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Technik von Morgen schon heute

Studieren an der HTW

     18. April 2001

Das Bewusstsein mit der Umwelt schonender umgehen zu müssen wächst von Tag zu Tag. Immer mehr Unternehmen orientieren sich an den neuen Bedürfnissen der Verbraucher, d.h.: Produkte müssen nicht nur qualitativ hochwertig sein, sie müssen auch unter ökologischen Gesichtspunkten produziert werden. Daher steigt die Nachfrage der Wirtschaft nach Ingenieuren, die sowohl ökonomische als auch ökologische Aspekte bei Produktentwicklung und Produktfertigung berücksichtigen können.

Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) bietet seit kurzem den interessanten und spannenden Studiengang Energie- und Verfahrenstechnik an, der sich den heutigen und zukünftigen Umwelt- und Energieaufgaben widmet und den alten und neuen Bedürfnissen der Wirtschaft gerecht wird. Die Absolventen und Absolventinnen können durch ihr Know-How Technologien entwickeln und betreiben, die es uns allen ermöglichen, die Umwelt zu schonen und eine nachhaltige und effektive Energiewirtschaft zu betreiben.

Nach dem Grundstudium, in dem die technischen Grundlagen vermittelt werden, kann der Studierende zwischen den Vertiefungsrichtungen Energietechnik (rationelle Energienutzung und regenerative Energiegewinnung) oder Verfahrenstechnik (biologische, physikalische und Umweltverfahrenstechnik) wählen.

Bio- und Umwelttechnik (Verfahrenstechnik)

Biotechnisches und umwelttechnisches Know-how ist überall dort gefragt, wo Mikroorganismen hilfreich oder störend sein können. In Bioreaktoren werden Mikroorganismen z.B. zur Produktion von Wertstoffen eingesetzt, wie Pharmaka, Enzymen, Lebensmitteln, Proteinen, Nanobausteinen, Biogas oder Biodiesel. Aber auch bei der Behandlung von Wasser, Abwasser, Abluft, Abgasen und Reststoffen oder bei der Optimierung betrieblicher Kreisläufe bietet sich dem Verfahrenstechniker ein weites und abwechslungsreiches Betätigungsfeld.

Studierende der Verfahrenstechnik sind nach ihrem Studium an der HTW in der Lage, Kosten-Nutzen-optimierte Lösungen im Bereich der Biotechnologie und Umwelttechnik zu erarbeiten und umzusetzen. "Über den Tellerrand schauen" ist da gefragt. In Zusammenarbeit mit Fachleuten angrenzender Disziplinen wie (Mikro-) Biologen, Chemikern, Bauingenieuren und Maschinenbauern nimmt er eine zentrale Vermittlerrolle ein. Fächer wie Teamtechniken, Projektmanagement, Kommunikation und Marketing bereiten die Studierenden praxisnah darauf vor.

Regenerative Energiegewinnung und rationelle Energienutzung (Energietechnik)

Alternative Energiewandlung hat an der HTW Tradition. Zusammen mit ihren Professoren haben Studierende zum Beispiel die Großwindenergieanlage GENESYS 600 entwickelt. Zur Zeit arbeiten Studierende z. B. an der Optimierung von Blockheizkraftwerken, Brennstoffzellen und thermischen und photovoltaischen Solaranlagen.

Im Bereich Energietechnik hat sich die Zusammenarbeit mit dem IZES, dem Institut für ZukunftsEnergieSysteme sehr bewährt. Studierende der HTW erlernen nicht nur die Theorie - sie arbeiten auch praktisch an Markt- und Zukunftsprojekten mit.

Die Arbeitsmarktchancen stehen gut!

Experten gehen davon aus, dass im Jahr 2005 der Bedarf der Industrie an Ingenieuren dieser Fachrichtungen am größten sein wird - bei 8 Semestern Regelstudienzeit bieten sich Studienanfängern dieses Jahres hervorragende Arbeitsmarktchancen.

Weitere Informationen zum Studiengang Energie- und Verfahrenstechnik stellt Ihnen gerne Herr Wagner unter 0681/ 58 67 265 zur Verfügung.

V.i.S.d.P. Katja Jung

 

Feedback: Pressestelle der HTW

Letzte Aktualisierung am 18. Februar 2005

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