Zugangsvoraussetzungen

Kulturmanagement - Master

Achtung: Die Zugangsvoraussetzungen für das WS 20/21 wurden geändert; der Video-Vortrag entfällt!

(1) Geplante Qualifikationsvoraussetzungen für den Zugang zum Master-Studiengang ab dem WS 2018:

a) Ein mit der Gesamtnote von 2,9 oder besser bewerteter erster berufsqualifizierender Studienabschluss (z.B. Bachelor, Diplom) in einem künstlerisch oder wirtschaftswissenschaftlich orientierten Studiengang, der an einer nationalen oder internationalen Hochschule erworben wurde, oder ein gleichwertiger Abschluss, in einem Umfang von 210 ECTS-Punkten (Kreditpunkte nach dem European Credit Transfer System – ECTS). Über die wesentlichen Unterschiede anderer Studiengänge sowie über weitere Ausnahmen entscheidet die Auswahlkommission im Einzelfall (s.ASPO a. Absatz 1 lit. c)).

b) Das Verfassen eines Exposés zu einem frei gewählten Fallbeispiel aus dem Bereich des Kulturmanagements (ca. 2-3 DIN A4-Seiten). Inhalt des Exposés ist eine aus dem Bereich des Kulturmanagements zu behandelnde reale oder fiktive Problem- bzw. Fragestellung nach Wahl. Diese soll klar formuliert und in einer für die Auswahlkommission verständlichen, aussagekräftigen Form dargestellt werden.

c) Für den Zugang zum Master-Studiengang ist weiterhin der Nachweis der folgenden Grundkenntnisse erforderlich:

i. Grundlagen aus den betriebswirtschaftlichen Disziplinen

  • Allgemeine BWL (Einführung) (mindestens 3 ECTS-Punkte)
  • Unternehmensführung und Personal (mindestens 3 ECTS-Punkte)
  • Betriebliche Kennzahlen, Rechnungswesen und Steuern (mindestens 5 ECTS-Punkte)
  • Marketing ( mindestens 5 ECTS-Punkte)
  • Logistik (mindestens 3 ECTS-Punkte)
  • Recht ( mindestens 3 ECTS-Punkte)

ii. Grundlagen aus den künstlerischen Disziplinen „Musikwissenschaften“ und „Ästhetik, Kunst-/Designwissenschaft“ in einem Gesamtumfang von 24 ECTS-Punkten

iii. Empirische Sozialforschung (mindestens 5 ECTS-Punkte)

Werden diese Grundkenntnisse nicht aus dem ersten berufsqualifizierender Studienabschluss (z.B. Bachelor, Diplom) mitgebracht, so müssen die geforderten Grundkenntnisse zur Angleichung der Zugangsvoraussetzungen im Rahmen eines verpflichtenden, dem Masterstudium vorgeschalteten Propädeutikums im Umfang von 30 ECTS-Punkte nachgeholt werden. Die zu erbringenden zusätzlichen Leistungen aus dem betriebswirtschaftlichen oder künstlerischen Studienangebot werden im Einzelfall von der Auswahlkommission auf Basis der eingereichten Unterlagen festgelegt. Über wesentliche Unterschiede bereits erbrachter Vorleistungen sowie über weitere Ausnahmen entscheidet die Auswahlkommission im Einzelfall.

(2) Bewerberinnen und Bewerber, die den Abschluss eines Bachelor-Studiengangs gemäß Absatz (1) lit. a) mit weniger als 210 ECTS-Punkte, aber mindestens 180 ECTS-Punkten nachweisen, können unter Auflagen, die einen Umfang von bis zu 30 ECTS-Punkten aufweisen, Zugang erhalten. Die Erfüllung der Auflagen ist im Rahmen eines Propädeutikums oder spätestens bis zur Zulassung zur Master-Abschlussarbeit (s. Punkt 1.11) nachzuweisen. Die zu erbringenden zusätzlichen Leistungen aus dem betriebswirtschaftlichen oder künstlerischen Studienangebot werden im Einzelfall von der Auswahlkommission auf Basis der eingereichten Unterlagen festgelegt.

(3) Weiterhin gelten folgende Zugangsregelungen:

a) Unter der Voraussetzung, dass noch nicht alle Studienplätze nach Absatz 1 vergeben wurden,  können auch Bewerberinnen und Bewerber mit einem mit der Gesamtnote von 2,9 oder besser bewerteten ersten berufsqualifizierenden Studienabschluss (z.B. Bachelor, Diplom) in einem sozialwissenschaftlich, kulturwissenschaftlich, tourismuswissenschaftlich oder freizeitwissenschaftlich orientiertem Studiengang in einem Umfang von 210 ECTS-Punkten (Kreditpunkte nach dem European Credit Transfer System – ECTS) unter der Auflage Zugang erhalten, dass die Qualifikationsvoraussetzungen gemäß Absatz 1 bis zur Zulassung zur Masterthesis nachgewiesen werden. In diesem Fall legt die Zugangskommission einzelne Veranstaltungen zu Beginn des Studiums fest, die für die Nachqualifikation an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der htw saar, der Hochschule für Musik Saar und der Hochschule der Bildenden Künste Saar belegt werden müssen. Über die Gleichwertigkeit bereits erbrachter Vorleistungen sowie über weitere Ausnahmen entscheidet die Auswahlkommission im Einzelfall.

b) Darüber hinaus können Bewerberinnen und Bewerber, die den Abschluss eines Bachelor-Studiengangs gemäß Absatz (3) lit. a) mit weniger als 210 ECTS-Punkten, aber mindestens 180 ECTS-Punkten nachweisen, unter Auflagen, die einen Umfang von bis zu 30 ECTS-Punkten aufweisen, Zugang erhalten. Die Erfüllung der Auflagen ist im Rahmen eines Propädeutikums oder spätestens bis zur Zulassung zur Master-Abschlussarbeit (s. Punkt 1.11) nachzuweisen. Die zu erbringenden zusätzlichen Leistungen aus dem betriebswirtschaftlichen oder künstlerischen Studienangebot werden im Einzelfall von der Auswahlkommission auf Basis der eingereichten Unterlagen festgelegt.

(4) Die Entscheidung, ob die in den vorstehenden Absätzen genannten Qualifikations-voraussetzungen vorliegen, obliegt der Auswahlkommission.

(5) Dem Antrag auf Zugang sind die gemäß der aktuell gültigen allgemeinen ASPO der htw saar üblichen Unterlagen (Anmeldungsformular, Zeugnisse) sowie ein schriftlicher tabellarischer Lebenslauf (max. 2 Seiten) und ein Motivationsschreiben beizufügen und an die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes zu richten. Ferner ist der Titel der Bachelor-Abschlussarbeit anzugeben, sofern dieser nicht explizit auf dem Zeugnis ausgewiesen ist.

(6) Kann zum Antragstermin das Zeugnis gemäß Absatz 1 lit. a) bzw. c) noch nicht vorgelegt werden, ist ein Nachweis über die bisher erbrachten Prüfungsleistungen sowie ein beglaubigter Nachweis über die vorläufige Gesamtnote bzw. Durchschnittsnote vorzulegen. Der Nachweis über den Abschluss des ersten berufsqualifizierenden Studiums (z.B. Bachelor, Diplom) ist in diesem Fall spätestens bis zum Tag der Immatrikulation nachzureichen.

(7) Stehen weniger Studienplätze zur Verfügung als nach Absatz 1 zugangsfähige Bewerbungen vorliegen, dann werden die Bewerbungen anhand der Note des ersten berufsqualifizierenden Studienabschluss in eine Rangfolge gebracht und die zur Verfügung stehenden Studienplätze in der Reihenfolge aufsteigender Noten vergeben. Bei Notengleichheit entscheidet das Los

Regelungen zu Exposé, Auflagen und Propädeutikum

(1) Das geforderte Exposé muss mit den Bewerbungsunterlagen bis jeweils zum 15.07. eines Jahres eingereicht werden.

(2) Das Propädeutikum wird jeweils zum Wintersemester, also vor Beginn des Masterstudiums, angeboten und bietet die Möglichkeit, die unter 1.2 Absatz 1 lit. c) zu erbringenden Leistungen an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der htw saar, der Hochschule für Musik Saar und der Hochschule der Bildenden Künste Saar zu erlangen und damit die unterschiedlichen Zugangsvoraussetzungen anzugleichen. Die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der htw saar, die Hochschule für Musik Saar und die Hochschule der Bildenden Künste Saar legen jährlich zum Wintersemester einen Katalog an Angeboten für das Propädeutikum laut Aushang fest.

(3) Leistungen nach 1.2, Absatz 1 lit. c), 2 und 3 sind keine im Rahmen des Masterstudiums erbrachten Leistungen. Sie werden weder mit ECTS-Punkten für den Master-Studienabschluss belegt, noch finden sie in die Master-Prüfungsgesamtnote Eingang. Der Nachweis dieser Leistungen wird durch die htw saar in einem separaten Leistungsnachweis bescheinigt. Eine Zulassung zur Master-Abschlussarbeit erfolgt in diesem Fall unter dem Vorbehalt der entsprechenden Nachqualifikation gemäß Absatz 1 lit. c), 2 und 3.

Bitte beachten Sie, dass sich das Motivationsschreiben und das Exposé folgendermaßen unterscheiden:

  • Im Motivationsschreiben stellen Sie Ihre Motivation zur Bewerbung im Studiengang Kulturmanagement dar (Was ist Ihr Antrieb zur Bewerbung für das Kulturmanagement-Studium?).
  • Im Exposé  zu einem frei gewählten Fallbeispiel aus dem Bereich des Kulturmanagements hingegen liegt der Fokus auf der Darstellung der konzeptionellen Herangehensweise an die von Ihnen gewählte Problemstellung (z.B. Planung, Durchführung, Kontrolle eines selbstgewählten Events).

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