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Zertifikats-Studium Gartentherapie


HTW und CEB bieten regional eine einzigartige Weiterbildung an. Neuer Zertifikats-Studiengang Lebensweltorientierte Gesundheitsförderung im Alter: Gartentherapeutische Intervention

Den demographischen Wandel als Chance begreifen ist die Grundeinstellung der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW). Dieser Ansatz manifestierte sich bisher im Forschungsbereich "Netzwerk generationsübergreifende Produkte und Dienstleistungen". Gemeinsam mit der Christlichen Erwachsenenbildung e.V. Merzig (CEB) bietet die HTW nun eine Weiterbildungsmöglichkeit an, die die möglichen Probleme einer Gesellschaft aus zunehmend älteren Menschen konkret aufgreift: Gartentherapie.

Das Zertifikats-Studium Lebensweltorientierte Gesundheitsförderung im Alter: Gartentherapeutische Intervention bietet ein neues und innovatives Konzept, das in Deutschland bisher kaum Eingang in gerontologische Handlungsfelder gefunden hat. Die Gestaltung von "Gärten" als unterstützende und fördernde Umwelt hat vielfältige Auswirkungen auf das Wohlbefinden. Sie regt das Sinneserleben an, befördert soziale Aktivitäten und wirkt sich stabilisierend und präventiv auf psychische Prozesse aus. Dieses Konzept stellt ein komplementäres Element in Altenhilfe-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen dar, um auf Menschen mit eingeschränkten Alltagskompetenzen eine stabilisierende, beruhigende und anregende Wirkung auszuüben.

Am 15. November 2007 haben die HTW und die CEB einen Kooperationsvertrag unterzeichnet, der den organisatorischen Rahmen des Zertifikats-Studienganges festlegt. Prof. Dr. Wolfgang Cornetz, Rektor der HTW, erklärte bei der Unterzeichnung: "Das Ende 2006 gegründete Institut für Wissenschaftliche Weiterbildung der HTW (IWW) kann mit kompetenten Partnern in allen Studienbereichen der HTW Angebote entwickeln, die sinnvolle und vor allem auch praxisorientierte Weiterbildungsmöglichkeiten anbieten, die direkt in den beruflichen oder Lebens-Alltag integrierbar sind."

Gisbert Eisenbarth, CEB-Geschäftsführer, erklärte: "Die CEB beschreitet durch die Kooperation mit der HTW einen neuartigen Weg, der für künftige Vorhaben von großer Bedeutung sein wird." Gemäß den neuen EU-Bildungsstrategien wird es sicherlich in Zukunft zu einer engeren Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Bildungsträgern kommen. Die CEB kann in das jetzt gestartete Projekt Praxiserfahrung aus den Bereichen "Gartenbau" sowie "Weiterbildungsangebote für Pädagogen und Therapeuten" einbringen. "Wir sind glücklich," so Eisenbarth weiter, "dass wir ein neues Kapitel in der regionalen Bildungskooperation einläuten können."

Zugangsvoraussetzungen zum Zertifikats-Studiengang sind eine einschlägige Berufsausbildung in einem Gesundheits-, Sozial- oder Pflegefachberuf bzw. einem Heilberuf oder ein Studium der Sozialarbeit bzw. Sozialpädagogik. Zudem muss eine mindestens dreijährige Berufserfahrung in gerontologischen Arbeitsfeldern, sowie eine bestehende oder angestrebte berufliche Tätigkeit in Entwicklungs- und Steuerungsaufgaben nachgewiesen werden.

Studiengebühren
Gesamtkosten: 2950 €; eine individuelle Förderung über Meister-BAFöG kann geprüft werden.
Das Studium schließt mit einem Hochschulzertifikat ab.

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