DAAD-Preis für HTW-Studenten aus der Volksrepublik China


Für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender stellt der DAAD den deutschen Hochschulen alljährlich Mittel für die Verleihung des DAAD-Preises zur Verfügung. Mit dem Preis werden ausländische Studierende mit besonderen akademischen Leistungen und bemerkenswertem gesellschaftlichem insbesondere interkulturellem - Engagement ausgezeichnet. Gemäß den Worten des DAAD-Generalsekretärs Dr. Christian Bode‚ geht von diesem Preis auch eine Signalwirkung gegen latente ausländerfeindliche Tendenzen in unserer Gesellschaft aus.

An der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) wird seit 2001 die Internationalisierung aktiv vorangebracht. Die dynamischen Veränderungen lassen sich u.a. an der Zahl der Kooperationen mit ausländischen Hochschulen erkennen, die sich bis dato mehr als vervierfacht hat. Weiterhin ist die Zahl der ausländischen Studierenden der sogenannten ‚Bildungsausländer’ kontinuierlich gewachsen und nimmt im bundesweiten Vergleich eine Spitzenposition ein (vgl.DAAD-Publikation 2006: www.wissenschaft-weltoffen.de). Aber Zahlen allein genügen nicht um im Wettbewerb stand halten zu können. Qualität ist gefragt! Der DAAD-Preis ist ein Gütesiegel, das nur die Besten erhalten.

Am 18. Oktober 2006 wurde Herrn Peng WANG der mit 1 000 Euro dotierte Preis überreicht. Herr Peng Wang ist seit dem Wintersemester 2002/2003 an der HTW und studiert im 8. Semester Maschinenbau. Seine Gutachterin, Prof. Dr. Christine Sick bescheinigt ihm exzellente Studienleistungen: "Er ist sehr früh als äußerst motivierter und engagierter Student aufgefallen, der sehr zielstrebig und systematisch die ihm gestellten Aufgaben meistert. Dies spiegelt sich im gesamten Studienverlauf wider." So kann er das drittbeste Vordiplom vorweisen und hat alle Prüfungsleistungen im Hauptstudium im ersten Anlauf hervorragend gemeistert.

Seit Oktober 2003 ist Herr Wang im Rahmen des Kooperativen Studiums bei der Firma Hydac beschäftigt. Er ist der einzige ausländische Studierende, der über das Kooperative Studium bereits vor dem Examen in eine deutsche, international operierende Firma integriert ist. Dabei nutzt Herr Wang seinen biographischen Hintergrund, um etwa bei der Betreuung von Besuchern aus China zwischen der deutschen und der chinesischen Sprache und Kultur zu vermitteln. Herr Wang ist aber nicht nur in der Firma Hydac, sondern auch im Studiengang Maschinenbau sehr gut integriert. Dies zeigt sich z.B. auch in der Tatsache, dass er Kommilitonen Nachhilfe, etwa in Technischer Mechanik oder Mathematik, gegeben hat.

Die Auswahljury an der HTW resumiert: "Herr Wang überzeugt nicht nur durch seine exzellenten akademischen Leistungen, sondern auch durch seine große Deutschkompetenz und sein interkulturelles Engagement sowie – und dies nicht zuletzt – durch sein offenes und kommunikatives Wesen."

Für die Leiterin des Akademischen Auslandsamtes der HTW, Doris Kollmann, M.A., liefert dieser Preis einen wertvollen Beitrag zur anhaltenden Debatte um Integration, Zuwanderung und den vielzitierten Fachkräftemangel. "Wir hoffen, dass Herr Wang von der Novellierung des Zuwanderungsgesetzes profitieren wird und nach der Diplomierung eine Arbeitserlaubnis in Deutschland erhalten wird. Mit dem Einstieg in die Arbeitswelt in Deutschland würde für Herrn Wang ein Traum zur Wirklichkeit."
V.i.S.d.P. Katja Jung

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