Investition in die Zukunft durch Förderung des internationalen Studiums an der HTW

Auslandsaufenthalte sind unbestritten eine lohnende Erfahrung für Studierende. Sie verbessern dadurch nicht nur ihre Fremdsprachenkompetenz, sondern gewinnen an Erfahrungen, die sie in ihrem Berufsleben gut einsetzen können. Während der kontinentaleuropäische Austausch von Studierenden durch entsprechende Förderprogramme Unterstützung erfährt, werden Austauschbeziehungen mit Hochschulen in Großbritannien und den USA von besonderen Herausforderungen begleitet. So betragen die Kosten für ein Studium in den Vereinigten Staaten an einer der Partnerhochschulen der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) zwischen 4.000 € und 8.000 € pro Jahr. Die Auslandsaufenthalte liegen zudem meist am Ende des Studiums, zu einer Zeit, an der sich die finanziellen Reserven der Studierenden weitegehend verbraucht haben. Folglich entscheiden sich auch begabte Studierende eher für eine finanziell einfacher zu schulternde Lösung des Auslandsaufenthaltes und nicht für den für sie fachlich optimalen Studienort.

Der Saarbrücker Unternehmer und Vorstandsvorsitzende des Arbeitskreises Hochschule und Wirtschaft e.V. (AHW), Dr. Michael Harz, selbst ehemaliger Absolvent und Lehrbeauftragter der HTW, gründete das "Studienförderwerk Michael Harz im AHW". Studierende, die das Grundstudium im Fachbereich Betriebswirtschaft an der HTW mit überdurchschnittlichen Leistungen abgeschlossen haben, erhalten einen Zuschuss zu den Studiengebühren im Ausland in Höhe von maximal 1.250 € pro Semester. Es werden maximal zwei Semester Studium an einer ausländischen Hochschule gefördert. Bevorzugt gefördert werden Studien an einer Partnerhochschule der HTW. Dabei fungiert der AHW als Organisationsplattform. Der AHW verbindet Professoren aus allen Fachbereichen der HTW, die einen ständigen, wechselseitigen Kontakt von Theorie (=Hochschule) und Praxis (= Wirtschaft) anstreben.

Im Jahr 2003 wurden erstmals zwei Studierende über das Studienförderwerk Michael Harz mit Stipendien unterstützt. Beide wählten einen Studienaufenthalt in den USA. Ein Stipendiat wählte die bestehende Kooperation mit der Southern Oregon University in Ashland/Oregon für sein Auslandsstudium. Er verbrachte dort ein Trimester zur Ergänzung seines Studiums der Wirtschaftsinformatik. Das zweite Stipendium ging an eine Studentin. Sie nahm im Januar 2004 das zweisemestrige Studium an der Pfeiffer University in Charlotte/North Carolina auf, mit der die HTW 2002 einen Kooperationsvertrag abgeschlossen hat. Dort kann zusätzlich zum HTW-Abschluss noch der Master of Business Administration erworben werden. Dieses attraktive Studienangebot kostet insgesamt rund 5.000 US $. Auch hier half das Studienförderwerk Michael Harz mit einer Co-Finanzierung durch ein Stipendium in Höhe von 1.250 € weiter. Beide Personen zählen zu den besten Studierenden ihres Jahrgangs. Es werden also junge Menschen gefördert, die zukünftig die Entwicklung der Gesellschaft und der Wirtschaft maßgeblich mitbestimmen werden. Die Erfahrungsberichte zeigen, dass die kulturellen Eindrücke und die sprachliche Weiterentwicklung zu weiteren Auslandsaufenthalten und internationaler Tätigkeit animieren.

Die HTW und der AHW möchten weitere saarländische Unternehmer für diese Modell gewinnen, um die Förderung der Auslandsstudien auf viele Schultern zu verteilen. Es reicht nicht, Auslandserfahrung zu fordern - Unternehmen sollten sich aktiv einbringen, sollten über relativ kleine finanzielle Beiträge die Ausbildung besonders qualifizierter Studierenden der HTW unterstützen.

Der AHW und die HTW bieten jedem Unternehmen und jeder Person die Gelegenheit, ein Studienförderwerk einzurichten. Jedes neue Studienförderwerk soll mit dem Namen des jeweiligen Sponsors verbunden werden ("Studienförderwerk Michael Mustermann im AHW"). Es besteht auch die Möglichkeit, gesonderte Förderbedingungen festzulegen, z.B. die Förderung bestimmter Auslandsaufenthalte. Die finanziellen Beiträge sind darüber hinaus als Spende steuerlich abzugfähig.

Wir rufen deshalb alle saarländischen Unternehmer auf, sich an dieser Initiative zu beteiligen und so einen Beitrag zum Strukturwandel des Saarlandes zu leisten.

Weitere Informationen: Prof. Dr. Matthias Gröhl, E-Mail:matthias.groehl@htw-saarland.de

V.i.S.d.P. Katja Jung

htw saar
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