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Spielend lernen

Öffentliche Vorträge von Max Kobbert (Das verrückte Labyrinth) und Uwe Rosenberg (Bohnanza) am 11. Mai 2012 an der HTW

Die Kinder des Kindergartens Herz-Jesu in Hostenbach (Wadgassen) hatten einen Heidenspaß, als sie gemeinsam Seneth, das erste bekannte Brettspiel aus dem alten Ägypten, bastelten. Das taten sie im Dienste der Wissenschaft – denn die Seneth-Spiele werden für den Workshop „Spielen und wissenschaftliches Lernen“ und für die öffentliche Vortragsreihe zum Thema Spiel am 11. Mai 2012 genutzt.

In einer zweitätigen Veranstaltung, vom 11. bis zum 12. Mai 2012, werden sich Professor(inn)en und Mitarbeiter(innen) der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) intensiv mit dem Thema Spiel und wissenschaftliches Lernen auseinandersetzen. Als besonderes Bonbon bietet die Hochschule öffentliche Vorträge zum Thema Spiel an und konnte namhafte Spielautoren als Referenten gewinnen.

An 11. Mai 2012 startet die öffentliche Vortragsreihe um 17.00 Uhr im Hörsaal 8025 (HTW Campus Alt-Saarbrücken, Goebenstraße 40, 66117, Eingang Alvenslebenstraße).

Max Kobbert, Autor des „ver-rückten Labyrinthes“ stellt das Spiel Seneth vor und wird es mit den Teilnehmer(innen) auch anspielen, dank der tatkräftigen Unterstützung der Kindes des Hostenbachers Kindergartens gibt es genügend Exemplare.Dass ein Spiel nicht nur ein Spiel ist, zeigt Kobbert in seinem zweiten Vortrag an diesem Nachmittag: „Von Seneth zur Gestalttheorie – Das Spiel als kosmisches, archetypisches und wissenschaftliches Lernen.“

Uwe Rosenbert, der bekannte Spieleautor (Bohnanza, Agricola etc.) wird „Die Aufgabe des Spielerfinders – Von der Idee zum gesellschaftlichen Phänomen“ näher beleuchten.

Die Vortragsreihe schließt mit den Vorträgen von Peter Dörsam (PD Verlag, Autor von Mathematiklehrbüchern für Wirtschaftswissenschafter) und Phil Eklund (Autor von komplexen Simulationsspielen wie American Megafauna, Origins). Eklunds Spiele mit Evolutionsbezug verdeutlichen die „politische Dimension“ von Spielen. Im amerikanischen Markt sind sie Teil der Bewegung zur Stärkung der Evolutionstheorie, die in den USA durch eine starke kreationistische Fraktion (zunehmend) unter Druck gerät.

Dr. Hayo Siemsen und Franziskus Sauer, Forschungskoordinator der HTW organisieren die Workshops und der Vortragsreihe. Ziel ist es, Spiele als Medium zum Lernen zu nutzen. Schwierige wissenschaftliche Begriffe sollen im Spiel so umgesetzt werden, dass jeder sie intuitiv begreift.

Ort: HTW, Campus Alt-Saarbrücken (Goebenstraße 40, 66117 Saarbrücken) - Hörsaal 8025
Zeit: 17.00 bis 19:00 Uhr
Die Vorträge sind kostenfrei zu besuchen.

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