FAST - Fahrzeugautomatisierung mit saarländischer Technologie

Ausgangssituation

Automatisiertes und vernetztes Fahren wird die Formen der Mobilität der Zukunft maßgeblich verändern und daher zwangsläufig nicht nur zeitnah, sondern über die kommenden Jahrzehnte hinweg wesentliche Forschungs- und Innovationsfelder bieten, welche viele Bereiche des öffentlichen Lebens tangieren. Das Saarland als dediziertes Automobilland (Produktion mit Ford und Zulieferindustrie mit beispielsweise ZF, Bosch, Schaeffler, Magna, u.v.m.) muss von dieser Entwicklung im Bereich der Forschung und Innovation nicht nur profitieren, sondern in Schlüsseltechnologien an den aktuellen Fragestellungen für die praktische Anwendung zusammen mit Industriepartnern forschen. Um dies sicherzustellen sind neben dem Aufbau ausgeprägten Grundlagenwissens Erfahrungen in der praktischen Umsetzung unabdingbar.

Der aktuelle Stand der Forschung im Bereich des automatisierten Fahrens ist bereits weit fortgeschritten. Es existieren aber immer noch zahlreiche, situativ bedingte Spezialfälle, für die noch keine oder noch keine allumfassenden und zufriedenstellenden Lösungen gefunden wurden. Ein Beispiel hierfür ist der Kreisverkehr, der aufgrund seiner unterschiedlichen Topologien, Verkehrsbelastungen und Regelungen automatisierte Fahrzeuge noch immer vor sehr große Herausforderungen stellt. Auch im Bereich des vernetzt-kooperativen Fahrens sind aktuell noch sehr viele Fragestellungen offen oder zumindest nicht optimal geklärt, wie beispielsweise Einfädel- und Abbiegevorgänge oder Platooning.

Ziele

Im Projekt soll eines der oben skizzierten drei Szenarien in der praktischen Umsetzung untersucht und basierend auf den Ergebnissen in Kooperation mit dem Industriepartner Continental Engineering Services (CES) entscheidend verbessert werden. Dabei sollen alle Untersuchungen zunächst vereinfacht auf einem abgesperrten, nicht öffentlichen Bereich bei Geschwindigkeiten unter 10 km/h erfolgen.

Weitere Ziele sind:

  • Aufbau eines Testfahrzeugs mit Sensorik zur Erfassung des Umfelds.
  • Integration von Sensoren u.a. der Firma Continental Engineering Services GmbH (CES).
  • Prototypische Implementierung eines automatisierten Ausweichmanövers im Mischverkehr.
  • Realisierung einer offenen Plattform für Forschung und Lehre.



Ergebnis und Nutzen

Das Ergebnis ist ein mit Sensorik und Recheneinheit ausgestattetes Testfahrzeug mit prototypischer Implementierung eines Lösungsansatzes für das Szenario Mischverkehr. Das aufgebaute Fahrzeug steht zur Weiterentwicklung und Erprobung von Assistenzsystemen und Funktionen des automatisierten Fahrens auch nach dem Projektende zur Verfügung.

Projektplakat

Gefördert durch:

 

Eugen Seide, M.Sc. Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Ingenieurwissenschaften

Kontakt

t +49 (0)681 58 67-99003
eugen.seide@htwsaar.de

Standort

htw saar
Hochschul-Technologie-Zentrum
Altenkesseler Straße 17
Geb. D2
66115 Saarbrücken
Raum HTZ 103
Peter Gibson, M.Eng. Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Ingenieurwissenschaften

Kontakt

t +49 (0)681 58 67-960
t +49 (0)681 58 67-389
peter.gibson@htwsaar.de

Standort

htw saar
Hochschul-Technologie-Zentrum
Altenkesseler Straße 17
Geb. D2
66115 Saarbrücken
Raum 105
Florian Petry, M.Sc. Ingenieurwissenschaften

Kontakt

t +49 (0)681 58 67 - 648
f +49 681 5867-671
Florian.Petry@htwsaar.de

Standort

htw saar
Hochschul-Technologie-Zentrum
Altenkesseler Straße 17
Geb. D2
66115 Saarbrücken
Raum 080

htw saar
Hochschule für
Technik und Wirtschaft
des Saarlandes

University of
Applied Sciences

Kontakt

Hochschule für Technik und Wirtschaft
des Saarlandes
Goebenstraße 40
66117 Saarbrücken

Telefon: (0681) 58 67 - 0
Telefax: (0681) 58 67 - 122
E-Mail: info@htwsaar.de

Aufsichtsbehörde:
Staatskanzlei des Saarlandes

Folge uns