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25 Jahre deutsch-französisch Studieren am DFHI/ISFATES

Festakte in Metz und Saarbrücken zum Jubiläum



Zum 25-jährigen Bestehen des Deutsch-Französische Hochschulinstitut/L'Institut Supérieur Franco-Allemand de Techniques, d'Economie et de Sciences (DFHI/ISFATES) luden die Universität Metz und die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) Hochschulen zu Festakten ein.

Um 10:00 Uhr begrüßten der Bürgermeister der Stadt Metz, Jean-Marie Rausch und der Präsident der Universität Metz, Richard Lioger, die geladenen Gäste zum ersten Festakt dieses Tages im Grand Salon des Metzer Rathauses. Beide Redner gingen auf die Geschichte des DFHI/ISFATES ein, stellten die besonders integrative Leistung und den europäischen Gedanken in den Vordergrund und wünschten der Institution eine weiterhin erfolgreiche Zukunft. Der Direktor des DFHI/ISFATES, Prof. Rainer Güttler betonte in seinem Grußwort, dass der größte Beitrag zum Erfolg des DFHI/ISFATES von den Absolventen und Absolventinnen geleistet wurde, indem sie ihre im DFHI/ISFATES erworbenen Kompetenzen in die Wirtschaft und damit in die Öffentlichkeit tragen. Seit der Gründung im Jahre 1978 haben etwa 1750 Studierende - Deutsche und Franzosen - erfolgreich ihr Studium am DFHI/ISFATES absolviert.

Da es sich beim DFHI/ISFATES um eine deutsch-französische Kooperation handelt, lag es auf der Hand, auch in Deutschland, genauer an der HTW, in einem Festakt das besondere Ereignis zu würdigen. Der Rektor der HTW, Prof. Dr. Wolfgang Cornetz, hob in seinem Grußwort die besondere Stellung des DFHI/ISFATES für die HTW hervor: "Das DFHI/ISFATES, meine Damen und Herren, ist die "Galionsfigur" der HTW - so habe ich es in der Festschrift genannt - und so ist es in der Tat. Sie stellt ein entscheidendes, überregional wirksames Profilierungsmerkmal für die HTW dar." Der saarländische Minister für Bildung, Kultur und Wissenschaft, Jürgen Schreier, der bereits in Metz ein Grußwort gehalten hatte, stellte die hochschul- und länderübergreifende Zusammenarbeit in den Vordergrund.

Seit 25 Jahren bieten die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) und die Universität Metz deutsch-französische Studiengänge an. Die beiden Hochschulen gründeten für die Koordination im Bereich der Studienprogramme und des Studienverlaufs das Deutsch-Französische Hochschulinstitut/L'Institut Supérieur Franco-Allemand de Techniques, d'Economie et de Sciences (DFHI/ISFATES). Gegründet 1978 durch ein Regierungsabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Französischen Republik, war das DFHI/ISFATES stets der Pionier und Vorreiter unter den deutsch-französischen Hochschulkooperationen, die ihren Studierenden vollintegrierte Studiengänge anbieten. Da Gutes gerne kopiert wird, fanden sich schnell Nachahmer. Die HTW und die Universität Metz bauten das Studienangebot stetig aus und hielten das Modell DFHI/ISFATES durch Innovation stets an der Spitze deutsch-französischer Studienangebote. 1999 wurde mit einer neuen Studienstruktur das vollintegrierte Studium von Studienbeginn an eingeführt. Das heißt, dass die deutschen und französischen Studierenden von Studienbeginn an zusammen alternierend an der Universität Metz und der HTW studieren. 

Gefestigt und ergänzt wurde das Regierungsabkommen von 1978 dieses Jahr mit einem Hochschulabkommen zwischen den beiden Hochschulen. Der Rektor der HTW und der Präsident der Universität Metz unterzeichneten an diesem Tag das Hochschulabkommen, um die Zusammenarbeit der beiden Hochschulen weiter auszubauen. 

Das DFHI/ISFATES ist weit mehr als eine Hochschulkooperation und es bietet weit mehr als "bloße" deutsch-französische Studiengänge an. Es lebt die deutsch-französische Freundschaft und gibt den Studierenden die Gelegenheit, die Lehr-, Lern, Lebens- und Arbeitskultur des jeweils anderen Landes kennen zu lernen und hautnah zu erfahren. Diese "Zusatzqualifikation" macht die Absolventen und Absolventinnen des DFHI/ISFATES zu gefragten Arbeitskräften.

 

V.i.S.d.P. Katja Jung

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