Von Beginn an energieeffizient

Datenbasierte Energiesparlösungen für elektrohydraulische Antriebssysteme

 

Energieeffizient, sauber, leise – drei Attribute, welche die wenigsten auf den ersten Blick mit Hydraulik assoziieren würden. Aber genau das ist es, was moderne Hydraulik leisten muss und wozu sie auch in der Lage ist (s. Titelbild: InnoMa-Prüfstand mit drehzahlvariablem Antrieb). Lange Historie und die spezielle Marktsituation machen es in der Branche jedoch besonders schwierig, diese Ziele konsequent zu verfolgen. Über viele Jahrzehnte bewährte Konzepte werden ungern aufgegeben und die Vielzahl von sehr speziellen und hochindividuellen Lösungen in meist nur kleinen Stückzahlen erlaubt nur ein geringes Entwicklungsbudget abseits der reinen funktionellen Gestaltung. Hier ist Einfallsreichtum, Unbefangenheit und Innovationsgeist genauso gefragt wie ein großer Erfahrungsschatz am Markt und tiefes technisches Verständnis der Systeme – genau solch eine Situation, die nach einer intensiven Kooperation anwendungsnaher Forschung und innovativer Industrie vor Ort verlangt!

Hydraulik an der htw saar

Die Forschungsgruppe Fluidtechnik an der htw saar arbeitet seit der Berufung von Prof. Jochen Gessat 2010 an der Weiterentwicklung der Hydraulik und der Ausbildung von Spezialisten. Den Blick auf konkrete Anwendungen gerichtet liegen die Schwerpunkte hierbei auf den Feldern der Simulation dynamischer Effekte in Leitungssystemen und der Effizienzsteigerung elektrohydraulischer Systeme, die in enger Zusammenarbeit mit Industriepartnern verfolgt werden.

Die hier vorgestellte Arbeit an der Optimierung der Energieeffizienz solcher Systeme erfolgt, gefördert durch den Bund, zusammen mit InnoMa System GmbH aus Schwalbach/Hülzweiler. InnoMa ist als international agierender Entwickler und Lieferant automatisierter Systeme, insbesondere im hydraulischen Bereich, der ideale Partner, um direkt am Markt zu arbeiten, und die regionale Nähe mit den für das Saarland typischen kurzen Wegen erlaubt eine sehr dynamische Kooperation.

Ziel ist die Entwicklung von Methoden und die Bereitstellung von Berechnungstools, welche dem Entwickler hydraulischer Systeme schon in der Konzeptphase Möglichkeiten eröffnen, eine optimierte Energieeffizienz des entstehenden Systems sicherzustellen.

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