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Förderung von Sozial- und Selbstlernkompetenzen

"Es ist nicht gut, daß der Mensch alleine sei, und besonders nicht, daß er alleine arbeite; vielmehr bedarf er der Teilnahme und Anregung, wenn etwas gelingen soll." (Johann Wolfgang von Goethe, 1830)

Nicht nur Fachwissen bestimmt den beruflichen Erfolg! Soziale Kompetenzen wie Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit, Fähigkeit zur Selbstreflexion und Konfliktfähigkeit gewinnen im Berufsleben immer mehr an Bedeutung. Sozialkompetenz ist notwendig, um Fachwissen im Studium und Beruf erfolgreich ein- und umsetzen zu können, bei der konstruktiven Zusammenarbeit in Teams sowie im Dialog mit Kollegen, Kolleginnen oder Vorgesetzten. Selbststeuerung (oder Selbstorganisation) als persönliche Kompetenz unterstützt das eigenverantwortliche Arbeiten, auch im Team.

 

Unterstützung und Beratung

Die Referentin zur Förderung von Sozial- und Selbstlernkompetenzen

  • unterstützt sowohl Studierende als auch Lehrende bei Fragen rund um die Themen Gruppenarbeit und selbstorganisiertes Lernen,
  • begleitet Lehrende bei der didaktischen und methodischen Planung, Durchführung und Reflexion studentischer Gruppenarbeiten (z.B. Projektgruppen),
  • informiert zu und unterstützt bei verschiedenen Themen rund um die Gruppenarbeit (z.B. Gruppenfindung, Gruppenregeln, Methoden zum Kennenlernen, Methoden zur Teamentwicklung, konstruktive Konfliktlösung, Feedback geben und nehmen, Präsentieren in Gruppen),
  • bietet Unterstützung bei der Lösung von Konflikten in studentischen Gruppenarbeiten,
  • motiviert zum selbstorganisierten Lernen, gestaltet mit Ihnen gemeinsam Lernsituationen und vermittelt Lernstrategien,
  • bietet in den Broschüren der internen qualifikation und des studium plus regelmäßig Veranstaltungen und Coachings an
  • und unterstützt Sie gerne bei individuellen Anliegen.

 

Weitere Unterstützungsangebote

Leitfaden zur Förderung selbstorganisierten Lernens - für Lehrende

„Man kann ein Pferd zwar zum Brunnen führen, trinken machen kann man es jedoch nicht“ (englisches Sprichwort).

Selbstorganisiertes Lernen von Studierenden und die Förderung der zugrunde gelegten  Kompetenzen wird aktuell noch stärker diskutiert als bisher und ist ein wichtiger Bestandteil der Hochschulbildung. Denn die Fähigkeit, Verantwortung für sich und seinen Lernprozess zu übernehmen, sein Lernen selbst zu organisieren und nach einem Ziel auszurichten, ist im Studium bedeutsam und im späteren Berufsleben unverzichtbar. Der hier vorgelegte Leitfaden führt in Kürze in die Begrifflichkeiten Selbststudium (Abschnitt 1) und die Art und Weise, wie „selbst“ studieren vor sich geht, nämlich selbstgesteuert, selbstorganisiert usw. (Abschnitt 2), ein. Dabei ist die Selbstorganisation natürlich gegeben, Voraussetzung und Ziel des Lernprozesses gleichermaßen (Abschnitt 3). Dies sind Ausgangspunkte für die abschließende Frage: Wie lässt sich das selbstorganisierte Lernen unterstützen? (Abschnitt 4).

METALOG-Lernmethoden - zum Ausleihen

Wie lösen Gruppenmitglieder Aufgaben und Probleme? Wie kooperieren und kommunizieren sie in der Gruppe? Wer übernimmt welche Rolle? Wie geschieht Kommunikation über Teamschnittstellen hinweg? Diese und ähnliche Fragen lassen sich am besten in der praktischen Kooperation, in der direkten Auseinandersetzung und in der anschließenden erfahrungsbasierten Auswertung und Reflexion beantworten; „Learning by doing“ - Lernen über und aus der Erfahrung. METALOG bietet dazu erfahrungsbasierte Lernmethoden an, mit deren Hilfe Lehrende u.a. studentische Gruppenarbeiten einläuten, den Gruppenzusammenhalt stärken und Teamfähigkeit fördern können.

Drei bewährte Lernmethoden können Sie für Ihre Lehre zusammen mit einer detaillierten Anleitung ausleihen.

Leitfaden zur Gruppenarbeit - für Studierende und Lehrende

Der Leitfaden zur Gruppenarbeit gibt einen Überblick über die Entwicklungsphasen von Gruppen, jede Phase wird erläutert, die Rollen der Beteiligten werden veranschaulicht, Gesprächstechniken und Reflexionsfragen exemplarisch dargestellt. Sie finden in dem Leitfaden viele weiterführende methodische Anregungen, mit denen Sie z.B. das Kennenlernen in der Gruppe gestalten, die Gruppen einteilen, Selbstorganisation fördern, Gruppenzusammenhalt stärken und Feedback und Reflexion anregen können.

Lernteam-Coaching: Lehrende coachen das Selbstlernen im Team

Das Lernteam-Coaching wurde 1999 an der Hochschule Heilbronn entwickelt und ist mittlerweile an Hochschulen weit verbreitet. Es ist eine Methode, die das selbstorganisierte Lernen (Phase 1) und das Lernen im Team (Phase 2) in den Fokus stellt. In der dritten Phase werden die Teams von den Lehrenden in ihrem Lernen begleitet und beraten.

An der htw saar haben die Professoren Dr. Rudolf Friedrich, Dr. Christian Köhler und Dr. Frank Rückert ihre Grundlagen-Vorlesung Physik I im B.A.-Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen erfolgreich auf das Lernteam-Coaching (LTC) umgestellt. Nähere Informationen zur Umsetzung des LTC an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften finden Sie auf unserer Plattform "Gute-Lehre" sowie im htw saar blog.

Lernprozessbegleitung und kompetenzorientiertes Prüfen mit dem Lerntagebuch, Lernportfolio und Peer-Review (in Bearbeitung)

 

Workshops

(zu buchen über die Interne Qualifizierung)

 

Zum Projekt "Optimierung des Studienerfolgs"

Im Teilprojekt „Förderung von Sozial- und Selbstlernkompetenzen“ des vom BMBF geförderten Qualitätspakt-Lehre Projektes „Optimierung des Studienerfolgs“ wurde in der ersten Projektphase (2012-2016) ein Konzeptpapier zum Verständnis sozialer Kompetenzen und deren Förderung an der htw saar entworfen und mit der didaktischen und methodischen Begleitung und Unterstützung Lehrender bei der Planung und Durchführung von Gruppenarbeiten mit dem Ziel der Förderung sozialer, selbstgesteuerter und reflexiver Kompetenzen begonnen.

Das Konzeptpapier zur Förderung sozialer Kompetenzen an der htw saar finden Sie hier zum Download.

In der Projekphase II (2017-2020) wird diese Begleitung und Unterstützung fortgeführt und um einen weiteren Fokus ergänzt: die Förderung der Selbstlernkompetenzen Studierender zur Übernahme von Verantwortung in Studium, Beruf und Gesellschaft. Nicht erst seit der Bologna-Reform verlangen potentielle Arbeitgeber*innen Kompetenzen, die über die fachlichen hinaus gehen.

Interview mit Mike Herrmann im Oktober 2014:

Förderung sozialer Kompetenzen - Das Projekt "Qualitätspakt Lehre" stellt sich vor

 

Bonusheft sozial(und)kompetent

Das Bonusheft sozial(und)kompetent der htw saar ist eine Maßnahme dieses Teilprojektes. Es würdigt soziales Engagement innerhalb der Hochschule und bietet engagierten Studierenden einen Ausgleich für ihre freiwillige Arbeit. Durch das Engagement können Studierende ihre personalen und sozialen Kompetenzen weiterentwickeln und lernen viele hochschulische Abläufe kennen, können eigene Ideen einbringen und umsetzen und sich aktiv am Hochschulleben beteiligen. Ein Zertfifikat bescheinigt und honoriert die aktive Beteiligung – das kann ein zusätzlicher Bonus beim Übergang ins Berufsleben sein.

 

Plattform Gute Lehre

An unserer Hochschule existieren neben klassischen Vorlesungen und Seminaren viele alternative und besondere Lehrkonzepte, die erfolgreich bereits von Lehrenden und Studierenden umgesetzt werden. Auf der Plattform "Beispiele guter Lehre an der htw saar", können Sie sich über zahlreiche alternative und kompetenzorientierte Lehr-/Lernkonzepte informieren und mit den verantwortlichen Lehrenden in Austausch treten.

 

Career Service

Im Rahmen des Career Service der htw saar berät die Stelleninhaberin Studierende bei der Entwicklung berufsrelevanter sozialer und Selbstlernkompetenzen.

 


Agnes Jasiok, M.A.

htw saar
Goebenstraße 40
66117 Saarbrücken
Referentin zur Förderung von Sozial- und Selbstlernkompetenzen
Raum 8125
t +49 (0) 681 5867 - 200