Prof. Dr.-Ing. Dieter Leonhard als Sprecher des Deutschen Hochschulkonsortiums für Internationale Kooperationen bestätigt

Das Deutsche Hochschulkonsortium für Internationale Kooperationen (DHIK) hat Prof. Dr.-Ing. Dieter Leonhard, Präsident der htw saar, am 29. März 2019 in Kiel erneut zum Sprecher und Vorsitzenden gewählt. Damit wechselt die Konsortialführung von der Hochschule Mannheim zur htw saar. In der gleichen Versammlung haben die Mitgliedshochschulen entschieden, das derzeitige Studienangebot in den MINT-Fächern künftig um wirtschaftswissenschaftliche Angebote zu erweitern.

"Die Zusammenarbeit mit und zwischen den Partnern im Deutschen Hochschulkonsortium für Internationale Kooperationen ist intensiv, effektiv, vertrauensvoll und insgesamt hervorragend. Ich freue mich, die Aufgabe mit den Kolleginnen und Kollegen weiter fortzuführen und hoffe, weiter positiv zur Entwicklung des Konsortiums beitragen zu können“, erklärt Leonhard nach der Wahl.

Das DHIK ist ein Verbund von 30 deutschen Hochschulen und einer Schweizer Hochschule, die gemeinsam Austausch- und Doppelabschluss-Programme in angewandten Ingenieurwissenschaften mit der Tongji-Universität in Shanghai (China) und dem Tecnológico de Monterrey in Monterrey (Mexiko) anbieten. Die Programme verknüpfen das deutsche Modell praxisintegrierter Studiengänge mit dem Hochschulsystem des Partnerlandes. So erhalten angehende Ingenieure neben einer praxisnahen Ausbildung auch interdisziplinäre Kenntnisse, internationale und interkulturelle Kompetenzen und Problemlösungsfähigkeiten für die Industrie und Wirtschaft beider Länder.

Die htw saar ist seit 2016 Mitglied im DHIK und an beiden Teilen, sowohl der Chinesisch-Deutschen Hochschule für Angewandte Wissenschaften (CDHAW) wie der Mexikanisch-Deutschen Hochschulkooperation (MDHK), mit verschiedenen Studiengängen beteiligt.

Die Doppelabschlussprogramme und das gut ausgebaute Industrienetzwerk des DHIK in den Partnerländern tragen bei den Konsortialhochschulen in Lehre und Forschung zur Erhöhung des Internationalisierungsgrades bei. Die Absolventinnen und Absolventen sind damit gesuchte interkulturell erfahrene Fachkräfte.