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Maschinenhaus-Initiative an der htw saar gestartet


Frankfurt/Saarbrücken, 17. Juni 2013 – Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) hat im Rahmen seiner Maschinenhaus-Initiative für mehr Studienerfolg ein Transfer-Projekt zusammen mit der Fakultät für Ingenieurwissenschaften der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw saar) gestartet. „Ein breit aufgestelltes Maschinenbaustudium ist unerlässlich, um eine hohe Innovationskraft sicherzustellen“, betonte Jörg Becker, Vorstandsmitglied des VDMA-Landesverbands Mitte und Leiter Personal und Recht beim saarländischen Hydraulikhersteller HYDAC. „Wenn der Maschinenbau weiter das Zugpferd der saarländischen Wirtschaft sein soll, dann müssen wir hier vor Ort für die Ausbildung von Spitzenkräften sorgen“, fügte Becker hinzu.

Studienqualität und Qualitätsmanagement stehen im Vordergrund
Über die kommenden sechs Monate hinweg dreht sich im Studiengang Bachelor Maschinenbau alles um die Themen Studienqualität und Qualitätsmanagement: Der Status quo wird durch Experten mit den Dozierenden und Studierenden des Studiengangs analysiert, um anschließend anhand der vom VDMA entwickelten Maschinenhaus-Toolbox, eines Werkzeugkastens mit bewährten Instrumenten guter Lehre, Empfehlungen für Verbesserungen geben zu können und deren Umsetzung zu bewerten. „Durch das Audit erhoffen wir uns eine Steigerung der Effizienz des Studiengangs“, so der Dekan der Fakultät für Ingenieurwissenschaften, Prof. Dr. Hans-Joachim Weber. „Es soll eine Win-win-Situation für beide Seiten werden“, betont Dr. Nobert Völker vom VDMA und Maschinenhaus-Projektleiter. „Wir wollen nicht nur unser Konzept präsentieren, sondern auch unsere Maschinenhaus-Toolbox um die Konzepte und Maßnahmen ergänzen, die aus Sicht der Hochschule zu mehr Studienerfolg führen.“

„Maschinenhaus – Campus für Ingenieure“ plant zwölf weitere Projekte
Transfer-Projekte wird es in diesem Jahr neben der htw saar noch an zwölf weiteren Hochschulen geben; erste Projekte laufen bereits seit April. Alle teilnehmenden Hochschulen erhalten zum Abschluss das „Maschinenhaus-Teilnahmezertifikat“ und werden damit in den Kreis der Transfer-Hochschulen aufgenommen.
Einen noch größeren Anreiz setzt der VDMA mit dem mit 100.000 Euro dotierten Hochschulpreis. Gewürdigt werden sollen zukunftsweisende Konzepte zur Verbesserung des Studienerfolgs im Bachelor-Studium Maschinenbau und Elektrotechnik. Die Jury, in der hochrangige Vertreter von Unternehmen, Hochschulen, Verbänden und Studierende sitzen, kürt am 20. November 2013 eine Hochschule zum „Besten Maschinenhaus 2013“.

Über das Maschinenhaus – die VDMA-Initiative für Studienerfolg
Über die Hälfte der Studierenden an den Universitäten und ein Drittel der Studierenden an den Fachhochschulen brechen ihr Bachelor-Studium in den Fachrichtungen Maschinenbau und Elektrotechnik ab. Diese hohen Zahlen waren Anlass für den VDMA, die Initiative „Maschinenhaus – Campus für Ingenieure“ ins Leben zu rufen.
Das Maschinenhaus als Campus für Ingenieure besteht aus zwei Phasen: Gemeinsam mit dem Partner, der Hochschul-Informations-System GmbH (HIS), wurde das theoretische Fundament gelegt. Den Anfang machte die Analyse der Studienbedingungen in den Fachbereichen Maschinenbau und Elektrotechnik. Darauf aufbauend entstand das Referenzmodell für gute Lehre, das mithilfe einer Befragung aller Hochschulen weiter ausgearbeitet wurde. Fallstudien an ausgewählten Pionierhochschulen stellten das zentrale Element zur Praxiserprobung dar. Phase zwei wurde zu Jahresbeginn gestartet. Mit mehreren VDMA-finanzierten Beratertagen in je einer Fachhochschule und Universität pro Bundesland gelangt die Theorie in die Hochschulpraxis. Eine Toolbox mit den erfolgversprechendsten Maßnahmen, Indikatoren und Instrumenten übersetzt das Konzept für die Praxis. Im „Erfahrungsaustausch (ERFA) Maschinenhaus“ kommen Vertreter von Hochschulen zweimal jährlich zusammen, um über aktuelle Fragen rund um das Thema Qualitätsmanagement und Lehre zu diskutieren.

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