Seit einem Vierteljahrhundert unterstützt der DFHI-Förderverein studentische Projekte und Anliegen des Deutsch-Französischen Hochschulinstituts für Technik und Wirtschaft (DFHI / ISFATES) mit den beiden Studienorten Saarbrücken und Metz. Im Rahmen der 25. Mitgliederversammlung des DFHI-Fördervereins am 25. März 2015 fand zudem die fünfte Verleihung eines Förderpreises für die beste Master-Arbeit statt. Sehen Sie hierzu im Text dieser E-Mail die Pressemitteilung:

DFHI-Förderverein unterstützt deutsch-französische Hochschulausbildung seit 25 Jahren

Im Rahmen der Jubiläumsfeier im lothringischen Sarreguemines wurde der Förderpreis für die beste Master-Arbeit am Deutsch-Französischen Hochschulinstituts für Technik und Wirtschaft (DFHI/ISFATES) verliehen.

Saarbrücken, 26. März 2015. Seit einem Vierteljahrhundert unterstützt der Förderverein studentische Projekte und Anliegen des DFHI/ISFATES. „Mit seinem Engagement leistet der gemeinnützige Verein einen wichtigen Beitrag zur deutsch-französischen Hochschulausbildung im Saarland, in Lothringen und darüber hinaus. Außerdem trägt er an der Schnittstelle zwischen Hochschule und Wirtschaft zur multinationalen Fachkräftesicherung in unserer Region bei,“ fasst Dr. Justus Wilhelm, Vereinsvorsitzender, die Arbeit des Fördervereins zusammen.

 Der Förderverein, im Februar 1990 gegründet, setzt sich im Schulterschluss mit der regionalen Wirtschaft dafür ein, die Ziele des Deutsch-Französischen-Hochschulinstituts noch wirksamer zu erreichen und die Studierenden bei ihrer binationalen Ausbildung in insgesamt zwölf Studiengängen finanziell und ideell zu begleiten. 136 Firmen, Institutionen und Privatpersonen aus Deutschland, Frankreich, Luxemburg und der Schweiz sind im Verein Mitglied und fördern so Studienprojekte, Exkursionen, Sprachkurse und die Marketing-Aktivitäten des DFHI/ISFATES.

 Seit fünf Jahren stiftet der Förderverein 1.000 Euro zur Prämierung der besten Master-Abschlussarbeit am DFHI/ISFATES. Im Rahmen der diesjährigen Jubiläumsveranstaltung zeichnete der Vereinsvorstand die 25-jährige Elektrotechnik-Absolventin Laurence Lise Amanya Abega für ihre Arbeit zur „Konzipierung und Erstellung einer Smartphone-App für den Remotezugriff auf Prüfständen“ aus. Die stark anwendungsorientierte Abschlussarbeit entstand während ihrer Praxisphase bei der Moehwald GmbH in Homburg (Bosch Group). Prof. Dr. Reinhard Brocks hatte die Arbeit betreut und Amanya Abega für den Förderpreis vorgeschlagen.

Moehwald produziert unter anderem Prüfstände für Diesel- und Benzin-Einspritzsysteme und andere hydraulische Komponenten. Die Prüflinge laufen teilweise über Wochen auf den Prüfständen. Amanya Abegas Aufgabe war es, eine App für die Überwachung der Dauerlaufprüfstände zu entwickeln. „Sie musste sehr selbstständig an diesem Thema arbeiten, da in der Abteilung keine Erfahrungen mit App-Entwicklungen vorlagen,“ erklärte Brocks. „Die Aufgabe war sehr komplex, da diese einen kompletten Entwicklungszyklus mit der Analyse, dem Entwurf, der Implementierung und dem Test umfasste. Bei den Besprechungsterminen konnte ich beobachten, dass Amanya Abega strukturiert und zielgerichtet die ihr neuen Technologien erarbeitet hat,“ so Brocks weiter. Die entwickelte App hat Moehwald überzeugt: der Entwicklungsleiter erklärte, dass die App den Kunden angeboten werde. Amanya Abega wusste zu berichten, dass die App ausgebaut werden soll.

Die Arbeit des Fördervereins erschöpft sich nicht nur in den Aufgaben, die er seit 25 Jahren erfolgreich verfolgt. Mit der Förderung von Studierenden über Stipendien, Exkursionen und Förderpreise, seiner Funktion als grenzüberschreitende Schnittstelle zwischen Hochschule und Wirtschaft und der Unterstützung des DFHI erfüllt der Verein viel mehr als die Aufgaben auf den ersten Blick erkennen lassen: Er arbeitet an der Vertiefung der deutsch-französischen Beziehungen und damit an der Vertiefung des europäischen Gedankens.

Weitere Informationen zum Förderverein finden Sie unter http://fv.dfhi-isfates.eu/

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