Lehrveranstaltungen Wintersemester 2019/2020

PdK- 302 Professionelles Handeln II (mit Moritz Czarny M.A.)

 

Kommentar:

›Soziale Arbeit‹ und ›Pädagogik der Kindheit‹ sind moderne Oberbegriffe für komplexe Zusammenhänge in Wissenschaft und Gesellschaft. ›Soziale Arbeit‹ bezeichnet dabei ebenso wie ›Pädagogik der Kindheit‹ abgrenzbare Gebiete von Theorien und Praxen in der Tradition wissenschaftlichen Denkens und Handelns. Als Disziplin ist die Pädagogik der Kindheit und die Soziale Arbeit zunächst Teil der Erziehungs- und Sozialwissenschaften (so, wie die Medizin Teil der Naturwissenschaften ist); selbstverständlich sind darüber hinaus weitere Bezugs- oder Hilfswissenschaften (z. B. Ethik, Politik, Psychologie, Pädiatrie) relevant.

 

Als Profession sind beide Teil einer rationalen Praxis in einer demokratischen Gesellschaft und – wie alle Professionen – sowohl auf theoretische Begründungen als auch auf am Fall orientierte Handlungsoperationen verwiesen. Die Entwicklungstradition der Sozialarbeit beispielsweise entsteht aus dem Geist der Armenfürsorge als Antwort auf die Krise der Armut/Not, die der Sozialpädagogik auf Krisen der Erziehung und der Bildung und die der Pädagogik (der Kindheit) aus der Anwaltschaft für das Kind, um dessen Autonomie zu fördern und um es als Akteur in einer generationalen Ordnung zu verstehen, zu schützen und hervor zu bilden. Dazu bedarf es beispielsweise der Einsicht in die Erziehungsbedürftigkeit und Bildsamkeit des Kindes (Kant) und der Klarheit über die Entwicklungstatsache (Bernfeld).  Um diesen Zusammenhang zu entfalten, hält die Vorlesung eine Struktur vor, die es ermöglicht, sich forschend zu bilden: Zuhören, Protokollieren, Lesen und Selberdenken. Eingeführt wird in die klassischen Entwicklungslinien beider der Oberbegriffe, in die Logik der menschlichen Entwicklung und in ausgewählte Forschungsgegenstände und Praxisfelder. 

 

Soziale Arbeit/Pädagogik der Kindheit ist auf professionelles Handeln verwiesen, um – idealiter – eine autonome Praxis sachhaltig und wissenschaftlich begründet so zu betreiben, dass eine Anwaltschaft für das in lebensweltlichen Krisen/Notlagen befindliche Subjekt übernommen werden kann. In der Vorlesung wird diese advokatorische Logik aus dem inneren Begründungszusammenhang unserer eigenen Disziplin bestimmt. Dabei zeigt sich, dass weniger die vielbesprochene Problematik von Hilfe und Kontrolle die Berufsausübung behindert, sondern dass unsere Professionalität vielmehr dadurch behindert wird, dass es an der Fähigkeit von Professionsangehörigen mangelt, eine eigenständige, nicht fremdbestimmte Diagnostik zu gewährleisten, ein Arbeitsbündnis zu begründen oder eine stellvertretende Krisenbewältigung gestaltrichtig zu praktizieren – jeweils vor dem Hintergrund von Theorie, Empirie und Ethik. Gezeigt werden soll, das eine Form professionellen Handelns zu gewährleisten ist, die nicht bereit ist, sich aufgeherrschten bürokratischen Routinen (vgl. v. Harrach u. a. 2000), postmodernen, managerialen Fiktionen (vgl. z. B. Dewe 2012) oder dreisten Übergriffen aus den Hilfswissenschaften der Disziplin zu unterwerfen, wie dies in der Diagnostik besonders deutlich sichtbar wird (Kraimer 2009, 2011b, 2014). Ebenso soll klar werden, dass das Projekt der Professionalisierung pädagogischer und sozialer Berufe sich derzeit im Spannungsverhältnis zwischen Akademisierung, De-Akademisierung und Transformation des Wohlfahrtsstaates vollzieht. Auf dem Prüfstand steht, ob die bis dato erreichte Autonomie der Sozialen Arbeit als Profession – auch wenn ein noch hohes Maß an Professionalisierungsbedarf besteht – angesichts ökonomischer Zwänge und deren Flankierung durch fachfremde oder bildungsferne Argumente erhalten werden kann. Schon die Verwendung des Wortes »Unterricht« zur Kennzeichnung von Lehre in der Hochschule deutet diese Entwicklung an, womit eine schleichende Entprofessionalisierung unter Vermeidung der notwendigen Habitus-Bildung einhergeht. Die Vorlesung knüpft an Entwicklungslinien und theoretische Fundierungen von Professionalität an, die sich in der Berufspraxis der Pädagogik und der Sozialen Arbeit zeigen (vgl. z. B. die Beiträge Becker-Lenz u. a. 2012a,b). Sie nimmt Bezug auf ›wissenschaftliche Verwandtschaftsbeziehungen‹ zwischen dem Verständnis von Professionalität in der radikalisierten Version Oevermanns (z. B. 1996), der soziolinguistischen Prozessanalyse Schützes (z. B 1992), die sich auf Paradoxien und kafkaeske Formen von Praxis bezieht. Zugleich wird die lebensweltliche Konzeption von Thiersch behandelt, die entgegen irrlichternden Meinungen mit den zuvor genannten Ansätzen kompatibel ist (vgl. Thiersch 2005, Grunwald/Thiersch 2010). Damit sind drei originäre Hauptvertreter elaborierter Verfahren benannt, die für eine Positionierung in der professionellen Praxis stehen (vgl. die Zusammenfassung dieser Position in Kraimer 2012). Mit Blick auf die Originalliteratur werden Themen für die mündliche Abschlussprüfung (bzw. für die Klausur in dem berufsbegleitenden Studiengang) bestimmt. Der Prüfungsgegenstand setzt sich – in einer je spezifischen Auswahl – durch folgende Inhalte zusammen: (1) Arbeitsbündnis/stellvertretende Krisenbewältigung (2) Verlaufskurve/Umgang mit Paradoxien und (3) Lebensweltorientierung/Maximen. Die aktive Mitarbeit eines jeden dokumentiert sich u. a. in Protokollen jeder der zugrundeliegenden Vorlesungseinheiten. Diese bilden Arbeitsgrundlage und Bezugspunkt für das Verfassen der schriftlichen Ausarbeitung für die mündliche Prüfung/Klausur – konsequent in der Logik wissenschaftlichen Arbeitens.

Klausur:

Den Inhalt der Klausur bildet der Stoff der Veranstaltung incl. aller der behandelten Ansätze (Oevermann, Schütze und Thiersch).

Einführung und Überblick: Professionalisierung

Textgrundlage:

Kraimer, Klaus (2012). Soziale Arbeit im Modus autonomer Erfahrungsbildung – Überlegungen im Anschluss an modellbildende Paradigmen zur Professionalisierung. In: Becker-Lenz, Roland u. a. (Hg.). Professionalität in der Sozialen Arbeit. Standpunkte, Kontroversen, Perspektiven. Wiesbaden: Springer VS, S. 73-88.

Kraimer, Klaus/Altmeyer, Lena (2017). Stichwort »Professionalisierung«. In: Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge (Hg.). Fachlexikon der sozialen Arbeit. Baden-Baden: Nomos. S. 667-668

 

Strukturtheoretischer Ansatz: Oevermann

Textgrundlage:

Oevermann, Ulrich (2002): Professionalisierungsbedürftigkeit und Professionalisiertheit pädagogischen Handelns. In: Kraul, Margret/Marotzki, Winfried/Schweppe, Cornelia (Hg.): Biographie und Profession. Bad Heilbrunn/Obb.: Klinkhardt, S. 19-63.

Oevermann, Ulrich (2009). Die Problematik der Strukturlogik des Arbeitsbündnisses und der Dynamik von Übertragung und Gegenübertragung in einer professionalisierten Praxis von Sozialarbeit. In: Becker-Lenz, Roland u.a. (Hg.). Professionalität in der Sozialen Arbeit. Standpunkte – Kontroversen – Perspektiven. Wiesbaden: Springer VS, S. 113-142.

 

Interaktionstheoretischer Ansatz: Fritz Schütze

Textgrundlage:

Schütze, Fritz (1992): Sozialarbeit als „bescheidene“ Profession. In: Dewe, Bernd/Ferchhoff, Wilfried/Radtke, Frank-Olaf (Hg.): Erziehen als Profession. Zur Logik professionellen Handelns in pädagogischen Feldern. Opladen: Leske und Budrich, S. 132-170.

Schütze, Fritz (1996). Organisationszwänge und hoheitsstaatliche Rahmenbedingungen im Sozialwesen: Ihre Auswirkungen auf die Paradoxien des professionellen Handelns. In: Combe, Arno/Helsper, Werner (Hg.). Pädagogische Professionalität. Untersuchungen zum Typus pädagogischen Handelns. Frankfurt am Main: Suhrkamp, S. 183-275.

 

Lebensweltorientierter Ansatz: Thiersch

Textgrundlage:

Grunwald, Klaus/Thiersch, Hans (2010): Das Konzept Lebensweltorientierte Soziale Arbeit. In: Bock, Karin/Miethe, Ingrid (Hg.): Handbuch Qualitative Methoden in der Sozialen Arbeit. Opladen & Farmington Hills, S. 101-112.

Thiersch, Hans/Grunwald, Klaus (2014): Lebensweltorientierung. In: Thiersch, Hans (2015): Soziale Arbeit und Lebensweltorientierung: Konzepte und Kontexte. Gesammelte Aufsätze. Band 1. Weinheim: Beltz Juventa, S. 327-363.

Weiterführende Literatur wird im Seminar bekannt gegeben.

 

SP-17.2-4  Bachelor-Arbeit: begleitetes Kolloquium

In der Veranstaltung werden die Studierenden bei der Themenfindung, Themenformulierung und der Operationalisierung ihrer Fragestellung beraten.

 

Literatur:

Bohnsack, Ralf u. a. (Hg.) (2018): Hauptbegriffe Qualitativer Sozialforschung. 4. Auflage. Opladen: Barabara Budrich.

 

Bromberg, Kirstin/Hoff, Walburga/Miethe, Ingrid (Hg.) (2012): Forschungstraditionen der Sozialen Arbeit. Materialien, Zugänge, Methoden. Opladen/Berlin: Barbara Budrich.

 

Czarny, Moritz/Marks, Svenja (2015): Tod und Trauer in der Heimerziehung. Stellvertretende Krisenbewältigung als Handlungsoption. (Reihe Fallrekonstruktive Soziale Arbeit Band 2, hg. v. Klaus Kraimer) Ibbenbüren: Münstermann.

   

Czarny, Moritz (2016): Humor im Fokus Fallrekonstruktiver Sozialer Arbeit. Eine Einzelfallstudie im Kontext jugendlicher Devianz und Wohnungslosigkeit. (Reihe Fallrekonstruktive Soziale Arbeit Band 4, hg. v. Klaus Kraimer) Ibbenbüren: Münstermann.

                                                        

Detka, Carsten (Hg.) (2018): Erkenntnispotentiale rekonstruktiver Sozialforschung: Ulrich Oevermann und Fritz Schütze. Objektive Hermeneutik und soziolinguistische Prozess-analyse. Ein Methodenvergleich. Barbara Budrich @cademics, Reihe: Studien zur rekon-struktiven Sozialforschung 5. Opladen, Berlin, Toronto: Barbara Budrich.

 

Erhard, Franz/Sammet, Kornelia (Hg.) (2018): Sequenzanalyse praktisch. Weinheim: BeltzJuventa. Wiesbaden: SpringerVS

 

Flick, Uwe (Hg.) (2015): Qualitative Forschung. Ein Handbuch. 11. Auflage. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt-Taschenbuch-Verlag.

 

Franzmann, Andreas et al. (Hg.) (2016): Die Methodenschule der Objektiven Hermeneutik. Eine Bestandsaufnahme. Wiesbaden: Springer VS.

 

Friebertshäuser, Barbara/Langer, Antje/Prengel, Annedore (2010): Handbuch qualitative Forschungsmethoden in der Erziehungswissenschaft. 3., vollständige überarbeite Auflage. Weinheim/München Juventa. Darin: Interviewformen und Interviewpraxis S. 437-456, Experteninterview S. 457-486, Narratives als Erkenntnisquelle S. 845-856, Zugänge zur kindlichen Perspektive – Methoden der Kindheitsforschung S. 707-721, Digitale Fotografie, S. 621-635.

 

Funke, Dorett/Loer, Thomas (2018): Vom Fall zur Theorie. Auf dem Pfad rekonstruktiver Sozialforschung.

 

Garz, Detlef/Kraimer, Klaus (Hg.) (1990): Qualitativ-empirische Sozialforschung. Konzepte, Methoden, Analysen. Opladen: Springer Fachmedien.

 

Garz, Detlef/Raven, Uwe (2015): Theorie der Lebenspraxis. Einführung in das Werk Ulrich Oevermanns. Wiesbaden: Springer VS.

 

Girtler, Roland (2001): Methoden der Feldforschung. 4. Auflage. Wien: Böhlau.

 

Hahn, Sandra/Kraimer, Klaus (2014): Krisenkommunikation – Zur Bedeutung fallrekonstruktiven Vorgehens bei Bedrohungs- und Geisellagen. Eine empirische Fallstudie zur Rekonstruktion von Strukturmerkmalen des Täterhandelns auf nationaler und internationaler Ebene. Frankfurt. Verlag für Polizeiwissenschaft

 

Hahn, Sandra/Maldener, Lisa (2016) Neonatizid. Eine Einzelfallrekonstruktion zum Phänomen der Neugeborenentötung. Frankfurt. Verlag für Polizeiwissenschaften.

 

Hahn, Sandra (2015): Vom Tatort zum Täter – was Fotografien verraten. Die Methode der Spurentextrekonstruktion. Opladen, Berlin & Toronto. Barbara Budrich. 

 

Hoff, Walburga/Bender-Junker, Birgit/Kraimer, Klaus (Hg.) (2019). Rekonstruktive Wissensbildung. Historische und systematische Perspektiven einer gegenstandsbezogenen Theorie der Sozialen Arbeit. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.

 

Kirsch, Sandra (2010): Emigration als Herausforderung. Eine Studie zu Identitätskonstruktionen von aus dem nationalsozialistischen Deutschland emigrierten Kindern und Jugendlichen. Frankfurt am Main: Humanities Online.           

 

König, René (Hg.) (1962): Handbuch der empirischen Sozialforschung. Erster Band. Stuttgart: Enke. Darin: Die Beobachtung, S. 107-135, Das Interview, S. 136-196, Gruppendiskussionen, S. 209-225.

 

Kraimer, Klaus (Hg.) (2012): Die Fallrekonstruktion. Sinnverstehen in der sozialwissenschaftlichen Forschung. 2. Auflage. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

 

Kraimer, Klaus (2014): Fallrekonstruktive Soziale Arbeit. Ansätze, Methoden, Optionen. Einführung mit Glossar und Bibliografie. Unter Mitarbeit von Lena Altmeyer und Svenja Marks. Ibbenbüren: Münstermann (Fallrekonstruktive Soziale Arbeit – Krisenbewältigung im Lebensverlauf, Bd. 1).

 

Kraimer, Klaus (Hg.) (2014): Aus Bildern lernen. Optionen einer sozialwissenschaftlichen Bild-Hermeneutik. Ibbenbüren: Münstermann.

 

Kraimer, Klaus (Hg.) (2016): Aus Bildern lernen. Rekonstruktion und Narrativität. Band 2. Ibbenbüren: Münstermann. 

 

Miethe, Ingrid/Bock, Karin (Hg.) (2009): Handbuch qualitative Methoden in der Sozialen Arbeit. Opladen, Farmington Hills: Barbara Budrich.

 

Netzwerk für Rekonstruktive Soziale Arbeit. Buchreihe „Rekonstruktive Forschung in der Sozialen Arbeit“. Opladen: Barbara Budrich. Hg. von Wolfram Fischer, Cornelia Giebeler, Martina Goblirsch, Gerhard Riemann und Georg Simon Ohm. (Überblick: http://www.nwrsa.de/?page_id=17).

 

Oevermann, Ulrich (2012): Die Methode der Fallrekonstruktion in der Grundlagenforschung sowie in der klinischen und pädagogischen Praxis. In: Kraimer, Klaus (Hg.): Die Fallrekonstruktion. Sinnverstehen in der sozialwissenschaftlichen Forschung. Frankfurt am Main: Suhrkamp, S. 58‐156.

 

Oevermann, Ulrich (2014): »Get Closer« – Bildanalyse mit den Verfahren der objektiven

Hermeneutik am Beispiel einer Google Earth‐Werbung. In: Kraimer, Klaus (Hg.): Aus Bildern

lernen. Band 1. Aus Bildern lernen. Optionen einer sozialwissenschaftlichen Bild-Hermeneutik. Ibbenbüren: Münstermann, S. 37‐78.

 

Pryzborski, Aglaja/Wohlrab‐Sahr, Monika (2014): Qualitative Sozialforschung. Ein Arbeitsbuch. 4. Auflage. München: Oldenbourg.

 

Rätz, Regina/Völter, Bettina (Hg.) (2015): Wörterbuch Rekonstruktive Soziale Arbeit. Rekonstruktive Forschung in der Sozialen Arbeit. Band 11. Opladen, Berlin, Toronto: Barbara Budrich.

 

Riemann, Gerhard (2011): Fallanalyse in der Sozialen Arbeit. In: Bohnsack, Ralf/Marotzki, Winfried/Meuser, Michael (Hg.). Hauptbegriffe Qualitative Sozialforschung. Ein Wörterbuch. 3. Auflage. Opladen & Farmington Hills: Barbara Budrich, S. 59.

 

Riemann, Gerhard (2013): Der Beitrag interaktionistischer Fallanalysen professionellen Handelns zur sozialwissenschaftlichen Fundierung und Selbstkritik der Sozialen Arbeit. In:

Becker‐Lenz, Roland u. a. (Hg.): Professionalität in der Sozialen Arbeit. Wiesbaden: VS für Sozialwissenschaften, S. 297‐316.

 

Schütze, Fritz (1983): Biographieforschung und narratives Interview. In: Neue Praxis. H. 3, Jg. 13, S. 283‐293. Auch in: Schütze, Fritz (2016): Sozialwissenschaftliche Prozessanalyse. Grundlagen der qualitativen Sozialforschung. Hg. v. Werner Fiedler und Heinz‐Hermann Krüger. Opladen, Berlin, Toronto: Barbara Budrich (ZBBS‐Buchreihe), S. 55 – 74.

 

Schütze, Fritz (1987): Das narrative Interview in Interaktionsfeldstudien. Erzähltheoretische Grundlagen. Studienbrief der Fernuniversität Hagen. Teil I: Merkmale von Alltagserzählungen und was wir mit ihrer Hilfe erkennen können. Hagen: Fernuniv.

 

Schütze, Fritz (2016): Sozialwissenschaftliche Prozessanalyse. Grundlagen der qualitativen Sozialforschung. Hg. v. Werner Fiedler und Heinz‐Hermann Krüger. Opladen, Berlin, Toronto: Barbara Budrich (ZBBS‐Buchreihe).

 

Schweppe, Cornelia (Hg.) (2003). Qualitative Forschung in de Sozialpädagogik. Opladen: Leske+Budrich.

 

Strauss, Anselm (1988): Teaching qualitative research methods courses: a conversation with Anselm Strauss. In: Qualitative Studies in Education. Jg. 1, H. 1, S. 91‐99.

 

Strauss, Anselm/Corbin, Juliet (1996). Grounded Theory. Grundlagen qualitativer Sozialforschung. Weinheim: Beltz.

 

Wenzl, Thomas/Wernet, Andreas (2015): Fallkonstruktion statt Fallrekonstruktion. Zum methodologischen Stellenwert der Analyse objektiver Daten In: Sozialer Sinn. Jg. 16, H. 2, S. 85-103.

 

Wenzl, Thomas/Wernet, Andreas/Kollmer, Imke (2018): Praxisparolen. Dekonstruktionen zum Praxiswunsch von Lehramtsstudierenden. Reihe Rekonstruktive Bildungsforschung

Band 15 herausgegeben von Wernet, Andreas/Heinrich, Martin. Wiesbaden: Springer VS.

 

Zizek, Boris (2012): Vollzug und Begründung, objektive und subjektive Daten – Eine Parallele? In: Sozialer Sinn. Jg. 13, H. 1, S. 39- 56.