39 Bauingenieure feiern ihr Diplom


Die diesjährige Diplomierungsfeier der HTW-Bauingenieure fand am 27. Juni 2008 in den Räumen des Arbeitgeberverbandes (AGV Bau Saar) am Kohlweg in Saarbrücken statt. Damit wurde die seit 1991 bestehende Tradition, die vor allem vom AGV getragene Veranstaltung auch im Haus der Bauwirtschaft auzurichten, fortgesetzt.

4 Absolventinnen und 35 Absolventen schlossen im vergangenem Jahr ihr Studium erfolgreich mit der Diplom-Prüfung ab.

Dipl.-Ing. und Dipl.-Designer Herbert Kiefer, Präsident der Architektenkammer des Saarlandes (AKS) hielt den Festvortrag zum Thema: "Architekt und Bauingenieur – Partner im Baugeschehen".

Der Vorsitzende des Fachbereichs, Prof. Dr.-Ing. Dietrich Wullschläger übergab den anwesenden diplomierten Bauingenieuren ihre Abschlusszeugnisse. Drei der 39 Absolventen sind französischer Nationalität. Sie haben die binationale Ausbildung des Deutsch-Französischen Hochschulinstitutes (DFHI) absolviert.

Der Vizepräsident des AGV Bau Saar, Dipl.-Ing. Klaus Ehrhardt, wies in seiner Rede auf den Fachkräftemangel in der Bauwirtschaft hin. Die Absolventen forderte Ehrhardt auf, das vielzitierte „lebenslange Lernen“ ernst zu nehmen: „Sie haben den Rohbau für Ihre Zukunft bereits errichtet. Erweitern Sie Ihr Wissen und nutzen Sie die Möglichkeit zur Weiterbildung zum Ausbau.“

Im Anschluss überreichte Ehrhardt dem Absolventen Bernd Georg Eichenseer den Förderpreis des Arbeitgeberverbandes für seine Diplomarbeit mit dem Thema: „Entwurf und Berechnung einer Betonfertigteilkonstruktion als Turmschaft einer Windkraftanlage mit ca. 1,5 MW Generatorleistung“. Für die beste Gesamtnote (1,3) wurde Andreas Ziegler prämiert.

Wullschläger stellte in seinem Kurzreferat sich und dem Auditorium frei nach Herbert Grönemeyer die Frage: "Warum ist Ingenieursein nicht glamourös?". Eine mögliche Antwort sei, dass das eher versteckte, dennoch überaus effiziente Wirken gerade der Bauingenieure bei der Gestaltung des Lebensraums der Menschen, als selbstverständlich betrachtet und daher nicht wahrgenommen werde. Die übergroße Zurückhaltung der Ingenieure bei der Darstellung ihrer Arbeit und in ihrer Selbstdarstellung verhindere einen höheren Stellenwert in der Gesellschaft. Wullschläger forderte die Absolventen auf, mit dem Pfund ihrer qualitativ hochwertigen Ausbildung an der HTW zu wuchern und sich gegenüber vermeintlich glamourösen Gruppen selbstbewusst zu behaupten.

Im Anschluss bot sich bei einem Umtrunk Gelegenheit zum informellen Austausch.

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