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Und der Preis geht an: Stanimir Ivanchev!

Im Rahmen des traditionellen Empfangs zu Semesterbeginn überreichet HTW-Rektor Prof. Dr. Wolfgang Cornetz den DAAD-Preis an Stanimir Ivanchev

An der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) wird seit 2001 die Internationalisierung aktiv und nachhaltig ausgebaut. Die Entwicklung lässt sich vor allem an der Zahl der Kooperationen mit ausländischen Hochschulen erkennen, die sich bis heute mehr als vervierfacht hat. Ebenso ist die Zahl der ausländischen Studierenden, der sogenannten ‚Bildungsausländer’, kontinuierlich gewachsen und nimmt im bundesweiten Vergleich eine Spitzenposition ein.

Aber nicht nur die Quantität ist wichtig, weiß die Leiterin des Akademischen Auslandsamtes der HTW, Doris Kollmann, M.A., vor allem zählt die Qualität. Am 14. Oktober 2009 konnte Stanimir Ivanchev unterstreichen, dass die Leistungen der ausländischen Studierenden an der HTW prämierungswürdig sind. Er erhielt im Rahmen des Empfangs des Rektors den mit 1.000 Euro dotierten DAAD-Preis für ausländische Studierende verliehen. Mit dem bereits zum 14. Mal ausgeschriebenen Preis werden ausländische Studierende mit besonderen akademischen Leistungen und bemerkenswertem gesellschaftlichem, insbesondere interkulturellem Engagement, ausgezeichnet.

Prof. Heiko Lukas, Dekan der Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen, hielt die Laudatio auf den Preisträger. Er freue sich als Professor im Studienbereich Architektur natürlich besonders darüber, dass ein junger Architekt ausgezeichnet werde. Die Entscheidung fiel der Auswahlkommission nicht leicht, wusste Lukas zu berichten, viele ausländische Studierende der HTW haben hervorragende akademische und außerakademische Leistungen hervorgebracht.

Stanimir Ivanchev, 1987 in Bulgarien geboren, machte dort 2006 sein Abitur an einem Fremdsprachengymnasium. Im Oktober 2006 immatrikulierte er sich an der HTW, wo er im September 2009 das Bachelor-Studium der Architektur erfolgreich beendete; seit Oktober 2009 vertieft er sein Wissen im Master-Studiengang Architektur und bleibt der Hochschule so für weitere vier Semester erhalten. Lukas sieht in Ivanchev nicht nur einen „wachen Architekten“, er stellte auch sein Engagement im ehrenamtlichen und sozialen Bereich vor. Kleiderspendenaktionen für die Opfer von Überflutungen fanden sich in den drei Studienjahren ebenso wie ein starkes Engagement in der Organisation von Hochschulveranstaltungen im Studienbereich Architektur – Ivanchev hat sich in seinem kompletten Lebensumfeld stark engagiert. Neben dem täglichen Fleiß für die Leistungen im Studium, die im Notenbereich von 1,3 bis 1,5 schwankten, hat Ivanchev sein Studium durch Nebenjobs zum Teil selbst finanzieren müssen. Umso beachtlicher, dass er soviel Zeit für sein kontinuierliches Engagement im sozialen Bereich aufbringen konnte.

ivanchev_selbstportrait

Ivanchev bedankte sich bei seinen Professorinnen und Professoren, die ihn in seinem Studium stets unterstützt hätten. Sein Dank ging auch an das Akademische Auslandsamt der HTW und insbesondere an dessen Leiterin, Doris Kollmann, die immer an ihn geglaubt und ihn unterstützt habe.

Für Kollmann ist dieser Preis und das Ringen der Auswahlkommission um den Preisträger die Bestätigung für die exzellente Qualität vieler ausländischer Studierender an der HTW. Der Preis selbst liefert laut Kollmann einen wertvollen Beitrag zur anhaltenden Debatte um Integration, Zuwanderung und den vielzitierten Fachkräftemangel.

 

Impressionen der Arbeiten und Aktivitäten von Ivanchev

Eine kleine pdf-Datei gibt einen Eindruck von der Architektur Ivanchevs. Sie können sich die Datei hier herunterladen.

Hintergrund DAAD-Preis

Für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender stellt der DAAD den deutschen Hochschulen alljährlich Mittel für die Verleihung des DAAD-Preises zur Verfügung. Mit dem Preis werden ausländische Studierende mit besonderen akademischen Leistungen und bemerkenswertem gesellschaftlichem, insbesondere interkulturellem Engagement ausgezeichnet. Gemäß den Worten des DAAD-Generalsekretärs Dr. Christian Bode geht von diesem Preis eine Signalwirkung gegen latente ausländerfeindliche Tendenzen in unserer Gesellschaft aus.

Überblick der DAAD-Preisträger an der HTW des Saarlandes
2006: VR China, Weng Pang (Maschinenbau)
2007: Malaysia, Fardila Mohd Zaihidee( Elektrotechnik)
2008: Frankreich, Daniel Schumacher (Logistik DFHI)
2009: Bulgarien, Stanimir Ivanchev (Architektur)

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