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Grundstudium

Hauptstudium

Prüfungsorganisation

Zu den entscheidenden und unverzichtbaren Qualifikationen eines Bachelor-Absolventen gehört die kritische und systematische Arbeitsweise an komplexen technisch-wissenschaftlichen Produkten und Problemen. Um zu einer solchen, für die Betriebe und Gesellschaft nützlichen und persönlich gewinnbringenden Arbeitsweise zu befähigen, sind zwei Faktoren von entscheidender Bedeutung. Zum Einen ist ein belastbares Fundament aus naturwissenschaftlich-technischem und ingenieur-mathematischem Basiswissen nötig. Zum Anderen qualifiziert nur die positive Erfahrung und Freude an einer eigenständigen Gewinnung von (persönlich) neuen Erkenntnissen und Einsichten für die gewünschte Arbeitsweise.

Beide Faktoren werden von Beginn des Studiums berücksichtigt und durch die Kombination von Lehr-, Übungsveranstaltungen, Praktika und Projektarbeiten vermittelt. Es steht weniger die Vermittlung von Lehrbuchwissen durch nur reine Vorlesungsveranstaltungen im Vordergrund, sondern das methodische und didaktische Konzept konzentriert sich auf die selbständige Erarbeitung der theoretischen Inhalte, vertieft und ergänzt mit praktischen Laborübungen und Projektarbeiten.

Da die Ausbildung in Ingenieurstudiengängen eine intensive Auseinandersetzung mit theoretischen Zusammenhängen und mathematischen, physikalischen Grundlagen erfordert, bietet das Grundstudium breiten Raum für die Vermittlung der Basisqualifikationen. Da die Einsatzmöglichkeiten in dem Gebiet der Elektrotechnik sehr weit gefasst sind, muss eine effiziente und zielgerichtete Ausbildung eine frühzeitige Spezialisierung auf signifikante Bereiche der Elektrotechnik ermöglichen. Daher schließt sich nach dem Grundstudium zunächst eine erste Spezialisierung in den Bereichen Automatisierungs- /Energietechnik sowie Nachrichtentechnik/Mikro- & Telekommunikationselektronik an, die im weiteren Verlauf bis zum Ende des Studiums in der Vertiefung zu einer alleinigen Spezialisierung führt. Damit kombiniert das Bachelor-Studium eine breite umfassende Grundlagenausbildung mit einer Spezialisierung in den wichtigsten Bereichen der Elektrotechnik.

Im Bereich der nichttechnischen Inhalte sind Module mit Vermittlung der Grundlagen in Betriebswirtschaft, Methoden und Techniken zur Präsentation und Moderation von Arbeitsergebnissen und Projekten, sowie eine intensive Ausbildung in Sprachen im Bachelor-Studiengang integriert. Als Fremdsprache wird Englisch über einen Zeitraum von 3 Semestern vermittelt und kann als Arbeitssprache in den Projektarbeiten oder der Ausarbeitung der Bachelor-Arbeit gewählt werden. Die Sprachausbildung beginnt erst im 3. Fachsemester. Damit haben Studierende, die nur mit rudimentären Englischkenntnissen ihr Studium beginnen, auf freiwilliger Basis mit Belegung von Zusatzkursen die Möglichkeit, ihre Kenntnisse in der englischen Sprache zu ergänzen und zu vertiefen. Leistungsstärkere Studierende können schon während des Bachelor-Studiums verschiedene Zusatzqualifikationen in anderen Sprachen oder Spezialgebieten, die in Wahlmodulen angeboten werden, erwerben.

Aufbau des Bachelor-Studiums

Das Bachelor Studium erstreckt sich über 6 Semester, und ist eingeteilt in ein 3-semestriges Grundstudium und ein 3-semestriges Hauptstudium inklusive zweier Projektarbeiten, Fachpraktikum und der Bachelor-Abschlussarbeit. In den ersten drei Semestern werden zunächst die breiten und für die spätere Spezialisierung notwendigen mathematisch-naturwissenschaftlichen Grundlagen gelegt und vermittelt. Hierzu gehört vor allem eine fundierte Mathematikausbildung, eine einführende und breite physikalische Ausbildung, eine Darstellung konstruktiver Methoden in der Produktentwicklung und die Einführung der Digitaltechnik.

Das Hauptstudium (4. bis 6. Semesters) beinhaltet die Spezialisierung in einer der vier angebotenen Vertiefungsrichtungen

  • Automatisierungstechnik
  • Elektrische Energiesysteme
  • Mikro- & Telekommunikationselektronik
  • Nachrichten- und Kommunikationstechnik

Die Inhalte der Lehrveranstaltungen im Hauptstudium sind auf die jeweiligen Vertiefungsrichtungen zugeschnitten. Die Wahl der Vertiefungsrichtung erfolgt in mehreren Stufen, so dass auch noch ein Wechsel in der Vertiefungsrichtung innerhalb des Hauptstudiums für die Studierenden möglich ist. Die Spezialisierung beginnt im 4. Semester, wobei die Studierenden sich zunächst in den zwei Schwerpunkten positionieren:

  • Automatisierungstechnik/ Elektrische Energiesysteme
  • Mikro- & Telekommunikationselektronik/Nachrichten- und Kommunikationstechnik

Die Lehrinhalte im 4. Semester bieten ein Mix zu jeweils gleichen Anteilen aus den jeweiligen Vertiefungsrichtungen. Im Rahmen der technischen Wahlpflicht haben die Studierenden die Möglichkeit, die Kerninhalte der jeweiligen anderen Vertiefungsrichtungen in einer Grundlagenveranstaltung verbindlich zu belegen. Dieses Konzept stellt sicher, dass ein eventueller Wechsel auf eine andere Vertiefungsrichtung im 5. Semester ohne größere Schwierigkeiten möglich ist. Die Spezialisierung schreitet in den folgenden beiden Semestern fort, so dass im 6. Semester die vollständige Spezialisierung erreicht wird.

 

Aufgaben und Einsatzgebiete

Die Absolventen können ihren Einsatz in der Elektroindustrie, der Automobilindustrie, im Maschinen- und Anlagenbau, in der Medizintechnik, in der Sensor- und Optischen Industrie und in der Feinwerk- und Mikrosystemtechnik finden. Dabei kann die Aufgabe je nach Interessengebiet der Absolventen in der Entwicklung, der Fertigung, dem technischen Marketing oder dem technischen Vertrieb liegen. Durch den im Studium möglichen Erwerb von Zusatzqualifikationen, wie Strahlenschutz können entsprechende Beauftragten-Funktionen in Unternehmen ausgeübt werden. Der Erwerb von Zusatzqualifikationen wie Sprachen, Präsentationstechniken und Projektbearbeitung sowie das Einüben von kommunikativen Schlüsselqualifikationen befähigen die Absolventen/innen - nach einer ersten Berufserfahrungsphase - auch zum Einsatz z.B. in Gruppenleitungsfunktionen.

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