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Diplomfeier Bauingenieure

Katja Johann als Jahrgangsbeste ausgezeichnet


                                                  19. Mai 2000

Seit dem 1. April 1999 haben insgesamt 56 Studierende das Studium des Bauingenieurwesens an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) erfolgreich abgeschlossen. Am Freitag, 19. Mai 2000, veranstaltete der Arbeitgeberverband der Bauwirtschaft des Saarlandes und die Ottweiler Baugesellschaft Raber (OBG) für die 6 Absolventinnen und 50 Absolventen eine Diplomfeier in den Räumen der OBG in Ottweiler. Dies war seit Beginn der Kooperation des AGV Bau Saar mit dem Fachbereich Bauingenieurwesen im Jahr 1991 bereits die 8. Diplomfeier. Kultusminister Jürgen Schreier hielt einen Gastvortrag zum Thema: "Die Wissenschaftsgesellschaft - Zukunft durch Qualität". Dabei betonte der Minister, die Gesellschaft müsse sich auf lebenslanges Lernen einstellen. Es gelte zunächst Schlüsselqualifaktion zu vermitteln und die Ausbildung praxisorientiert zu gestalten. Den Erwerb von Spezialwissen könne man auf spätere Weiterbildungsphasen verlegen, sagte der Minister.

Prof. Frank Baur, Vorsitzender des Fachbereichs Bauingenieurwesen an der HTW, überreichte den anwesenden "frischgebackenen" Bauingenieuren ihre Abschlussdiplome. Katja Johann wurde als Jahrgangsbeste mit der Gesamtnote 1,4 vom Präsident des AGV Bau Saar, Hans-Ludwig Bernardi, den Förderpreis der saarländischen Bauwirtschaft in Höhe von 1000 DM ausgezeichnet. Thomas Paulus und Joachim Schrader erhielten vom AGV Bau Saar jeweils 500 DM für ihre Diplomarbeit zum Thema "Entwurf und technische Bearbeitung einer Sonderbrücke der Wuppertaler Schwebebahn".

Die Chancen, einen Arbeitsplatz als Bauingenieur zu finden, seien, so Prof. Baur, vorhanden, wenn der Absolvent die entsprechende Qualifikation aufweise, persönliches Engagement mitbringe und mobil sei. Die deutsche Bauindustrie und das Baugewerbe schätzen den jährlichen Bedarf an Bauingenieuren auf ca. 4.500. Neben den klassischen Bauunternehmen finden die Bauingenieure ihren Einsatzort auch in Ingenieurbüros und im öffentlichen Dienst sowie im verstärktem Maße in Dienstleistungsunternehmen. Damit ergebe sich ein Gesamtbedarf von über 5.500 Bauingenieuren pro Jahr. Dies würde den aktuellen Absolventenzahlen an Universitäten und Fachhochschulen in der Bundesrepublik entsprechen.

V.i.S.d.P. U. Reimann

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