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„In unserer Modellfabrik bilden wir eine ganze Produktionsstrecke ab – nur eben im Kleinformat.“

„Studierende sind nur dann gut ausgebildet, wenn die Wirtschaft sagt: Genau diese Kompetenzen können wir gebrauchen.“ Die Frau, die das sagt, weiß wovon sie spricht. Denn Anne Steinhaus begleitet die Modellfabrik der htw saar, um möglichst früh im Studium die Praxiserfahrung der Student*innen des Wirtschaftsingenieurwesens zu fördern. „Gerade bei den Wirtschaftsingenieuren*innen ist ein hoher praktischer Anteil sinnvoll – vor allem dann, wenn sich die Lehrinhalte wie an unserer Hochschule ohnehin stark am Bedarf der Wirtschaft orientieren.“ 

Deshalb gibt es an der htw saar die Modellfabrik. Ein Raum, in dem Studierende praktisch erfahren können, wie Konzepte und Methoden für ein Produktionssystem funktionieren. In der Modellfabrik steht alles, was sich das Herz eines angehenden Ingenieur*in wünscht. Fräsen, Drehbohrmaschinen und viele weitere Maschinen, mit denen die Studierenden eine Produktion abbilden können. Entsprechend ist die Modellfabrik zwar besonders relevant für Studierende des Fachs „Ganzheitliche Produktionsprozesse“, aber zugleich auch offen für andere interessierte Gruppen.

 

Planen. Bauen. Reflektieren. 

„In der Vorlesung lernen unsere Studierenden die Methoden. Im Seminar planen sie, wie eine ganzheitliche Produktionsstraße von der Taktung über die Art der Maschinen bis zur Arbeitssicherheit aussehen könnte. Und in der Modellfabrik bauen sie in einem Planspiel dieses Prinzip nach und setzen es im Idealfall auch ein.“ Jede Runde wird von der Teilprojektleiterin moderiert und reflektiert, sodass sich die Erfahrungen umgehend als Lerninhalt verfestigen. Zudem werden die praktischen Übungen in Videos dokumentiert. Die Studierenden müssen sich danach selbstreflektierend mit ihrer Arbeit auseinandersetzen. 

Doch auch hier ist es wie in einer großen Produktion: Das Teilprojekt darf nicht stillstehen. Deshalb holte sich Anne Steinhaus immer wieder Feedback ein – von den Studierenden, aber auch von Kolleg*innen, die an einem Tagesseminar teilnehmen und später aus didaktischer Sicht ein Feedback geben. „Außerdem suchen wir natürlich immer wieder das Gespräch mit Unternehmen, um zu erfahren, was die Absolventen*innen bereits zum Berufsstart mitbringen sollten“, erklärt die Projektleiterin. Immer wieder informiert sie sich auf Messen, welche neuen Planspiele gerade auf den Markt kommen und zur Modellfabrik passen könnten. „Die Modellfabrik hat sich als Konzept bewährt, lebt aber zugleich von ihrer Weiterentwicklung.“

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