Kollmann, vom Akademischen Auslandsamt der HTW, berichtete über das Bildungssystem in Mexiko und stellte Gegensätze und Parallelen zu Deutschland heraus.

Die Gruppe traf sich zwei Tage vor Reisebeginn zur letzten Vorbereitung und zu letzten Absprachen. Dabei wurden auch die eigens angefertigten Polo-Shirts verteilt. Die gesamte Exkursion erstreckte sich von Mittwoch, 15.03.2006, Anreisetag, bis zum Dienstag/Mittwoch, 28./29. 03.2006, Abreisetage. Sie umfasste damit 12 mögliche Arbeitstage in Mexiko. Davon wurden 7 Tage fast ausschließlich im TEC oder in Firmen verbracht, 4 Tage wurden für Kultur und zusätzliches Programm verwendet und ein  Tag stand den Studenten und Professoren zur freien Verfügung. Der Abreisetag, Dienstag 28.03.2006, wurde noch für eine Reihe informeller Gespräche mit Mitarbeitern des TEC verwendet. Man traf sich außerhalb des TEC zu einem Abschiedsessen. Dabei wurden u. a. Möglichkeiten von Studentenaustausch in der Ausbildung und in Forschungsprojekten, Professorenaustauschprogramme und -möglichkeiten, Summer Schools und weitere Forschungskooperationen besprochen.Die technisch-wissenschaftliche Ausrichtung war so geplant, dass die deutschen Studierenden ein möglichst komplettes Bild der Studienmöglichkeiten am TEC oder eventueller Auslandspraxissemester mit deutschen Firmen in Mexiko erhalten sollten.

Der erste Tag am TEC war ausgerichtet auf die Vorstellung der Facilities. Edgar Sanchez vom International Office begrüßte uns am Morgen und machte in seiner Präsentation die Organisation des Instituto Tecnológico y de Estudios Superiores de Monterrey deutlich. Der Verbund von Hochschule ist privat getragen und jeder Student hat entsprechende Beiträge zu entrichten. Es gibt 32 Niederlassungen in Mexiko verteil, darunter auch der Campus Estado de Mexico (CEM) an dem wir uns befanden. Neben den möglichen Fachbereichen wurden auch Besonderheiten des CEM hervorgehoben. Nach entsprechenden Insider-Hinweisen von Edgar Sanchez, wie man sich in Mexiko- City oder generell in Mexiko bewegen sollte, welche Dinge man besser nicht tut, welche Gegenden man meiden sollte und wie man sich auf die veränderten klimatischen Verhältnisse besser einstellt, gab es eine anregende Diskussion und viele Nachfragen von den deutschen Studierenden. Ein deutscher Student überreichte dann im Namen der Delegation noch ein Gastgeschenk an Edgar Sanchez und dann konnten die deutsche Gruppe zum Lunch in der TEC-eigenen Cafeteria aufbrechen. Mensa in Mexiko und Mensa in Deutschland sind so unterschiedlich nicht, außer, dass in Mexiko, aufgrund des anderen Klimas, eine Außensitzgelegenheit dazu gehört, welche dann auch mit frühsommerlichen Temperaturen zum Verweilen einlud. Vor der Mensa traf die Gruppe noch auf die gesamte Führungsriege des TEC, zu einen den Rector del Tecnológico de Monterrey, Herrn Dr. Rafael Rangel Sostmann, den Director General del Campus Estado de México, Herrn Dr. Pedro Luis Grasa Soler, sowie einige uns bereits bekannte Kollegen vom TEC. Herr Dr. Rangel Sostmann begrüßte die deutsche Gruppe ausgesprochen freundlich und lud alle ein, ggf. ein Auslandsemester am TEC zu verbringen. Dies bestätigte Herr Dr. Grasa Soler ausdrücklich. Ferner wurde auch das Angebot einer Gastdozentur an die Kollegen Faupel und Brück gemacht, sowie an alle Lehrenden in der HTW.

Der Nachmittag stand ganz im Zeichen des Rundganges über das Universitätsgelände. Man konnte die verschiedenen Laborgebäude sehen, man sah einen eigenen Kindergarten und die große Bibliothek. Ferner konnte das Kongresszentrum bestaunt werden. Danach besichtigte die Gruppe noch die Schwimmhalle der Universität, die Mehrzwecksporthalle, die Tenniscourts, das Football- und Soccerfield sowie die Fitnesscenter.


Am Nachmittag schlossen sich nach dem Lunch Führungen durch die folgenden Labore an:
  • Labor für Regelungstechnik
  • Labor für Materialuntersuchungen
  • Labor für Messtechnik
  • Labor für Elektronik.

Am späten Nachmittag stand noch ein Treffen mit mexikanischen Studierenden auf dem Programm. Hierzu waren die Gruppen auf die Terrasse des „Recreation Centers" eingeladen. Die mexikanische Seite hatte ein kleines Buffet mit Fingerfood vorbereitet und es konnte in lockerer Atmosphäre ein Gespräch zwischen Studierenden stattfinden. Leider war die Resonanz auf mexikanischer Seite nicht all zu groß, aber die anwesenden Studierenden hegen alle die feste Absicht ein fachsemester in Deutschland an der HTW zu verbringen. Dieser Entschluss wurde teilweise angeregt während des letztjährigen Besuches der Kollegen Faupel und Brück. Damals hielten sie eine Vortrag in einer Deutsch-Klasse zur Thematik HTW und Studienmöglichkeiten

Am dritten Tag im TEC präsentierte der mexikanische Student, Juan Antonio Frias, seine Arbeit im gemeinsamen Forschungsprojekt „neonatal Incubator". Er stellte ausführlich die mathematische Modellbildung vor und ging auf die daraus hergeleiteten Konsequenzen für die Regelungstrategien ein. Danach präsentierte Kollege Liceaga ein Spezialgebiet der Regelungstechnik. Dieses Forschungsgebiet wird er auch im Rahmen einer Tagung in München im Herbst vorstellen. Nach den interessanten Präsentationen ergab sich eine lebhafte Diskussion. Hierzu ist anzumerken, dass als Kommunikationssprache für alle Beteiligte Englisch festgelegt war.

Im Anschluss daran folgte ein sehr interessanter Vortrag des Kollegen Kuppusami über Nanotechnologie und den Einsatz zur Untersuchung von Smog im Großraum Mexiko. Auch hierzu gab es eine anregende Diskussion. Norwegische Gäste des Kollegen Kuppusami von der University of Life Sciences unter der Leitung von Knut Werner Alsén nahmen ebenfalls an dieser Präsentation teil. Dabei wurden weitere Kontakte geknüpft.

Nach dem Lunch teilte sich die Gruppe Prof. Brück begleitete die Masterstudenten Kinsinger, Schon und Wagner zu ihrer Präsentation der deutschen Arbeiten im Forschungsprojekt INCA. Kollegen Chong und Ramierez sowie u. a. der Student Frias und die deutsche Gruppetraten nach dem Vortrag in einen regen Meinungsaustausch ein. Dabei wurden die folgenden Fragen diskutiert:

  • Wie soll das Projekt weitergeführt werde?
  • Welche Austauschmöglichkeiten für die Studierenden bestehen?
  • Wie werden die Arbeiten auf beiden Seiten vergleichbarer?
  • Kann mann die Ergebnisse wechselseitig auch auf das jeweils andere System
  • implementieren? U.v.m.

Der Rest der Gruppe machte eine Besichtigung eines Roboterlabors. Dort konnten sie sehen, wie man sog. „ROBODOG" so programmieren muss, dass diese in zweiTeam Fußball gegeneinander spielen. Allen Beteiligen hat es großen Spaß bereitet, dieses Labor zu sehen und mit den dort arbeitenden Studierenden zu diskutieren.


Der nächste durch Technik geprägte Tag war die Besichtigung von Volkswagen in Puebla. Hierzu musste die Gruppe bereits um 06.00h das Hotel Richtung Puebla verlassen. Es ist dunkel und die Straßen von Mexico D.F. sind ziemlich verlassen. Wir fahren in Richt Südosten nach Puebla. Während der Fahrt haben wir einen exzellenten Blick auf die Vulkan Popocatepetl und Ixtaccihuatl im Sonnenaufgang. Nach zwei Stunden Fahrt erreichen wir das VW-Werk vor der vereinbarten Zeit. Kurz nach halb neun erscheint unsere Führung durch das Werk. Eine Studentin der Universität des Saarlandes, wie sich herausstellt, Frau Mignot Rostert, macht Praktikum in Puebla und fährt uns mit einem weiteren Kollegen in zum Cabrio umgebauten VW-Bussen durch das Werk. Wir erhalten interessante Einblicke in die Technologie. Wer deutsche oder europäische Automobilwerke kennt, dem fällt sofort auf, das die eingesetzte Technik sich nicht unterscheidet. Allerdings gibt es eine typische mexikanische Besonderheit. In jeder Ecke dieses Werkes ist eine Marienaltar mit der "Virgen de Guadelupe" aufgestellt und so schließt sich der Kreis zum Kulturellen Programm wieder. Die tiefe Verwurzelung im Glauben spielt in Mexiko auch in der Arbeitswelt eine Rolle und wird von den Betreibern des Werkes auch geduldet. Viele Erklärungen zur Automatisierung, den Verfahren und der Datentechnik gibt es bis 12.00h. Danach verliessen wir das Werk nach einem obligatorischen FOTO mit den VW-Bus-Cabriolets.

Ein weiterer Tag ist komplett zwei typisch deutschen Firmen in Mexiko gewidmet. Das Unternehmen FESTO und die HTW, speziell die Kollegen Faupel und Brück, haben seit Jahren ein sehr gutes Arbeitsverhältnis. Ferner unterstützt die SIEMENS AG seit Jahrzehnten die HTW in der Forschung und in der Lehre. Daher war es möglich die Besuche dieser Firmen schon von Deutschland aus sehr gut vorzubereiten.


Der Vormittag war FESTO gewidmet. Empfangen wurden wir von Herrn Ing. Cristóbal Jiménez J. Er präsentierte in englischer Sprache einen sehr interessanten Vortrag über spezielle Dienstleistungen seines Unternehmens für den mexikanischen Markt. Die anschließende Diskussion konnte alle Fragen, die noch offen waren, klären. Danach präsentierte uns Herr Ing. Esteban Reinhard die Firma und die Produktionsstätten. Herr Reinhard hat deutsch-österreichische Vorfahren und sprach, obwohl nicht mehr in Deutschland geboren, hervorragend Deutsch. Dies machte die folgende Führung für alle Beteiligten sehr einfach. Mit großem Interesse verfolgten die deutschen Studenten seine Ausführungen und stellte auch reichlich Zwischenfragen. Gleichzeitig zu unserer Gruppe wurde auch eine Gruppe mexikanischer Studenten aus Veracruz durch die Firma geführt. In einem kurzen Gespräch mit dem mexikanischen Betreuer stelle sich heraus, dass er an einem Kontakt nach Deutschland interessiert sei. Nach Übergabe unserer Visitenkarten wollte er sich nach unserer Rückkehr melden.

Nachmittags wurden wir dann bei SIEMENS erwatet. Hier waren aus den Themenbereichen Nachrichtentechnik ( Andres Weber), Medizintechnik (Mauricio A. Valero C.) und Automatisierungstechnik ( Dirk Thielker) drei einstündige Übersichtsvorträge für uns vorbereitet. Zwei der Vorträge waren in deutsch, der medizintechnische Vortrag wurde in Englisch gehalten. Zusätzlich zum vorgesehenen Programm gab es abschließend noch eine Führung durch das Labor für Kommunikationstechnik. Sehr interessante Vorträge wurden uns präsentiert. Wir bekamen eine sehr guten Einblick, wie deutsche Firmen auf einem total unterschiedlichen Markt wie in Mittel- und Südamerika agieren und wie weltweit eigentlich die gleiche Technik eingesetzt wird, wenn auch teilweise zu unterschiedlichen Zwecken.


Am letzten technikbetonten Tag waren wir wieder im TEC. Kollege Chong war bislang sehr stark in seinem neuen Bereich als Dekan eingespannt, aber nun hatteer die nötige Zeit uns den Bereich Elektrotechnik komplett vorzustellen. Nach vier anspruchsvollen Vorträgen von verschiedenen Kollegen aus dem Bereich Nachrichtentechnik und Informatik gab es eine Führung durch Labore der Elektrotechnik. Eifrige Diskussionen entsponnen sich an den unterschiedlichen Themen. Auch wurde abschliessend nochmals über gemeinsame Projekte diskutiert. Die Laboratorien für Maschinenbau und Produktionstechnik wurde danach besichtigt. Abschluss war dann eine Besichtigung der eigenen Radiostation des TEC. Hier wird für den näheren Umkreis ein spezielles Radioprogramm von Studenten produziert. Ein komplett ausgestattetes Tonstudion fanden wir vor.

Für das Kulturprogramm wurden die Wochenendzeiten verwendet. Dabei gab es Programmpunkte, die zu Fuß erledigt werden konnten und solche, wo man unbedingt auf den Bus angewiesen war.

Ein erster Besichtigungsblock war das Museo nacional de Antropologia. Im Wald von Chapultepec gelegen könnte man hier alleine schon mehrer Tage verbringen. Hier sind ale Kulturen zu sehen, die je auf mexikanischem Boden gelebt haben. Ferner konnten die Studierenden somit schon einen Überblickbekommen, der sich mit den weiteren Besichtigungen noch vertiefen würde. Die weiteren Programmpunkte wie Templo Mayor und Totihuacan konnten hier schon im Modell bestaunt werden. Aber auch Regionen, die wir nicht besuchen konnten, waren hier auisgestellt und wurden plastisch vor Augen geführt.


Der nächste Programmpunkt war die Weiterfahrt mitten durch die Stadt, quasi kleine Stadtrundfahrt, zur Basilica de Guadelupe. Eine Basilika aus dem frühen 16. Jahrhundert steht an einer Stelle, wo einem Indio eine Marienerscheinung widerfuhr. Da durch Erdbeben die alte Basilika stark beschädigt ist, wurde daneben ein neues Gotteshaus für 12000 Gläubige errichtet. Der Platz war überfüllt, selbst an einem Samstag Nachmittag.

Der Abschluss an diesem Tag bildetet ein Stop auf der Plaza Garibaldi. Hier treffen sich Samstag nachmittags die Mariachi und musizieren in ihrer unverwechselbaren Art. Nach kurzenVerweilen und Schauen gings von hier zu Fuß zum Hotel mitten durch das Gewühl einer 24-Millionen-Stadt.

Der erste Sonntag stand im Zeichen eines Stadtrundganges. Vom Hotel zum Zocalo war es nicht weit. Dort begann der kulturelle Teil. Der Zentralplatz Mexikos ist der zweitgrößte Stadtplatz auf der Welt und umrandet vom Rathaus, dem Nationapalast und der Kathedrale. Direkt neben der Kathedrale liegen die Ausgrabungen des Azteken - Tempels, genannt Templo Mayor, mit dem zugehörigen Museum. Damit war das Programm, was zu absolvieren war auch schon aufgezählt. Alle Gebäude und Freiflächen beeindruckte entweder durch ihre Größe, ihre Weitläufigkeit oder durch die Geschichte. Beeindruckend auch die Anzahl von Menschen, die sich hier zusammenfand.

Der letzte große kulturelle Programmpunkt war der Besuch der Pyramidenanlage von Teotihuacan, genau an dem Tag, an dem Mexikaner darauf hoffen, dass dort Energie vom Himmel strömt. Frühzeitig verließen wir das Hotel. Wir konnten dank eines überragenden Busfahrers, hier ist nicht seine körperliche Größe gemeit, direkt hinter der Mondpyramide in einer Obsidianwerkstatt parken. Nach einer kurzen Einführung in Obsidian und dessen Verarbeitung gelangten wir nach wengen Gehminuten zum Eingang des Anlage gegenüber der Sonnenpyramide. Gemeinsam mit Millionen Mexikanern begaben wir uns auf das Gelände und erkundeten die Anlage. Die Sonnenpyramide konnte aufgrund der Menschenmassen an diesem Tag nur nach mehrstündigem Anstehen bestiegen werden. Daher erklommen wir allle die Mondpyramide. Auch dort bekamen wir genügend Energie vom Himmel.

Am ersten Abend ging es nach dem Besuch im TEC noch zum German Center. Ca. 1. Stunde Busfahrt durch die Rushhour von Mexiko und wir gelangten in einen aufstrebenden Bereich von Mexico D.F., nämlich den Stadtteil Santa FE. Dort liegen immens viele offizielle Gebäude, so auch das German Center, als erste Anlaufstelle für alle deutschen Firmen, die in Mexiko Fuß fassen wollen. Der Leiter Herr Dr. Michael Krause stellte das Center und seine Dienstleistungen vor und gab uns eine erste Orientierung, wie das mit Geschäften in Mexiko läuft. Nach einem Rundgang fuhren wir zurück in unsere Hotel. Ein Student der Gruppe und Kollege Brück überreichten Gastgeschenke der Staatskanzlei und der Stadt Saarbücken.

Um den Kontakt zwischen den Studierenden anzukurbeln, hatten wir im Vorfeld ein Fußballspiel angedacht, organisiert und dann dort auch durchgeführt. Dieses fand am späten Nachmittag in der ersten Woche statt. Leider machte die dünne Luft den Deutschen mehr zu schaffen als den Mexikanern. Daher ging das Spiel recht hoch verloren. Vielleicht ein gutes Omen für die WM, wenn die Generalprobe schlecht lief. Dank einer frühzeitigen Anfrage beim DFB konnte der Deutsche Spielführer einen kleinen WM-Wimpel übergeben, was durchaus gerne angenommen wurde.

Der Besuch der Radiostaion des Tec war sicher auch ein besonderes Highlight. Dieser Besuch wurde kurzfristig in das Programm eingebaut und war der letzte offizielle Termin im TEC. Ein frohgelaunter, deutsch sprechender Student war gerade mit seiner Sendung beschäftigt und integrierte die deutsche Gruppe in sein Programm. Er stellte allgemeine und spezielle Frage zum Eindruck der deutschen Studierenden zu Mexiko und zu Land und Leute und unsere Studierende gaben bereitwillig Auskunft. Ein heiterer und gelungener Abschluss unserer Exkursion zum Tec.

Für die meisten ein einmaliges Erlebnis bleibt der Empfang imKulturzentrum der Deutschen Botschaft. Herr Ingo Stender, Consejo Cultural, Ebajada de la República Federal de Alemania, empfing uns. Ihm zur Seite stand Herr Spitta von der DAAD Außenstelle in Mexiko, der Botschafter war leider anderweitig gebunden. In den ehemaligen Räumen und dem dazugehörigen Garten der Handelsvertretung der früheren DDR verweilten wir zu einen sehr schönen Cocktailempfang mit Mexikanischen Buffet. Es gab sehr anregende Gespräche und neue Kontakte. Der Kollege Javier Morales Hernandez vom Instituto Tecnológico de Puebla warebenfalls geladen. Er hat schon gute Beziehungen zur FH Wolfenbüttel, ist aber auch an einer Ausweitung seiner Beziehungen interessiert. Auch die Studenten bewegten sich auf diesem sicher ungewohnten Parkett sehr sicher und im Namen der gesamten Gruppe überreichten Kollege Faupel und Frau Richard Gastgeschenke der Staatskanzlei und der Stadt Saarbrücken.

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