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Gemeinsame Pressemitteilung des Ministeriums für Bildung, Kultur und Wissenschaft, der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, der Hochschule der Bildenden Künste Saar und der Hochschule für Musik Saar

Fertigstellung des Infrastrukturausbaus an HTW, HBKSaar und HFM

Am 8. Juli 2004 wurde in einer Feierstunde an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes ein weiterer Abschnitt des saarländischen Wissenschaftsnetzes seiner Bestimmung übergeben: die neue Netzwerkinfrastruktur der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW), der Hochschule der Bildenden Künste Saar (HBKSaar) und der Hochschule für Musik Saar (HfM).

In Anwesenheit des saarländischen Wissenschaftsministers Jürgen Schreier stellten die Rektoren der drei Hochschulen das Projekt der Öffentlichkeit vor. "Mit dem neuen Wissenschaftsnetzwerk ist es gelungen, an den saarländischen Hochschulen eine zeitgemäße Infrastruktur zu etablieren" erklärte Schreier. "Wir stehen damit beim schnellen Austausch von Daten an der Spitze. Interdisziplinäres Arbeiten gewinnt immer stärker an Bedeutung. Das neue Netzwerk gewährleistet eine schnelle und reibungslose Kommunikation innerhalb und zwischen den Hochschulen". Der Rektor der HTW, Prof. Dr. Wolfgang Cornetz stellte die Nachhaltigkeit der Maßnahme in den Vordergrund: "Wir haben damit eine Netzinfrastruktur, die nicht nur dem aktuellen Stand der Technik entspricht, sondern auch alle Voraussetzungen für den Einstieg in die "Wireless University" bietet."

Der Ausbau des Wissenschaftsnetzes im Saarland wurde im Frühjahr 2000 unter der Leitung des staatlichen Hochbauamtes in Kooperation mit dem Rechenzentrum der Universität des Saarlandes durchgeführt. Ziel war es, die Datenvernetzung der drei beteiligten Hochschulen auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. In und zwischen den Hochschulen wurde mit dem Ausbau des Netzes eine Kommunikationsplattform geschaffen, die den Herausforderungen der Zukunft gewachsen ist.

"Das Internet hat sich positiv auf die kreativen Produktionsprozesse von Künstlern und Designern ausgewirkt," so Prof. Diethard Adt, Rektor der HBKSaar. "Mit dem nun zur Verfügung stehenden Netzwerk haben unsere Studierenden und Lehrenden die Möglichkeit, verstärkt die fachlichen Ressourcen anderer Hochschulen zu nutzen." Prof. Thomas Duis von der Hochschule für Musik Saar ergänzt: "Die Datenverarbeitungswelt bestand für die Musikhochschule Ende der 90-er Jahre nur aus einigen PCs, die noch nicht einmal miteinander vernetzt waren. Das Kooperationsprojekt hat der HfM endlich ermöglicht, zu realisieren, was ansonsten nicht machbar gewesen wäre."

Das Ergebnis dieses Kooperationsprojektes kann sich sehen lassen: Die drei Hochschulen bekamen nicht nur jeweils eine sehr schnelle interne Datenvernetzung, sondern auch hochperformante Datenanbindungen an die Universität des Saarlandes und damit ins Deutsche Gigabit-Wissenschaftsnetz GWiN.

Das in den letzten 10 Jahren aufgebaute saarländische Wissenschaftsnetz vernetzt nicht nur die saarländischen Hochschulen, sondern auch Forschungsinstitute, Studierendenwohnheime und nicht zuletzt auch den saarländischen Landtag miteinander. Es bietet eine hervorragende, zukunftsfähige Infrastruktur für den Austausch von Daten und multimedialen Informationen und hat dafür gesorgt, dass vorhandene Arbeitsfelder ausgebaut und neue Arbeitsfelder erschlossen werden konnten. Auch und gerade im Vergleich mit Hochschulen anderer Bundesländer sind die HTW, die HBKS und die HfM dadurch nicht nur konkurrenzfähig, sondern vielfach einen Schritt voraus.

V.i.S.d.P. Katja Jung

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