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Mehr Studienplätze an der HTW

Hochschule richtet neue Studienplätze in mehreren Studiengängen ein

In den nächsten Jahren wird sich die Zahl der Schüler mit Hochschulzugangsberechtigung deutlich erhöhen. Die letzten geburtenstarken Jahrgänge drängen an die Hochschulen. Diese demografische Entwicklung wird im Saarland zusätzlich durch die Umstellung auf G8 und einen dadurch entstehenden doppelten Abiturientenjahrgang verschärft.

Um der dadurch steigenden Nachfrage nach Studienplätzen Rechnung zu tragen, haben der Bund und die Länder im sogenannten Hochschulpakt beschlossen, bundesweit zusätzliche Studienplätze einzurichten. Für das Saarland bedeutet das konkret 1500 zusätzliche Studienplätze in den Jahren 2007 bis 2010, wobei die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) mindestens 700 bereitstellen wird.

Jetzt kann man nicht einfach so mehr Studierende aufnehmen. Die Studienplätze werden in einem Kapazitätsberechnungsverfahren ermittelt – schließlich muss die Lehre an der Hochschule qualitativ hochwertig sein und von der Professorenschaft bewältigt werden können. Zusätzliche Studienplätze bedeuten daher immer auch zusätzliche finanzielle Mittel.

Da sich die Landesregierung Mitte August mit der HTW auf einen Globalhaushalt verständigt hat, der auch den Hochschulpakt beinhaltet, kann die HTW mit den bewilligten zusätzlichen Hochschulpakt-Ressourcen bereits zum Wintersemester in den folgenden Studiengängen zusätzliche Studienplätze bereitstellen:
Bauingenieurwesen
Elektrotechnik
Kommunikationsinformatik
Praktische Informatik
Mechatronik/Sensortechnik
Management und Expertise für Pflege- und Gesundheitsfachberufe

Dabei hat sich die Hochschule an der Nachfrage aus der regionalen Wirtschaft orientiert. Der Bereich der Informatik und der Ingenieurwissenschaften ist ein stark nachgefragter, so dass die Absolventen dieser Studiengänge gute Berufschancen, gerade auch durch die Umstellung auf den noch praxisorientierten Bachelor-Abschluss, erwarten können. Der zukunftsträchtige Studiengang Management und Expertise für Pflege- und Gesundheitsfachberufe trägt den Begleiterscheinungen des demographischen Wandels in der saarländischen Gesellschaft Rechnung zu tragen.

Für dieses Bewerberverfahren gibt es keine Bewerbungsfrist, die Studienplätze werden nach Eingang der Bewerbung vergeben.

Prof. Dr. Wolfgang Cornetz, Rektor der HTW, erklärte, dass die Einrichtung zusätzlicher Studienplätze besonders in Hinblick auf die Bewerbungssituation an der HTW dieses Jahr (10% mehr Bewerbungen als 2006) sinnvoll ist, um auf die steigende Nachfrage von Unternehmen nach qualifizierten Absolventen zu reagieren. Und er betont: "Die zusätzlich geschaffenen Studienplatzkapazitäten werden nicht aus Studiengebühren finanziert. Studiengebühren dürfen ohnehin und werden an der HTW nur für die Verbesserung der Studien-Qualität vorhandener Studienplätze eingesetzt. Für die zusätzlichen Studienplätze hingegen stehen die Mittel aus dem Hochschulpakt bereit."

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