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Dr. Petra Jung

Gegenwärtige Schwerpunkte an der htw saar (seit 04/2020)

  • Qualitative Methoden der empirischen Sozialforschung
  • Transnationale Perspektiven der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Bildung im Grenzgebiet Frankreich - Deutschland
  • Zentrale Themengebiete der Sozialen Arbeit und Pädagogik der Kindheit
  • Sozialisation, Erziehung und Bildung
  • Kindheitspädagogische Diagnoseverfahren

 

Wissenschaftlicher Werdegang

  • Studium der Pädagogik (Schwerpunkt „Sozialpädagogik“) an der Universität Trier (Diplom), des Lehramtes für Sek II in den Fächern Sozialpädagogik und Deutsch an den Universitäten Trier und Dortmund (Erstes und Zweites Staatsexamen) sowie Promotion mit einer empirischen Studie über den Kindergarten
  • Zahlreiche Lehraufträge (seit 2008) und wissenschaftliche Gutachtertätigkeiten an der Universität Koblenz-Landau und den Fernstudiengängen „Pädagogik der Kindheit“ und „Soziale Arbeit“  der Hochschule für Applied Sciences DIPLOMA im Bereich Qualitativer Forschung, Ethnografie pädagogischer Felder, Theoriebildung, Erziehung, Bildung und Sozialisation über den Lebenslauf, Aktuelle Entwicklungen in der Sozialen Arbeit, Theorie-Praxis-Transfer in der Sozialen Arbeit (Fallrekonstruktion) und Projektarbeit, Soziologie der Kindheit und der Familie sowie Übergang zwischen Kindergarten und Schule.
  • Seit 2008 Mitglied der deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft und Mitglied der deutschen Gesellschaft für Soziologie;
  • von 2014-2019 Mitglied des Organisationsteams der jährlich stattfindenden Tagungen der Empirie-AG der Sektion „Pädagogik der Kindheit und Sozialpädagogik“ der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft
  • seit 04/2020: Lehrkraft für besondere Aufgaben an der htw saar im Studiengang Pädagogik der Kindheit und Soziale Arbeit und Pädagogik der Kindheit

 

Berufliche Praxis

1990-1994: Leitungs- und Beratungstätigkeit in der (teil-)stationären Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung Haus Christophorus, Wallerfangen

1997-2017: Lehre und Unterricht in allen praxisrelevanten Kernfächern bzw. Lernfeldern, Praxisbegleitung und Prüfungstätigkeiten auf allen Ebenen der Ausbildung zur Erzieherin in den Akademien für Erzieherinnen und Erzieher in Saarlouis und Saarbrücken,

2001-2012: Zahleiche interkulturelle Projekte zwischen der Akademie für Erzieher*innen Saarlouis und  dem Institut de la Formation des Maîtres d’Ecole (IUFM) in Metz und Nancy, Internationale Projekte im Rahmen von Comenius und der Robert Bosch Stiftung

 

 

Vorträge

(2019): Praktiken der Grenzbearbeitung zwischen KiTas und Familie. Jahrestagung der Sektion Sozialpädagogik und Pädagogik der Kindheit zum Thema „Familie im Kontext pädagogischer Institutionen. Theoretische Perspektiven und empirische Zugänge“ (Lüneburg, 23.-25.05.2019)

(2017): Praxis als Gegenstand der Pädagogik der Kindheit. (Key-Note-Vortrag) der 4. Tagung der Empirie AG der Kommission der Pädagogik der frühen Kindheit der DGFE: Gute Forschung in der Pädagogik der frühen Kindheit? Forschungszugänge, -gegenstände und -methodologien, Hünfeld (9.-10-07.2017)

(2017): Macht „Kinder“. Eine institutionentheoretische Sichtweise auf die kollektiven Organisationsweisen von Kindern in Tageseinrichtungen für Kinder. Jahrestagung der Kommission Pädagogik der frühen Kindheit der DGFE: Kinder und Kindheiten. Frühpädagogische Perspektiven, Hildesheim (9-11.3.2017)

(2016): Die Arbeit mit der Lernsituation. Internationale Tagung „Praxeologie und Differenz“ im erziehungswissenschaftlichen Diskurs. Internationale Tagung, Flensburg (28.-29.1.2016)

(2014):  Grenzen pädagogischer Organisationen als Konstitutionsmomente des pädagogischen Feldes. Jahrestagung der Sektion Organisationspädagogik: Organisation und Theorie, Koblenz (20. -21.2.2014)

(2013): Grenzen als Konstitutionsmomente des (früh-) pädagogischen Feldes“, Kommissionstagung der Sektion Pädagogik der Kindheit:  Erziehungswissenschaftliche Theoriebildung in frühpädagogischer Perspektive, Bonn (24.-26.10. 2013)

(2013): „How to balance boundaries“ ( Posterpräsentation) Ethnografie-Tagung „Multi-Pluri-Trans“, Universität Luxembourg (21.-23.11.2013)

( 2010): Der frühpädagogische Bildungsbegriff und die Ordnungen des Kindergartens. Anmerkungen zur sozialen Form der Erziehung. Ringvorlesung in der Reihe „Bildungsprozesse in der frühen Kindheit“, Universität Hamburg (1.06.2010)

(2009): Organisation als theoretische Perspektive einer Ethnografie des Kindergartens. Internationale Tagung „Ethnografische Forschung in der Erziehungswissenschaft. Felder, Theorien, Methodologien“, Goethe-Universität Frankfurt (26.-28.11.2009)

(2008): Kinderkultur als Medium der Erziehung. DGFE-Kongresses 2008 in Dresden: Kulturen der Bildung, AG  24 (GER 49): Die kulturellen Bedingungen der Bildung und die Bildungsbedingungen der Kultur. Neue Fluchtpunkte für sozialpädagogische Forschung und Theoriebildung? Organisatoren: Dr. Sascha Neumann (Trier) und Philipp Sandermann (Berlin).

(2007) (gemeinsam mit Sascha Neumann): Die Organisiertheit der Kategorie Kind im pädagogischen Feld. Jahrestagung der Kommission Sozialpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft: Die Konstruktion des Adressaten. Fälle, Nutzer, Entrepreneurs..., Hattingen (7.-9. 6. 2007).

(2006): Kindergartenkindheit zwischen pädagogischer Ordnung und den Ordnungen der Kinder. Internationale Tagung: Ethnographie der Pädagogik“, Universität Zürich, Pädagogisches Institut (15. und 16. 9. 2006).

(2004): Die Ordnung der Eigenständigkeit. Ethnografie pädagogischer Qualität im Kindergarten. Jahrestagung der Empirie AG der Kommission Sozialpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft, Bielefeld (2.- 3.7. 2004).

(2002): „Kinder wahrnehmen- eine sozialwissenschaftliche Forschungsperspektive“„Kinder wahrnehmen“ Universität Köln (Prof. Dr. Gerd Schäfer) in Zusammenarbeit mit dem SPI, Köln, (6.-7. 12.2002).

 

Ausgewählte Publikationen

Monografie

(2009): Kindertageseinrichtungen zwischen pädagogischer Ordnung und den Ordnungen der Kinder. Eine ethnografische Studie zur pädagogischen Reorganisation der Kindheit. (Monografie) Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften

 

Zeitschriften und Buchbeiträge

(2004): Eigenständigkeit - der Beitrag der Kinder zu einem guten Kindergarten. In M.-S. Honig/ M. Joos/N. Schreiber, Was ist ein guter Kindergarten?  Theoretische und empirische Analysen zum Qualitätsbegriff in der Pädagogik (S. 119-154). Weinheim und München: Juventa.

(2005 ): Die Ordnung der Eigenständigkeit. Ethnografie pädagogischer Qualität im Kindergarten. In: Neue Praxis 1/2005, S. 35-46.

(2008): Zum Verhältnis von pädagogischem Sinn und regulativer Macht der Kinder. Ethnografische Analysen zur sozialen Form der Erziehung. In: Hünersdorf, B. /Mäder, C. & Müller, B., Ethnographie der Pädagogik. Weinheim und Basel: Juventa.

(2009): Bildung als Biografisierung von Lebensaltersordnungen. Über die ‚Regionalisierung‘ von Bildungsansprüchen im Kindergartenalltag. In Sascha Neumann & Philipp Sandermann: Die kulturellen Bedingungen der Bildung und die Bildungsbedingungen der Kultur. Neue Fluchtpunkte für sozialpädagogische Forschung und Theoriebildung? Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaft.

(2015): Praktiken der Grenzziehung als Konstitutionsmomente des (früh-)pädagogischen Feldes. In: Stenger, U./Edelmann, D. /König, A.: Erziehungswissenschaftliche Perspektiven in frühpädagogischer Theoriebildung und Forschung. Weinheim: Beltz/Juventa, S. 133-150


Kontakt

Dr. Petra Jung

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Malstatter Straße 17
66117 Saarbrücken
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