Betreuung - Mentoring

Damit Studierende sich gleich zu Beginn gut zurechtfinden, begleiten Kommiliton*innen aus höheren Semestern sie beim Einstieg. Das Mentoringprogramm an der htw saar lief so gut, dass daraus mittlerweile ein Kreislauf entstanden ist, bei dem ehemalige Teilnehmer*innen später häufig selbst zu Mentor*innen werden.

Die ersten Tage an der Hochschule können überfordern: Es gibt Input von allen Seiten und viele neue Gesichter und Aufgaben kommen auf die Erstsemester-Studierenden zu. Damit niemand den Überblick verliert, gibt es Mentor*innen. Bei einer Auftaktveranstaltung kommen sie das erste Mal mit ihnen in Kontakt. Vor ihnen stehen dann nicht mehr Professor*innen, sondern Studierende aus dem dritten Semester. Sie nehmen die ‚Mentees‘, so werden die Teilnehmenden des Mentoring-Programmes hier an der htw saar genannt, mit in die Hochschulwelt. Dabei geht es über den Campus, in die Hörsäle, Bibliotheken, Labore sowie – wenn es keine Kontaktbeschränkungen gibt – zum Kennenlernen in die nächste Kneipe.

Oft ergeben sich Freundschaften

„Es ist uns sehr wichtig, dass die Studierenden nicht nur praktische Informationen vermittelt bekommen, sondern in ein soziales Umfeld eingebettet werden“, erklärt die Projektleiterin Sandra Wiegand. Die Mentor*innen sind selbst noch sehr nah dran an ihren eigenen ersten Tagen. Sie begleiten die neuen Student*innen in der Regel im ersten Semester, nicht selten werden aus den Gruppen von meist acht Mentees später Freunde.  Die Studierenden müssen sich für das Programm lediglich vorab anmelden. Mails und Flyer, die vor dem Studienbeginn versendet werden, machen auf das Angebot aufmerksam. „Das Mentoringprogramm ist freiwillig“, sagt Wiegand, „und doch gibt es viele Studierende, die wir proaktiv auf die Möglichkeit ansprechen. Etwa, wenn sie aus dem Ausland kommen oder eine chronische Erkrankung haben. Wir wollen insbesondere Studierende unterstützen, die besondere Herausforderungen zu meistern haben.“ „Wir hatten zum Beispiel einmal eine Studentin mit Kind, die ihr Studium gleich wieder abbrechen wollte, dann allerdings von ihrem Mentor erfolgreich zum Weitermachen motiviert werden konnte.“ Es sind Geschichten wie diese, die Wiegand heute erzählen kann und die den Erfolg ihres Programmes ausmachen.


Als sie das Erstsemester-Mentoringprogramm übernahm, sei es noch schwer gewesen, Mentor*innen zu finden. Heute bewerben sich ehemalige Mentees bei ihr – sie hat die Wahl. „Viele wollen die Erfahrung und das Wissen weitergeben, das ihnen selbst einmal so geholfen hat, bereit für die Herausforderungen ihres Studienganges zu sein.“ Im Nachhinein stellen viele Mentor*innen dann fest, dass sie selbst ebenfalls von dem Programm profitiert haben. Viele machen hier ihre ersten Erfahrungen im Leiten von Gruppen.

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