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Ausstellung in der Architektenkammer "Markthalle auf dem Beethovenplatz"

Studierende des Fachbereichs Architektur der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) präsentieren in der Zeit vom 14.10.1998 bis 30.10.1998 in der Architektenkammer des Saarlandes (Saarbrücken, Am Neumarkt) Studienarbeiten zum Thema "Markthalle auf dem Beethovenplatz".

Prof. Helmut Müller-Sang hatte im Fach "Baukonstruktion 4" Studenten und Studentinnen im 4. Studienjahr aufgefordert, nach Möglichkeiten zu suchen, den als Parkraum genutzten Beethovenplatz städtebaulich aufzuwerten. Als besonders attraktiv erschien die Idee, eine Markthalle zu errichten, in der Kleinhändler und Bauern aus der Umgebung direkt an der Verbraucher verkaufen können. Vorbild hierfür waren die gußeisernen Markthallen, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in den romanischen Ländern gebaut wurden, und die zum Teil noch heute genutzt werden. Ziel der Studienarbeit war, an die Tradition anzuknüpfen, diesen Bautyp jedoch mit den Materialien Stahl, Glas, Kunststoffen oder textilen Membranen in zeitgemäße Formen umzusetzen. Um Platz und Markthalle auch außerhalb der Marktzeiten mit Leben zu erfüllen, waren neben den Verkaufsständen auch gastronomische Einrichtungen, wie Cafés, Snackbars, Pubs mit einzuplanen. Eine Tiefgarage sollte zu einen die Parkplätze ersetzen, zum anderen die Anlage auch für Autofahrer attraktiv machen. Die Bearbeitung der Aufgabe erfolgte in Gruppen von jeweils vier Studierenden. Neben dem Entwurf gehörten auch die Ermittlung der Randbedingungen (Verkehrsflüsse, Öffentlicher-, Individual, Fußgängerverkehr) und die baurechtlichen Anforderungen zum Aufgabengebiet der Studierenden.

"Wichtigstes Ziel der Ausbildung ist vor allem die Realisierbarkeit der Lösungsvorschläge. Deshalb sind Konstruktionspläne zu erstellen, die bis in Detail durchgearbeitet sind und gleichzeitig die reale Umsetzungsmöglichkeit nachweisen", so Prof. Müller-Sang.

Lehrinhalt im Fach Baukonstruktion 4 ist das Konstruieren mit Stahl in Verbindung mit einem konkreten Projekt. Bei der Wahl der Aufgabenstellungen soll immer ein möglichst realer Bezug zur Praxis hergestellt werden. So wurden in den vergangenen Jahren u.a. Themen wie "Haltestellenüberdachung der Stadtbahn", "ICE-Wartungshalle" oder "Überbaute Fußgängerbrücke über die Saar" von HTW-Studierenden bearbeitet.

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