AKTIV (Adaptive und Kooperative Technologien für den Intelligenten Verkehr)

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AKTIV steht für „Adaptive und Kooperative Technologien für den Intelligenten Verkehr“. An dieser deutschen Forschungsinitiative sind 28 Partner beteiligt – Automobilhersteller und -zulieferer, Elektronik-, Telekommunikations- und Softwarefirmen sowie Forschungsinstitute.
 
Mit dem Ziel, den Verkehr der Zukunft sicherer und flüssiger zu machen, entwickeln die Partner in vierjähriger Forschungsarbeit bis Mitte 2010 gemeinsam neue Fahrerassistenzsysteme, Informationstechnologien sowie Lösungen für ein effizientes Verkehrsmanagement und für die Fahrzeug-Fahrzeug- bzw. Fahrzeug-Infrastruktur-Kommunikation.

http://www.aktiv-online.org/


Beitrag HTW:


Die HTW ist im Projekt AKTIV-VM beteiligt (http://www.aktiv-online.org/deutsch/aktiv-vm.html):

Die HTW ist verantwortlich für die Spezifikation einer Road Side Unit (RSU) zur Kommunikation mit passierenden Fahrzeugen (Frontend Kommunikation) und angeschlossenen Service- bzw. Kontrollzentren (Backend Kommunikation). Die Frontend Kommunikation baut auf bestehende und zukünftige Standards, insbesondere IEEE 802.11p und IEEE P1609, auf.

Zur Kommunikation mit Zentralen (Backend) können unterschiedliche Medien genutzt werden. So können RSUen je nach Konfiguration entweder über ein kabelgebundenes Medium oder über UMTS/GPRS an entsprechende Zentralen angeschlossen sein. Einige Anwendungen machen es nötig, daß benachbarte RSUen untereinander kommunizieren. Hierzu besteht die Option die RSUen mittels WiMAX zu „vermashen“.  Es ist auch möglich eine RSU mit mehreren Medien zur Backend Kommunikation zu konfigurieren.

Die Systemarchitektur soll möglichst offen für alle Art von Anwendungen sein. Entsprechend wird eine Umgebung entwickelt, die die Transportkapazitäten der zur Verfügung stehenden Medien den Anwendungen abstrahiert zur Verfügung stellt. Die Anwendungen sind dementsprechend von den zur Verfügung stehenden Medien entkoppelt. Dies ermöglicht, daß die gleichen Anwendungen auf unterschiedlich konfigurierten RSUen laufen können. Darüber hinaus wird ermöglicht, daß die Kommunikationsmedien einer RSU ausgetauscht werden können, ohne die Anwendungen abändern zu müssen. So begrenzt die Systemarchitektur in keiner Weise die möglichen Anwendungen. Die Anwendungen sind entsprechend ausschließlich durch die aktuell zur Verfügung stehende Bandbreite des jeweiligen Übertragungsmediums beschränkt.

Darüber hinaus ist die HTW verantwortlich für den Aufbau und Betrieb der RSU Demonstrator Systeme und Testfahrzeuge im Testfeld.