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Los Wochos an der HTW

     01. Juni 2001

Die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) hat Studierende und einen Professor der mexikanischen Universität Instituto Tecnologico y de Estudios Superiores de Monterrey (ITESM), Campus Estado de Mexico (in Mexiko Stadt) eingeladen, die HTW, saarländische Unternehmen und andere Teile Deutschlands kennen zu lernen. Dies ist im Zuge der durch die neue Hochschulleitung initiierten Internationalisierungsbemühungen der HTW ein weiterer bedeutender Schritt, qualitativ hochwertige Kooperationspartner zu gewinnen: Der Campus in Mexiko Stadt hat 1998 den Qualitätspreis der mexikanischen Universitäten gewonnen.

Die Qualität der Lehre für potentielle Austauschstudierende wäre mit dieser Universität als Kooperationspartner sichergestellt. Eine Kooperation hätte zum Einen Vorteile für die Studierenden der HTW. Diese können durch einen Auslandsaufenthalt an dieser renommierten Universität in Mexiko ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt erheblich verbessern. Zum Anderen ergeben sich durch eine Kooperation Vorteile für saarländische Unternehmen, insbesondere für die Zuliefererfirmen der großen Automobilhersteller. Mexiko ist der zur Zeit im Automobilsektor am stärksten wachsende Markt. Das Land ist neben den USA und Kanada Mitglied des North American Free Trade Agreement (NAFTA) und hat mit der Europäischen Union ein Freihandelsabkommen geschlossen. Beide Verträge zusammen bedeuten für die saarländischen Unternehmen im Zeitalter der Globalisierung der Märkte hervorragende Ausgangsbedingungen für ein wirtschaftliches Engagement in Mexiko. Eine globale Orientierung ist dringend notwendig: Die Automobilhersteller errichten zunehmend eigene Werke in Mexiko, um den dortigen Markt beliefern zu können. Die Zulieferer müssen nachziehen, wenn sie ihre Rolle auf dem heißumkämpften Zuliefermarkt nicht verlieren wollen. Bestehende oder potentielle saarländische Zulieferer erhalten durch den Kontakt zwischen HTW und ITESM eine Chance, sowohl in Mexiko und damit auch in den USA zu den Zulieferern der Zukunft zu gehören, als auch ihre Position in Deutschland zu stärken.

Über den Arbeitskreis Just in Time (AKJ), der durch das Institut für Technologietransfer (FITT) organisiert wird, verfügt die HTW über zentrale Kompetenz und Kontakte in der Automobilindustrie. Die HTW hat mit den Firmen, mit denen sie eng zusammenarbeitet, das Thema Mexiko bereits im Vorfeld diskutiert und ist auf ein breites Echo gestoßen. Firmen wie Hydac, IPL, Saargummi und ZF haben sich bereit erklärt, die eingeladenen Mexikaner durch Ihre Betriebe und Ausbildungszentren zu führen. Die HTW könnte bei den Globalisierungsbemühungen der saarländischen Unternehmen eine Vermittlerrolle für hochqualifizierte Studenten einnehmen. Im Zuge des Studierendenaustauschs könnten mexikanische Studenten ihre praktische Studienphase im Saarland verbringen. Wieder zurück in Mexiko könnten sie den saarländischen Firmen helfen, ihre Infrastruktur aufzubauen, denn die Firmen benötigen Mitarbeiter, die mit der Kultur und Mentalität des Landes vertraut sind.

Am 05. Juni 2001 wird die mexikanische Delegation in Saarbrücken ankommen. Über eine vom Akademischen Auslandsamt der HTW organisierte Saarlandrundfahrt wird die Delegation die Region kennen lernen. Am 07. Juni findet in der HTW (Gebäude Goebenstraße 40) die offizielle Begrüßung der Delegation durch den Rektor, Prof. Dr. Wolfgang Cornetz statt. Danach erhalten die mexikanischen Gäste über mehrere Tage die Gelegenheit, die HTW, ihre Professoren und Professorinnen sowie saarländische Unternehmen kennen zu lernen. Dann beginnt eine Rundfahrt durch Deutschland deren Stationen bspw. Emden, Bremen, München und Rüsselsheim sein werden. Am 29. Juni kommen die mexikanischen Besucher schließlich wieder zur HTW, um ein Resümee des Besuches zu ziehen.

      V.i.S.d.P. Katja Jung

 

Feedback: Pressestelle der HTW

Letzte Aktualisierung am 18. Februar 2005

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