Dario Pick, Student Engineering and Management

Schon in der Schule wusste ich, dass mich technische Dinge begeistern. Da mich elektrische Schaltkreise und Computer nicht so ansprachen, fiel die Wahl dann auf Maschinenbau an der htw saar, auch weil ich heimatnah studieren wollte. Inzwischen studiere ich im Masterstudiengang Engineering und Management. Übrigens ist dies der Masterstudiengang für alle, die ihren Bachelor im Maschinenbau absolviert haben – ob an der htw saar, an der ASW oder anderen Hochschulen bzw. Universitäten. 

Bei vielen gilt das Maschinenbaustudium als besonders schwer. Ich habe das nicht so empfunden. Auch nicht, dass „gesiebt“ wurde. Das Studium unterscheidet sich von der Schule eben dadurch, dass nicht mehr alles durchgekaut wird, bis alle es verstanden haben. Als Studierender muss ich eigenverantwortlich agieren, hellwach sein, neugierig auf das, was an Wissen angeboten wird, und dann auch Spaß daran finden, sich selbst etwas beizubringen. Ich selbst hatte kein so gutes Abitur und bin in Mathe gerade so an einer roten Note vorbeigeschrammt. Jetzt habe ich meinen Bachelor in Regelstudienzeit gemacht. Man darf sich von Rückschlägen nicht entmutigen lassen und muss immer weitermachen, dann klappt das alles. Hilfreich ist immer ein großes Ziel, auf das man hinarbeitet (z.B. ein bestimmter Job), dann fällt die Selbstmotivation leichter. Was ich an der htw saar auch schön finde: Sie ist noch recht familiär. Nach kurzer Zeit kennt man sich unter den Studenten*innen und auch die Professoren*innen. Vieles läuft hier noch persönlich und man ist auch nicht nur eine Nummer bei den Profs. 

Deshalb engagiere ich mich auch gerne in der Fachschaft. Wir sind Bindeglied zwischen den Studenten*innen und den Professoren*innen und lösen Probleme, damit es die zukünftigen Jahrgänge leichter haben. Gleichzeitig formen wir auch eine kleine Gemeinschaft von Gleichgesinnten, die sich in freundschaftlichem Bunde treffen und gemeinsam etwas unternehmen. 

„Bei der Feuerwehr oder der Bundeswehr meinen Beitrag leisten“ 

Meine praktische Studienphase habe ich beim Institut für Brand- und Katastrophenschutz in Heyrothsberge absolviert und dort auch meine Bachelorarbeit gemacht. Dort befindet sich die Landesfeuerwehrschule von Sachsen-Anhalt, die viele Lehrgänge für die Feuerwehren anbietet. Gleichzeitig befindet sich dort auch eine Forschungsabteilung, die Versuche in vielen Bereichen des vorbeugenden und abwehrenden Brandschutzes anstellt. Ich habe in meinem 6. Semester an Elektroautos und deren Gefahren bei Unfällen geforscht. Dadurch entstand meine Thesis, bei der ich ein Konzept für einen Versuchsstand konzipiert habe, um an einem noch intakten Elektroauto einen Unfall zu simulieren und dann die optimalen Maßnahmen zur Bekämpfung der Unfallfolgen zu erforschen. 

Auf keinen Fall missen möchte ich meinen Aufenthalt in Irland. Ich habe tolle Erfahrungen gesammelt, auch weil ich ganz auf mich allein gestellt war und mich selbst um meinen Stoff kümmern musste. Im Master will ich jetzt nach Schweden gehen. Dort kann ich einen Doppelabschluss ablegen, womit ich meine Berufschancen steigern kann. 

Für meine Zukunft stelle ich mir eine Laufbahn vor, in der ich einen wichtigen Beitrag in unserer Gesellschaft leisten kann. Ich plane, mich entweder bei der Feuerwehr für ein Brandreferendariat oder für eine Tätigkeit bei der Bundeswehr in der Laufbahn der Offiziere zu bewerben.

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