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HTW eröffnet das Akademische Jahr mit 1100 neuen Studierenden

Gastredner Georgi: "Die HTW ist für die weitere Entwicklung in unserem Land ein wichtiger Standortfaktor."

Seit dem Wintersemester 1988/1989 veranstaltet die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) zur Eröffnung des Akademischen Jahres und zur Begrüßung der neueingeschriebenen Studierenden eine Immatrikulationsfeier. Am 16. Oktober 2003 begrüßte der Rektor der HTW, Prof. Dr. Wolfgang Cornetz, 1100 neue Studierende in der Aula der HTW, die trotz ihrer Größe nicht allen Studierenden Platz bot.

Nach einer kurzen Einführung in die Struktur der Hochschule und einer Übersicht über die Ansprechpartner an der HTW mahnte der Rektor die Studierenden, ihre Chancen zu nutzen. 

"Die HTW genießt eine hohe Reputation. Die Unternehmen erwarten von ihr eine bestimmte Qualität. Diesen Anspruch müssen und wollen wir erfüllen. Das heißt für Sie, dass Ihnen hier nichts geschenkt wird. Es gibt sicher Konkurrenzstandorte, an denen es leichter ist, das Diplom zu bekommen - das weiß aber auch die Wirtschaft. Und: Wir lassen Sie mit Ihren Problemen beim Studium nicht allein." Er verwies in diesem Zusammenhang auf die Professoren-Studierenden-Relation, die an Fachhochschulen besonders gut ist und eine fast schon individuelle Betreuung ermöglicht und die anderen Einrichtungen der HTW, wie das Akademische Auslandsamt und die Praxisreferate, die den Studierenden mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Im Anschluss an die Begrüßungsworte des Rektors hielt der Wirtschaftsminister des Saarlandes, Dr. Hanspeter Georgi, einen Vortrag. Das Saarland, so Georgi, lege größten Wert auf eine gute Ausbildung. "Die HTW ist für die weitere Entwicklung in unserem Land ein wichtiger Standortfaktor" betonte der Minister. An die Hochschule gerichtet erklärte er, dass Wirtschaft und Politik die Veränderungen an der HTW sehr wohl wahrnehmen. Der von der neuen Hochschulleitung in Angriff genommen Paradigmenwechsel, so Georgi weiter, verhelfe der HTW, den Schritt von der Bildungsanstalt zum Bildungsunternehmen erfolgreich zu gehen. "Seien Sie ehrgeizig und optimistisch" gab er den Studierenden mit auf den Weg. Denn, Optimismus ermögliche es einem erst, seine Fähigkeiten voll zur Entfaltung zu bringen. (Minister Georgi zitierte Karl Popper: Optimismus ist Pflicht).

In einer eigenen Veranstaltung wurden die Studierenden im Rahmen des Deutsch-Französischen Hochschulinstitutes an der HTW begrüßt. Der Rektor hob die Besonderheiten und die Bedeutung des DFHI/ISFATES für die HTW in seiner Ansprache hervor. Das Studium im Rahmen des DFHI vermittle mehr als Fach- und Sprachkompetenz. Anders als viele andere deutsch-französische Studienangebote werden am DFHI über die Studienzeit an der Universität Metz und die praktische Studienphase in einem französischen Unternehmen (für die dt. Studierenden, für die französischen ist die praktische Studienphase in einem deutschen Unternehmen Pflicht) auch kulturelle Kompetenzen vermittelt. Die Studierenden kennen die Lern- und Arbeitswelten der beiden Länder und werden damit optimal auf eine berufliche Tätigkeit in beiden Ländern vorbereitet.  

Die fast schon als Tradition zu bezeichnende Begrüßungsfeier hat die HTW dieses Jahr auf neue Personenkreise ausgedehnt. In eigenen Veranstaltungen begrüßte die HTW ihre neuen ausländischen Studierenden und richtete für Ihre Unternehmenspartner und die Studierenden im Kooperativen Studium eine Begrüßungsfeier aus. Beide Veranstaltungen wurden von den Beteiligten mit Begeisterung aufgenommen.

Begrüßungsfeier für die ausländischen Studierenden

Die ausländischen Studierenden wurden bereits am 15. Oktober 2003 im Senatssaal der HTW (Standort Goebenstraße) begrüßt. Der Director of International Studies der HTW, Prof. Dr. Ralf Denzer, konnte über 100 Studierende aus vier Kontinenten begrüßen. Er verwies in seinem Grußwort auf die Unterstützung, die die HTW ihren ausländischen Studierenden sowohl in institutionalisierter Form über das Akademische Auslandsamt und seine Mitarbeiterinnen, aber auch in Form eines vom Akademischen Auslandsamt initiierten und koordinierten Betreuungsnetzwerkes, das sich aus den Auslandsbeauftragen der Fachbereiche und studentischen Tutoren aus den Fachbereichen zusammensetzt. Das Ziel dieses Betreuungsnetzwerk ist die schnelle Integration der ausländischen Studierenden in die Fachbereiche und in das studentische Leben innerhalb und außerhalb der Hochschule. Ein semesterbegleitendes Programm bietet den ausländischen Studierenden neben dem bekannten Deutschkursangebot erstmalig auch die Mitarbeit in Projekten und die Teilnahme an einem vielfältigen Kulturprogramm.

Begrüßungsfeier für die Studierenden im Kooperativen Studium

Am 17. Oktober 2003 schließlich wurden die Studierenden im Kooperativen Studium an der HTW begrüßt. Neben den zur Zeit 33 Studierenden, die diese Form des Studiums nutzen können, kamen die Vertreter der 16 Partnerunternehmen für das Kooperative Studium und, als Festredner, der Staatsekretär des Wirtschaftsministeriums des Saarlandes, Albert Hettrich. 

Helmut Krauser, Vorsitzender des Kuratoriums zum Kooperativen Studium, erläuterte in seinem Grußwort die beiden Vorteile des Kooperativen Studiums: Neben der materiellen Absicherung gewinnen die Studierenden in ihren Unternehmen einen Partner nicht nur für das Studium, sondern auch für die Zeit darüber hinaus. Das Kooperative Studium erfordere Einsatz und ein besonderes Engagement, rechne sich aber - und zwar nicht nur aufgrund eines regelmäßigen Gehaltes, sonder auch durch die gewonnene praktische Erfahrung während des Studiums und des ständigen Rückkopplungsprozesses zwischen Theorie und Praxis. 

Der Staatssekretär Albert Hettrich hob in seinem Vortrag die seit vier Jahren sehr stark intensivierten Beziehungen zwischen der HTW und seinem Haus hervor. Er sieht im Kooperativen Studium ein Erfolgsmodell: "Die Studierenden gewinnen praktische Erfahrung über das gesamte Studium hinweg. Die Unternehmen können frühzeitig Personal rekrutieren, mit Spezialwissen ausstatten und kommen über die Studierenden an neue, unkonventionelle Gedanken und Ideen. Eine klassische win-win-Situation." Das Konzept des Kooperativen Studium passe, so Hettrich weiter, gut in die Philosophie der HTW (Praxisnähe) und in die Innovationsstrategie der Landesregierung.

Hintergrund/Zahlen

Steigende Studierendenzahlen an der HTW:

Die HTW kann seit 1999 steigende Studierendenzahlen vermelden: 1999 betrug die Gesamtstudierendenzahl 2500. Im Jahr 2001 studierten an der HTW knapp 2700 junge Menschen, 2002 waren es 2900 und heute kann die HTW eine Gesamtstudierendenzahl von 3150 verzeichnen.

Ausländische Studierende:

23 Programmstudierende aus Frankreich, Spanien, Rumänien, Tschechische Republik, Mexiko, Malaysia.

Ca. 80 ausländische Studienanfänger aus: Asien (z.B. China), Afrika (z.B. Marokko, Kongo, Togo), Amerika (Brasilien), Europa (z.B. Griechenland, Türkei usw.).


V.i.S.d.P. Katja Jung

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