Landmark 3/3

Bild 7 zeigt schematisch den experimentellen Aufbau für die Pilotanlage LANDMARK. Er besteht aus dem primären Fluid-Kreislauf für die Produktion und dem sekundären Kreislauf für das Nährstoffrecycling. Die Mikroalge (Nannochloropsis salina) nimmt in diesem Aufbau die im Prozesswasser des primären Kreislaufs gelösten Nährstoffe auf.

Bild 7: Schematische Darstellung der Forschungs- und Entwicklungsarbeit im Projekt LANDMARK. Die Prozesswasseraufbereitung im primären Fluid-Kreislauf ist bekannt und validiert. die Arbeiten konzentrieren sich auf den sekundären Kreislauf für die Mikroalgenproduktion, insbesondere auf die Trennapparate 3 und 4 und den Konzentrator für die abgeerntete Mikroalgen-Biomasse.

Die notwendige Bedingung für die Funktionsfähigkeit der Pilotanlage ist, dass das Prozesswasser aus dem primären Fluid-Kreislauf klar und frei von Verfärbung oder Partikelbelastung ist. Vor Eintritt in den sekundären Fluid-Kreislauf, dem Photobioreaktor, wird es zusätzlich noch einmal mikrobiologisch über eine keramische Membran, die von der 3C Membrane AG für die experimentellen Untersuchungen zur Verfügung gestellt wurde, geklärt (Trennapparat 3, Bild 7). Das Prozesswasser wird über den Trennapparat 4 nährstoffarm zurück in den primären Fluid-Kreislauf geführt. Die Ernte der Mikroalgen aus dem Prozesswasser im sekundären Fluid-Kreislauf erfolgt über einen Konzentrator (Bild 7). Hier hat sich eine modifizierte Flotation der Erwin Sander Elektroapparatebau GmbH bewährt.

 Bild 8: Zwei unterschiedliche Photobioreaktoren (vorne: Röhrenreaktor der IGV Institut für Getreideverarbeitung GmbH, hinten: Flachplattenreaktor der Subitec GmbH), die im Projekt verwendet werden.

 

 

 

 

Im Projekt werden zwei verschiedene Typen von Photobioreaktoren verwendet (Bild 8), um für verschiedene Einsatzbereiche Lösungen zu erarbeiten. Die bisher erzielten Ergebnisse zeigen die Machbarkeit des Konzeptes auf. Die Mikroalgenbiomasse soll zukünftig für die Aufzucht von Setzlingen von neuen Arten verwendet werden. Mit der neomar GmbH wird momentan die Gelbschwanzmakrele, Seriola lalandi, untersucht. 

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