UniGR-Center of Border Studies (CBS) ist Grenzbeobachter in der Pandemie

Im Kompetenzzentrum Center of Border Studies (CBS) bündelt die Universität der Großregion (UniGR) die interdisziplinären Kompetenzen ihrer sieben Partnerhochschulen. Selten hat eine wissenschaftliche Einrichtung die Chance, den Effekt des Phänomens „Grenze“ so buchstäblich vor der Haustür zu analysieren wie das CBS in der Corona-Pandemie. Die Verwerfungen der Grenzschließungen im Frühjahr 2020 wurden beobachtet, wissenschaftlich aufgearbeitet und im Blog „BorderObs“, dem Themenheft „Bordering in Pandemic Times“ und weiteren Publikationen veröffentlicht. Die fotografische Retrospektive „Border Closures 2020“ visualisiert eindringlich die Folgen eines so nie vorausgesehenen Einschnitts in die zuvor gelebte Grenzenlosigkeit der Großregion.

Das CBS verfolgt das Grenzmanagement sowie seine Auswirkungen auf die Menschen weiter aufmerksam und analysiert aktuelle Entwicklungen in der Großregion – ein Schritt auf dem ehrgeizigen Weg zum führenden europäischen Zentrum für Grenzraumstudien, den das Zentrum mit Unterstützung des europäischen EFRE-Fonds, des Saarlandes und der Region Wallonien gehen will.

Hintergrund:

Seit Juni 2021 gehört die htw saar der Universität der Großregion (UniGR; www.uni-gr.eu/de) als assoziierter Partner an. Die gemeinsamen Forschungsaktivitäten der nunmehr sieben Partnerhochschulen sind in den interdisziplinären UniGR-Kompetenzzentren CBS (Center of Border Studies; cbs.uni-gr.eu) und CIRKLA (Center for Circular Economy of Materials & Metals; www.uni-gr.eu/de/CIRKLA) konzentriert. Das CBS wurde 2014 gegründet, untersucht soziökonomische und soziokulturelle Fragenstellungen in grenzüberschreitender und vergleichender Perspektive, entwickelt dafür praxisorientierte Lösungen und gestaltet so die Entwicklung der Großregion aktiv mit. 2017 wurde der trinationale UniGR-Masterstudiengang „Border Studies“ eingeführt, der junge Europäerinnen auf berufliche oder wissenschaftliche Tätigkeiten in Grenzräumen weltweit vorbereitet.

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