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Innovationspreis 2005 geht an Barbara Luck vom DFHI

Barbara Luck, Absolventin des Deutsch-Französischen Hochschulinstituts (DFHI) der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) erhält den jährlich ausgeschriebenen und mit 5 000 Euro dotierten Innovationspreis des Wirtschaftsclubs Saar-Pfalz-Moselle.

Prämiert wird die wissenschaftlich sehr gute Arbeit mit dem Thema „Implementierung einer permanenten Wärmeverbrauchsbestimmung im Gasturbinen- und Dampfturbinen-Kraftwerk Hazira (Surat, Indien)“. Vor allem der wirtschaftliche Nutzen macht die Arbeit für den Anwender besonders wertvoll. Prof. Dr.-Ing. Dieter Weber, Betreuer der Arbeit, fügt hinzu: "Diese Arbeit wird nicht im Regal verstauben, sondern dauernd angewendet. Die binationale deutsch-französische Zusammenarbeit zwischen der deutschen Firma STEAG und der französischen Firma ALSTOM hat sich in diesem Projekt zur internationalen Kooperation im englischen Sprachraum Indien ausgeweitet."

Zur Verleihung des Preises am 13. April um 18:00 Uhr hatte der Bürgermeister der Stadt Metz, Jean-Marie Rausch, eingeladen. Er begrüßte die Anwesenden im Rathaus Metz. In dem sich anschließenden Grußwort betonte Prof. Dr. Richard Lioger, Präsident der Universität Paul Verlaine – Metz, die Notwendigkeit von Innovation für die technisch-ökonomische Entwicklung der Region. Prof. Dr. Wolfgang Cornetz, Rektor der HTW, ging in seinem Grußwort auf die Voraussetzunge für Innovation ein. "Innovation", so der Rektor "setzt eine bestimmte Geisteshaltung voraus – z.B. Risikobereitschaft, Kreativität, Initiative. Unsere Gesellschaft braucht engagierte, kreative und mutige junge Menschen wie Frau Luck, um das Entwicklungsniveau moderner Volkswirtschaften zu sichern und fortzuentwickeln. Elementar für Innovation und deren Umsetzung ist aber auch ein hohes Bildungsniveau, mithin ein leistungsfähiges Bildungs-, Ausbildungs- und Wissenschaftssystem – also die Existenz von Institutionen wie dem DFHI/ISFATES, der Uni Metz und der HTW, die sich bemühen eine gute Ausbildung anzubieten."

Prof. Weber, betreuender Professor, ging in seiner Laudatio auch auf die Eigenschaften der Preisträgerin ein, durch die sie sich besonders auszeichne:

  • "Der Mut, im 8. Semester ihres deutsch-französischen DFHI/ISFATES-Studiums im Studiengang Maschinenbau für ihre Diplomarbeit sechs Monate nach Indien, in einen wieder neuen Kulturkreis, zu gehen.
  • Die Beständigkeit und Durchsetzungskraft, um dort ihre Arbeit in der vorgeschriebenen Zeit unter schwierigen äußeren Bedingungen durchzuziehen.
  • Das anwendungsfähige Wissen, das sie aus ihrem Studium heraus mitgenommen hat und in Indien ohne den Zugriff auf andere Ressourcen zur Lösung aller auftauchenden Probleme befähigt hat.
  • Der interkulturelle Charme, der ihr geholfen hat, alle benötigten Informationen aus drei Sprachräumen zusammenzutragen und zu einem tollen Ergebnis zu verknüpfen."

Klaus R. Hartung, Präsident des Wirtschaftsclubs Saar-Pfalz-Moselle, konnte dann den Preis überreichen. Nach den Dankesworten der Preisträgerin bot ein Empfang Raum und Zeit für Gespräche.

Was ist der Wirtschaftsclub?
Der Wirtschaftsclub Saar-Pfalz-Moselle e.V., gegründet am 11. September 2001, knüpft an Vorbild und Tradition bekannter Industrieclubs an und vergibt jährlich einen Innovationspreis für herausragende wissenschaftliche Nachwuchsleistungen von Studierenden verschiedener Fachrichtungen in Zusammenarbeit mit den Hochschulen der Region.

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