Wenn beide Seiten gewinnen

Wenn noch gar nicht klar ist, wo das Studium hinführen soll oder Aushilfsjobs die Zeit außerhalb des Hörsaals in Anspruch nehmen, wird es für Studierende schnell schwer, die notwendige Motivation für das Studium aufzubringen. Gerade in Krisenmomenten. Dabei suchen Unternehmen händeringend nach qualifizierten und motivierten Hochschulabssolvent*innen. Beide Seiten näher zusammenzubringen, das ist die Aufgabe von Jutta Bauer, Referentin für Unternehmenskontakte im Bereich Studium und Lehre.

Die starke Praxisorientierung der Studienprogramme ist einer der wichtigsten Gründe, warum Studierende ihr Studium an der htw saar aufgenommen haben. Regionale Unternehmen auf der anderen Seite profitieren von den gut ausgebildeten Fachkräften, die passgenau vorbereitet in ihre neue Anstellung im Unternehmen starten.
„Die guten Kontakte zwischen Unternehmen und Studierenden führen nicht nur nach dem Abschluss zu Jobs. Viele Studierende benötigen bereits während des Studiums ein Einkommen und auch das können wir mithilfe unseres Netzwerkes leichter ermöglichen“, erklärt Jutta Bauer. Gemeinsam mit den Kolleginnen des Studiumplus, des Mentorings und von Deutsch-als-Fremdsprache wurde der Career Service neu aufgestellt. Dieser hilft nicht nur bei der Netzwerkbildung, sondern bereitet fortgeschrittene Studierende durch vielfältige Angebote auf den einschneidenden Schritt von der Hochschule in die Berufswelt vor.

Um die wertvollen Kontakte zu Unternehmen, Kammern und Verbänden weiter zu pflegen, zu fördern und für die Studierenden zugänglich zu machen, hat Jutta Bauer auch eine Reihe von neuen Veranstaltungsformaten entwickelt. Bei Berufsbild-Exkursionen zum Beispiel fahren Studierende in die Unternehmen und können dort im direkten Kontakt von Personalverantwortlichen und Mitarbeiter*innen attraktive Berufsfelder hautnah erleben. Bei den Lunch Lectures kommen die Unternehmen dagegen in die Hochschule. Die Studierenden bekommen einen Einblick in die Berufsbilder, die das jeweilige Unternehmen zu bieten hat. Um darüber leichter ins Gespräch zu kommen und das Knüpfen erster Kontakte zu fördern, spendiert das Unternehmen nach dem Vortrag einen kleinen Lunch-Imbiss.

Das Mentoring-Programm für den Berufseinstieg „BereiT?! – Berufseinstieg im Tandem“, das gemeinsam mit der Kollegin Sandra Wiegand entwickelt wurde, bringt Studierende mit Vertreter*innen von Unternehmen zusammen. Dabei treffen sich die angehenden Absolvent*innen meist im Unternehmen mit ihren Mentor*innen und können dort Fragen klären, etwa zu Arbeitsinhalten und dem Bewerbungsprozess.

Neben der Unterstützung beim Übergang in den Beruf baute Jutta Bauer die Vermittlung von Studienstipendien neu auf. Studierende sollen mehr Zeit für das Studium und weniger für den Zuverdienst in oftmals studienfernen Nebenjobs aufbringen müssen. „Viele Studierende kennen Stipendien nur als Elitenförderung. Dabei wird gesellschaftliches Engagement für Stipendiengeber*innen zu einem immer wichtigeren Auswahlkriterium“, weiß Jutta Bauer.

Die Referentin arbeitet vor allem sehr eng mit der StudienStiftungSaar bei der Bewerbung, Auswahl und Vergabe des Deutschland-Stipendiums zusammen. Die Arbeit hat sich gelohnt: Jährlich können mittlerweile alleine über 100 Deutschland-Stipendien vergeben werden. „Für die Unternehmen im Saarland ist die htw saar der wichtigste Partner für junge, gutausgebildete Talente“, sagt Bauer. Deswegen beteiligen sich die regionalen Arbeitgeber gerne am Deutschland-Stipendium der Hochschule. „Das jährliche Kennenlerntreffen zwischen Stipendiat*innen und Förderern in der IHK des Saarlandes ist eine großartige Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen“, weiß die Profinetzwerkerin der htw saar: „Gute Partnerschaften erkennt man daran, dass beide Seiten gewinnen.“

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